Kategorie: Marken & Modelle

  • Roborock Q-Serie: der günstige Einstieg im Vergleich 2026

    Die Q-Serie ist Roborocks Einstiegsklasse – und für viele Haushalte die vernünftigste Wahl im gesamten Programm. Ab rund 150 Euro bekommen Sie hier echte LiDAR-Navigation, 10.000 Pa Saugleistung nach Herstellerangabe und eine App, die Mehretagen-Karten und Raumeinteilung beherrscht. Was fehlt, sind die teuren Automatiken: Kamera-Hinderniserkennung, Heißwasser-Padwäsche, Kletterchassis. Dieser Ratgeber erklärt, welche Q-Modelle 2026 in Deutschland lieferbar sind, welche Kompromisse Sie tatsächlich spüren – und wann der Sprung in die Qrevo-Klasse sinnvoll ist.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die aktuelle Q-Serie besteht im Kern aus zwei Familien: Q7 M5 (ab ca. 150 €, ohne Station) und Q10 S5 / Q10 S5+ (ca. 150–350 €, das „+“ steht für die Absaugstation).
    • Beide bieten LiDAR-Laser-Navigation – der wichtigste Grund, warum ein Roborock-Einsteiger mehr taugt als ein No-Name-Gerät mit Zufallsfahrt.
    • Was fehlt: keine Kamera-Hinderniserkennung (Kabel und Legosteine werden überfahren), keine Padwäsche in der Station, kein Chassis-Lift. Der Wischmopp muss von Hand gereinigt werden.
    • SmarthomeAssistent bewertet den Q10 S5+ mit 3,1 („befriedigend“) in der Leistung, aber mit 1,0 („sehr gut“) beim Preis-Leistungs-Verhältnis – genau das ist die Einordnung dieser Serie.
    • Der größte Vorteil im Alltag ist einer, der selten genannt wird: niedrige Folgekosten. Ohne Absaugstation entfällt der teuerste Posten, der Staubbeutel.

    Unsere Empfehlung für die meisten Einsteiger, die ihre Hände so wenig wie möglich benutzen wollen:

    roborock Q10 S5+ Set Saugroboter mit Wischfunktion, 10.000 Pa
    roborock Q10 S5+ Set Saugroboter mit Wischfunktion, 10.000 Pa

    359,99 €

    Der Einstieg mit Absaugstation: 10.000 Pa, LiDAR, 9,9 cm Bauhöhe und ein 2.700-ml-Beutel, der laut Hersteller bis zu sieben Wochen ohne Anfassen reicht. Im Test von SmarthomeAssistent 96,75 von 100 g auf Laminat, Preis-Leistung 1,0 („sehr gut“). Nichts für Hochflorteppich – dort blieb er im Test dreimal hängen.

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    Für wen sich die Q-Serie eignet

    Die Q-Serie ist das richtige Gerät für überwiegend Hartboden, überschaubare Wohnungsgrößen und aufgeräumte Böden. Wenn diese drei Punkte auf Sie zutreffen, bekommen Sie hier 80 Prozent des Nutzens eines 900-Euro-Roboters für ein Fünftel des Preises.

    Der wichtigste Grund ist die Navigation. Der rotierende Lasersensor kartiert den Raum, plant Bahnen und fährt systematisch – nicht im Zickzack wie billige Geräte ohne LiDAR. Dazu kommt die Roborock-App, die auch in der Einstiegsklasse ohne Abstriche funktioniert: mehrere Karten für mehrere Etagen, Raumeinteilung, No-Go-Zonen, Zeitpläne, Alexa- und Google-Anbindung. Das ist der eigentliche Wert der Marke im unteren Preissegment.

    Es gibt aber drei Situationen, in denen die Q-Serie nicht die richtige Wahl ist. Erstens Hochflorteppich: Im Test des Q10 S5+ blieb der Roboter dreimal hängen, und der Wischmopp lässt sich nicht anheben – Sie müssen ihn also vor jedem Teppichlauf abnehmen. Zweitens unaufgeräumte Böden: Ohne Kamera oder Strukturlicht erkennt die Q-Serie keine Kabel, Socken oder Spielzeuge. Wer Kinder oder ein Homeoffice mit Kabelsalat hat, kauft sich hier ein tägliches Ärgernis. Drittens Tierhaare: Trotz Anti-Tangle-Werbung wickelten sich im Test spürbar Haare um die Hauptbürste. Für Haushalte mit Hund oder Katze ist ein Modell mit Doppelwalzen-Bürste die bessere Investition – siehe Saugroboter für Tierhaare.

    Worauf Sie beim Kauf achten sollten

    Mit oder ohne Station?

    Das ist die zentrale Entscheidung in dieser Klasse und die einzige, die den Preis wirklich bewegt. Der Q7 M5 hat keine Station: Sie leeren den 400-ml-Kombibehälter selbst, typischerweise alle zwei bis vier Läufe. Der Q10 S5 ebenfalls nicht – erst das Q10 S5+ bringt die Absaugstation mit 2.700-ml-Beutel mit, die laut Hersteller sieben Wochen durchhält.

    Das Preisdelta beträgt oft 150 bis 200 Euro. Rechnen Sie ehrlich: Die Station spart Ihnen bei drei Läufen pro Woche etwa 40 bis 60 Handgriffe im Jahr, kostet aber dauerhaft Beutel. Wer sparsam wirtschaften will, fährt ohne Station unter dem Strich günstiger. Wer den Roboter täglich laufen lässt und Staub allergisch nicht anfassen will, ist mit ihr besser dran – die Argumente im Detail stehen in Saugroboter mit Absaugstation.

    Bauhöhe und Schwellen

    Der Q10 S5+ misst 9,9 cm, der Q7 M5 liegt in derselben Größenordnung. Beide tragen einen festen LiDAR-Turm. Damit passen sie unter viele Sofas, aber nicht unter niedrige Betten und Sideboards mit weniger als 10 cm Bodenfreiheit. Die Kletterfähigkeit liegt bei rund 2 cm – für normale Teppichkanten und flache Übergangsschienen reicht das, für Altbau-Türschwellen nicht.

    Wischfunktion – was Sie realistisch erwarten dürfen

    Der Q7 M5 arbeitet mit aktiver Wasserzufuhr und einem 270-ml-Tank im Kombibehälter, der Q10 S5+ mit VibraRise 2.0, einem vibrierenden Pad und 200 ml Wasser. Beide entfernen leichten Alltagsschmutz und frische Fußabdrücke ordentlich. Bei eingetrockneten Flecken sind sie chancenlos, und beide haben keinen Anhebemechanismus für Teppich – bei VibraRise 2.0 vibriert das Pad zwar, es wird aber nicht ausreichend angehoben, um Teppich sicher trocken zu lassen. Der praktische Rat: Wischpad nur für den Hartboden-Durchgang montieren und danach sofort abnehmen, sonst schimmelt es im Gerät.

    Akku und Fläche

    Der Q7 M5 hat 3.600 mAh und schafft laut Hersteller bis zu 150 Minuten. Der Q10 S5+ benötigte im Test 38 Minuten für 25 m². Für Wohnungen bis etwa 100 m² ist das unproblematisch – beide kehren bei Bedarf zum Laden zurück und setzen fort.

    Die Q-Modelle im Vergleich

    Modell Navigation Station Wischsystem Preisklasse
    Q7 M5 LDS-Laser keine (Variante „Set“ mit Dock) Pad mit aktiver Wasserzufuhr, 270 ml ca. 150–200 €
    Q10 S5 LiDAR keine VibraRise 2.0 (Vibrationspad), 200 ml ab ca. 150 €
    Q10 S5+ LiDAR Absaugstation, 2.700-ml-Beutel VibraRise 2.0 (Vibrationspad), 200 ml ca. 350 €

    Zu den älteren Modellen: Q5 Pro+, Q8 Max+ und die Q7-Max-Generation tauchen im Handel weiterhin als Restbestände auf. Sie sind keine schlechten Geräte, aber technisch überholt – und vor allem sind ihre Preise im Abverkauf oft nicht niedriger als die der aktuellen Q10-S5-Reihe. Prüfen Sie den Tagespreis, statt nach dem alten Namen zu suchen. Bei den Q7-Varianten gibt es zudem regelmäßig regionale Sonderbezeichnungen wie „Q7 L5″, die technisch unterhalb des Q7 M5 einsortiert sind; achten Sie hier besonders auf die Datenblätter statt auf den Serienbuchstaben.

    roborock Q7 M5 Saugroboter mit Wischfunktion, 10.000 Pa Saugkraft
    roborock Q7 M5 Saugroboter mit Wischfunktion, 10.000 Pa Saugkraft

    230,01 €

    Der Preis-Tipp: LiDAR-Navigation, 10.000 Pa Herstellerangabe, 400-ml-Kombibehälter mit 270 ml Wassertank und bis zu 150 Minuten Laufzeit – ohne Station und damit ohne Beutelkosten. Für Hartbodenwohnungen bis rund 100 m², in denen der Boden frei von Kabeln ist, das ehrlichste Angebot im Roborock-Programm.

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    Was ein Q-Modell im Betrieb kostet

    Hier liegt der unterschätzte Vorteil der Serie. Ein Gerät ohne Absaugstation kostet mit Originalteilen rund 76 bis 152 Euro pro Jahr – mit guten Drittanbieter-Teilen etwa 25 bis 55 Euro. Mit Absaugstation steigen die Werte auf 121 bis 282 Euro original beziehungsweise 45 bis 110 Euro im Nachbau. Der Unterschied ist fast vollständig auf den Staubbeutel zurückzuführen.

    Die Positionen im Detail, gerechnet mit den offiziellen deutschen Roborock-Preisen und den Wechselintervallen aus dem S8-Handbuch (Hauptbürste 6–12 Monate, Seitenbürste und Filter 3–6 Monate):

    • Hauptbürste 24,99 € im Original. In dieser Klasse verbaut Roborock klassische Gummi- und Kombiwalzen ohne Schneidklingen – genau die Bauformen, bei denen Drittanbieter belegbar eine echte Alternative sind. Details in Roborock Bürsten.
    • Filter 19,99 € aufwärts, 2–4× jährlich. Waschbar sind sie nur bedingt – wie oft Reinigen statt Tauschen reicht, steht in Roborock Filter.
    • Wischpads 25,99 € im Viererpack original, im Nachbau ein Bruchteil davon. Bei der Q-Serie sind es einfache Flachpads ohne Spezialaufnahme, also unkritisch – siehe Roborock Wischpads.
    • Staubbeutel nur beim Q10 S5+: 18,99 € im Dreierpack. Welcher Beuteltyp in welches Dock passt, klären wir in Roborock Staubbeutel.

    Die vollständige Kalkulation mit drei Beispielhaushalten steht in Saugroboter-Folgekosten. Für die Q-Serie lautet das Fazit dort: Es ist die einzige Klasse, in der der Roboter über fünf Jahre nicht mehr kostet als in der Anschaffung.

    Häufige Fragen

    Was bedeutet das „+“ bei Roborock?

    Es steht für die mitgelieferte Absaugstation. Q10 S5 und Q10 S5+ sind technisch identische Roboter – das „+“ bezeichnet ausschließlich das Dock. Dasselbe Prinzip gilt beim „Set“ des Q7 M5. Prüfen Sie deshalb bei jedem Preisvergleich, ob wirklich dieselbe Ausstattung im Karton liegt.

    Reicht die Q-Serie für ein Haus mit zwei Etagen?

    Ja, die App speichert mehrere Karten. Praktisch bedeutet das aber Tragen: Der Roboter muss von Hand in die andere Etage gebracht werden und braucht dort eine Ladestation oder zumindest einen Startpunkt. Wer beide Etagen automatisieren will, braucht schlicht zwei Geräte – ein zweites Q-Modell ist dafür oft günstiger als ein einzelnes Oberklassegerät.

    Wann lohnt der Aufstieg in die Qrevo-Klasse?

    An drei Punkten. Wenn Sie Haustiere haben und die Hauptbürste ständig auswickeln müssen. Wenn Ihr Boden nicht dauerhaft aufgeräumt ist und der Roboter Kabel einsaugt. Und wenn Sie das Wischpad nicht jedes Mal von Hand auswaschen wollen – erst ab QV 35S wäscht die Station die Pads selbst. Alle Stufen im Detail im Qrevo-Vergleich.

    Ist ein günstiger Roborock besser als ein teures No-Name-Gerät?

    In aller Regel ja – aus zwei Gründen, die beide nichts mit der Saugleistung zu tun haben. Erstens die Software: Roborock liefert über Jahre Updates, während viele Billiganbieter Apps nach ein bis zwei Jahren nicht mehr pflegen. Zweitens die Ersatzteilversorgung: Für jedes Q-Modell bekommen Sie Bürsten, Filter und Pads sowohl original als auch von Drittanbietern. Bei No-Name-Geräten endet die Versorgung oft nach zwei Jahren – und dann ist das Gerät Elektroschrott.

    Fazit: unsere Empfehlung

    Die Q-Serie ist kein Sparmodell, sondern eine bewusste Reduktion auf das, was funktioniert: Laser-Navigation, solide Saugleistung, gute App. Wer Hartboden, aufgeräumte Räume und kein Haustier hat, braucht objektiv nicht mehr.

    Konkret: Der Q10 S5+ ist die richtige Wahl, wenn Sie den Roboter täglich laufen lassen und die Absaugstation als Komfortgewinn schätzen – bei sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis, aber mit klarer Schwäche auf Hochflorteppich. Der Q7 M5 ist die ehrlichere Empfehlung für alle, die aufs Geld schauen: gleiche Navigationsqualität, keine Beutelkosten, unter 200 Euro.

    Wo Sie nicht sparen sollten: bei Haustieren und bei unaufgeräumten Böden. In beiden Fällen holen Sie den Aufpreis für ein Modell mit Doppelwalzen-Bürste und Kamera-Hinderniserkennung über weniger Ärger im Alltag wieder herein.

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  • Roborock Saros Vergleich: 10, 10R, Z70 und Saros 20

    Die Saros-Reihe ist Roborocks Oberklasse und hat die alte S-Serie als Flaggschiff abgelöst. Vier Modelle stehen 2026 in Deutschland im Regal: Saros 10, Saros 10R, Saros Z70 und Saros 20 – dazu die Bundle-Variante Saros 20X und der Saros 20 Sonic. Alle sind knapp 8 cm flach, alle kosten zwischen rund 770 und 1.000 Euro, und alle unterscheiden sich in Details, die im Datenblatt harmlos aussehen und im Alltag den Unterschied machen. Dieser Vergleich ordnet die Modelle anhand belegter Testergebnisse ein und sagt offen, wo auch das Flaggschiff schwächelt.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Alle Saros-Modelle bauen 7,95 bis 7,98 cm flach – entweder über einen versenkbaren LiDAR-Turm (Saros 10, Saros 20 Sonic) oder ganz ohne Turm über die kamerabasierte StarSight-Navigation (Saros 10R, Z70, Saros 20).
    • Der zweite gemeinsame Nenner ist das AdaptiLift-Chassis: Der Roboter hebt sich um bis zu 1 cm an und überwindet damit Schwellen von 3,1 cm (Saros 10) bis 5 cm (Saros 20).
    • Saugen ist die Stärke der Reihe: SmarthomeAssistent misst 98,29 g (Saros 10), 99,22 g (Saros 10R) und 98,45 g (Saros 20) von 100 g Testschmutz auf Hartboden.
    • Ehrlich zur Schwäche: Das Wischen bekommt in denselben Tests 5,1 bis „ungenügend“. Die rotierenden Pads und der VibraRise-Vibrationsmopp lösen eingetrocknete Flecken nicht zuverlässig.
    • Preisspanne im deutschen Handel: Saros 10 ab rund 770 €, Saros 10R um 799 €, Saros 20 um 999 €. Die Pa-Angaben (22.000 bis 36.000 Pa) sind Herstellerwerte und übersetzen sich nicht linear in Reinigungsleistung.

    Unsere Empfehlung für die meisten Haushalte – bestes Verhältnis aus Leistung, Bauhöhe und Preis innerhalb der Serie:

    roborock Saros 10R Saugroboter mit Wischfunktion und anhebbarem Wischmopp
    roborock Saros 10R Saugroboter mit Wischfunktion und anhebbarem Wischmopp

    799,00 €

    Der flachste Roborock ohne Laserturm: 7,98 cm, StarSight-Navigation, rotierende und anhebbare Wischpads, Station mit 80 °C Heißwasserwäsche. SmarthomeAssistent vergibt 2,0 gesamt, 1,5 beim Saugen und 1,3 bei der Navigation – und mit 5,5 nur „mangelhaft“ beim Wischen. Die richtige Wahl für hartbodenlastige Wohnungen mit niedrigen Möbeln.

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    Für wen sich die Saros-Serie eignet

    Die Saros-Reihe löst genau zwei Probleme, die günstigere Geräte nicht lösen – und beide sind bauliche Probleme, keine Reinigungsprobleme.

    Das erste ist die Zugänglichkeit. Ein klassischer Saugroboter mit LiDAR-Turm misst 9,5 bis 12 cm. Genau in diesem Bereich liegt die Bodenfreiheit sehr vieler Betten, Sideboards und Sofas – der Roboter fährt an, stößt an und dreht ab. Die Saros-Modelle mit ihren knapp 8 cm kommen unter fast alles. Messen Sie einmal nach: Wenn Ihre niedrigste Möbelunterkante zwischen 8 und 10 cm liegt, ist das der Punkt, an dem sich der Aufpreis rechnet.

    Das zweite ist die Türschwelle. Altbauwohnungen mit Holzschwellen, Wintergärten mit Aluprofil, Bäder mit Absatz – daran scheitern Standardgeräte ab etwa 2 cm. Das AdaptiLift-Chassis hebt den Saros an und schafft laut Herstellerangabe 3,1 cm beim Saros 10 und bis zu 5 cm beim Saros 20. Im Test von SmarthomeAssistent funktionierte das zuverlässig, wenn auch nicht in jeder Situation vollautomatisch.

    Wenn Sie weder niedrige Möbel noch hohe Schwellen haben, ist Saros für Sie überteuert. Ein Qrevo Curv 2 Pro liefert bei Saugleistung und Haarhandling praktisch dieselben Werte für 100 bis 200 Euro weniger – der direkte Vergleich steht in unserem Qrevo-Vergleich.

    Worauf Sie beim Saros-Kauf achten sollten

    StarSight oder versenkbarer Laserturm?

    Roborock löst die flache Bauform auf zwei Wegen. Der Saros 10 und der Saros 20 Sonic behalten den LiDAR-Turm, versenken ihn aber mechanisch, wenn der Roboter unter ein niedriges Möbel fährt. Vorteil: LiDAR ist bei der Kartierung nach wie vor die präziseste Technik und arbeitet auch im Dunkeln. Nachteil: mehr bewegliche Mechanik.

    Saros 10R, Z70 und Saros 20 arbeiten mit StarSight – einer Kombination aus Kameras, Strukturlicht und 3D-Sensorik ohne rotierenden Turm. Im Test bewertete SmarthomeAssistent die Navigation des 10R mit 1,3 und die des Saros 20 sogar mit 1,0, es gibt also keinen erkennbaren Genauigkeitsnachteil. Praktischer Punkt für den Alltag: Ein Sensorfeld an der Front verschmutzt schneller als ein Turm auf dem Deckel und will regelmäßig abgewischt werden.

    Wischsystem – der entscheidende Unterschied

    Der Saros 10 setzt auf VibraRise 4.0, ein vibrierendes Pad. Diese Technik wurde im Test klar als Schwachpunkt benannt: Sie kommt gegen eingetrocknete Flecken wie Ketchup nicht an und nimmt bereits gelösten Schmutz schlecht wieder auf. Saros 10R, Z70 und Saros 20 nutzen rotierende Doppelpads mit FlexiArm-Ausfahrmechanik für Ecken und Kanten. Das ist deutlich besser, reicht aber ebenfalls nicht an ein Walzensystem heran. Wenn Wischen Ihre Hauptaufgabe ist, gehört ein Blick auf die Walzenmodelle des Wettbewerbs dazu – siehe Roborock oder Dreame.

    Bürste und Haare

    Alle Saros-Modelle tragen das DuoDivide-Doppelwalzensystem, das Haare zur Mitte in den Saugkanal leitet. Im Test des Saros 10 blieb kein einziges Haar hängen – auf Hartboden und auf Teppich. Der Saros Z70 geht weiter und hat eine Hauptbürste mit aktiver Schneidfunktion, die lange Haare während der Fahrt zerteilt. Dazu kommt bei ihm der ausfahrbare fünfachsige Greifarm (OmniGrip), der kleine Objekte wie Socken aufheben und wegräumen kann – eine faszinierende, aber im Alltag begrenzt nützliche Funktion.

    Station und Wasseranschluss

    Die Saros-Docks waschen mit 80 °C, trocknen mit Warmluft, saugen den Behälter ab und dosieren die Reinigungslösung automatisch. Für den Saros 10 gibt es zudem eine Variante mit Festwasseranschluss, die das Nachfüllen und Ausleeren komplett übernimmt – sinnvoll nur, wenn Zu- und Ablauf in Reichweite sind. Was diese Automatik an laufenden Kosten bedeutet, steht weiter unten und ausführlich in Premium-Saugroboter.

    Die Saros-Modelle im Vergleich

    Modell Saugleistung (Herstellerangabe) Navigation Wischsystem Preisklasse
    Saros 10 22.000 Pa versenkbarer LiDAR-Turm VibraRise 4.0 (Vibrationspad) ab ca. 770 €
    Saros 10R rund 20.000 Pa StarSight, turmlos rotierende Doppelpads, anhebbar ca. 799 €
    Saros Z70 22.000 Pa StarSight, turmlos rotierende Doppelpads + Greifarm ca. 900–1.000 €
    Saros 20 36.000 Pa StarSight, turmlos rotierende Doppelpads ca. 999 €

    Zwei Hinweise zur Modellpflege. Erstens: Der Saros 20X ist technisch identisch mit dem Saros 20 – der Unterschied liegt allein im Lieferumfang, nämlich beigelegtem Reinigungsmittel und Ersatzpads. Wenn Sie diese Teile ohnehin kaufen würden, lohnt das Bundle; sonst nicht. Zweitens: Der Saros 20 Sonic kombiniert 36.000 Pa mit dem versenkbaren LiDAR-Turm und VibraRise 5.0 und ist damit das teuerste Modell der Reihe. Wer wegen des Wischens zum Sonic greift, sollte wissen, dass die Vibrationstechnik in den bisherigen Tests der Schwachpunkt war.

    roborock Saros 20 Saugroboter mit Wischfunktion und anhebbarem Wischmopp
    roborock Saros 20 Saugroboter mit Wischfunktion und anhebbarem Wischmopp

    998,99 €

    Die Alternative für Teppich- und Tierhaushalte: 36.000 Pa Herstellerangabe, 7,95 cm Bauhöhe, Kletterhilfen bis 5 cm. Im Test von SmarthomeAssistent holte er 71,16 g von 100 g aus Hochflorteppich – der beste Wert der Serie – bei Gesamtnote 1,8. Beim Wischen bleibt er mit 5,1 auf Serienniveau, also schwach.

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    Was ein Saros im Betrieb kostet

    Die Saros-Modelle haben die aufwendigsten Stationen im Roborock-Programm – und entsprechend die höchsten Folgekosten der Marke. Rechnen Sie mit rund 192 bis 424 Euro pro Jahr bei durchgängiger Verwendung von Originalteilen, mit etwa 70 bis 150 Euro, wenn Sie bei den mechanischen Verschleißteilen zu guten Drittanbietern greifen.

    Die Treiber sind schnell benannt. Der Staubbeutel ist der größte Einzelposten – 18,99 € im Dreierpack, 29,99 € im Sechserpack, Wechsel je nach Haushalt alle zwei bis sechs Wochen. Welche Beutel in welches Saros-Dock gehören, steht in Roborock Staubbeutel. Die Seitenbürsten der Saros- und Curv-Modelle sind mit 19,99 € im Doppelpack teurer als bei den älteren Serien, und die DuoDivide-Hauptbürste ist eine Anti-Tangle-Konstruktion, bei der wir ausdrücklich zum Original raten, weil Nachbauten die Schneid- und Spiralgeometrie selten sauber treffen – Begründung und Bauformen in Roborock Bürsten. Dazu kommen Filter für 19,99 bis 32,99 € alle drei bis sechs Monate (Roborock Filter), Wischpads für 25,99 bis 29,99 € im Viererpack (Roborock Wischpads) und die Reinigungslösung für 19,99 € je 480 ml, die bei automatischer Dosierung spürbar schneller leer wird, als man denkt.

    Die komplette Rechnung für drei typische Haushalte inklusive Drittanbieter-Vergleich finden Sie in Saugroboter-Folgekosten.

    Häufige Fragen

    Saros 10 oder Saros 10R – welcher ist besser?

    Für die meisten der 10R. Er wischt mit rotierenden Pads statt mit Vibration, ist ohne Laserturm mechanisch einfacher und schnitt im Test bei Saugen und Navigation minimal besser ab. Der Saros 10 hat zwei Vorteile: die LiDAR-Kartierung, die im völlig dunklen Raum unabhängig von Kameras arbeitet, und die optionale Festwasser-Variante. Preislich liegen beide dicht beieinander.

    Lohnt der Saros Z70 mit Greifarm?

    Als Reinigungsgerät bringt der Arm wenig – er hebt leichte Einzelobjekte wie Socken oder kleine Spielzeuge auf und legt sie an einem definierten Ort ab, mit begrenzter Trefferquote. Der eigentliche Mehrwert des Z70 gegenüber dem 10R liegt in der aktiv schneidenden Hauptbürste, die für Haushalte mit sehr langen Haaren interessant ist. Wer allein wegen des Arms kauft, zahlt für ein Technologie-Statement.

    Warum wischt ein 1.000-Euro-Roboter schlechter als ein 600-Euro-Gerät mit Walze?

    Weil die Bauart mehr entscheidet als der Preis. Rotierende Pads nehmen Wasser auf, verteilen es und werden dabei zunehmend schmutziger, bis der Roboter zur Station fährt. Eine Wischwalze wird kontinuierlich mit Frischwasser benetzt und sofort abgestreift – der Schmutz landet also nicht wieder auf dem Boden. Roborock setzt in der Saros-Reihe bislang ausschließlich auf Pads. Das ist eine bewusste Designentscheidung, kein Sparzwang, aber sie hat in unabhängigen Tests reproduzierbar Punkte gekostet.

    Wie viel Wartung braucht ein Saros wirklich?

    Weniger als ältere Geräte, aber nicht keine. Die Sensorflächen der StarSight-Modelle wollen regelmäßig abgewischt werden, die Wasch-Wanne der Station setzt trotz Selbstreinigung Rückstände an, und Frisch- und Schmutzwassertank sollten mindestens monatlich ausgespült werden. Für ein Modell mit anhebbarem Chassis gilt zusätzlich: Die beweglichen Radaufhängungen sammeln Haare, die dort niemand vermutet.

    Fazit: unsere Empfehlung

    Innerhalb der Saros-Reihe ist der Saros 10R für die meisten Haushalte die richtige Wahl: bestes Gesamtergebnis in den vorliegenden Tests, rotierende statt vibrierende Wischpads, 7,98 cm Bauhöhe und der günstigste Einstieg in die turmlose Navigation. Wer viel Hochflorteppich oder haarende Tiere hat, greift zum Saros 20, der mit deutlichem Abstand die beste Teppichaufnahme der Serie zeigte. Wer sehr lange Haare im Haushalt hat und Wert auf die aktiv schneidende Hauptbürste legt, findet im Saros Z70 das passende Gerät – der Greifarm ist dabei Zugabe, kein Kaufgrund.

    Und die ehrlichste Empfehlung zum Schluss: Wenn Sie keine niedrigen Möbel und keine hohen Türschwellen haben, sparen Sie sich die Saros-Klasse. Der Aufpreis gegenüber einem gut gewählten Qrevo-Modell kauft Ihnen Zugänglichkeit – nicht mehr Sauberkeit.

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  • Roborock Qrevo Vergleich 2026: alle Modelle im Überblick

    Die Qrevo-Reihe ist Roborocks Verkaufsschlager und gleichzeitig die verwirrendste Modellfamilie der Branche. Qrevo, Qrevo S, Qrevo Plus, Qrevo Pro, Qrevo MaxV, Qrevo Master, Qrevo Edge, Qrevo Curv, Qrevo Curv 2 Flow, Qrevo Curv 2 Pro, dazu die neuen Kürzelmodelle QV 35A und QV 35S – das sind über zehn Namen für Geräte zwischen 340 und 900 Euro. Dieser Vergleich sortiert die Serie in vier verständliche Stufen, nennt die belegten Testergebnisse und sagt klar, welche Modelle 2026 noch sinnvoll sind und welche nur noch Restbestand.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Qrevo-Familie gliedert sich in vier Stufen: QV-Einstieg (QV 35A, QV 35S, ca. 340–400 €), Qrevo Master/Edge (ca. 500–700 €), Qrevo Curv mit Kletterchassis (ca. 615–750 €) und Curv 2 als aktuelle Generation (ca. 600–900 €).
    • Alle Qrevo-Modelle haben eine All-in-One-Station mit Absaugung und Padwäsche. Der Unterschied liegt in der Waschtemperatur: kalt bei QV 35A/35S, 75 °C beim Qrevo Curv, bis 100 °C beim Curv 2 Pro.
    • Nur der Curv 2 Pro versenkt seinen Laserturm auf 7,98 cm Bauhöhe. Der Curv 2 Flow ist mit 11,9 cm der höchste der Reihe – ausgerechnet das neueste Modell passt unter die wenigsten Möbel.
    • Der Curv 2 Flow ist der einzige Roborock mit Wischwalze. Er ist damit die interessanteste Wahl für alle, denen Wischen wichtiger ist als Saugen – auch wenn er im Test bei eingetrockneten Flecken schwächelte.
    • Saugleistung in Pa ist eine Herstellerangabe. Im Test von SmarthomeAssistent nahm der Qrevo Curv mit 18.500 Pa 98,92 von 100 g auf Hartboden auf, der Curv 2 Pro mit 25.000 Pa 99 g. Der Sprung im Datenblatt bringt real fast nichts.

    Unsere Empfehlung innerhalb der Qrevo-Reihe, wenn das Budget die Oberklasse hergibt:

    roborock Qrevo Curv 2 Pro Saugroboter mit Wischfunktion und hebbarem Mopp
    roborock Qrevo Curv 2 Pro Saugroboter mit Wischfunktion und hebbarem Mopp

    799,00 €

    Das derzeit stimmigste Qrevo-Modell: einfahrbarer Laserturm für 7,98 cm Bauhöhe, DuoDivide-Bürste ohne Haarwickel, Chassis-Lift für Teppich und Moppwäsche mit bis zu 100 °C. SmarthomeAssistent misst 99 von 100 g auf Laminat und vergibt 2,4 („gut“). Nicht die erste Wahl, wenn Wischen im Vordergrund steht.

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    Für wen sich die Qrevo-Serie eignet

    Qrevo ist Roborocks Antwort auf die Frage „Wie viel Automatik bekomme ich für unter 900 Euro?“ – und die Antwort fällt großzügig aus. Schon das günstigste aktuelle Modell bringt eine Station mit, die den Staub absaugt, die Wischpads wäscht, sie trocknet und den Wassertank des Roboters selbst nachfüllt. Genau das unterscheidet die Reihe von der Q-Serie, wo diese Funktionen fehlen oder nur teilweise vorhanden sind.

    Die Serie passt damit vor allem zu Haushalten, die den Roboter täglich oder mehrmals wöchentlich laufen lassen und ihn dabei möglichst wenig anfassen wollen. Bei drei Durchgängen pro Woche entstehen mit einem Gerät ohne Station schnell drei Behälterleerungen und drei Padwäschen von Hand – genau dieser Aufwand ist der Grund, warum Roboter in Schränken landen. Qrevo nimmt ihn weg.

    Weniger passend ist die Reihe, wenn Sie sehr niedrige Möbel haben. Bis auf den Curv 2 Pro tragen alle Qrevo-Modelle einen festen Laserturm und messen 9,65 bis 11,9 cm. Wer unter ein Bett mit 9 cm Bodenfreiheit kommen will, muss zur Saros-Serie greifen. Und wer eine gründliche Nassreinigung erwartet, sollte die Testergebnisse weiter unten ernst nehmen: Rotierende Pads sind bei Roborock durchgehend die schwächste Disziplin.

    Worauf Sie beim Qrevo-Kauf achten sollten

    Die vier Stufen im Klartext

    Stufe 1 – QV 35A und QV 35S. Die neuen Einstiegsmodelle ersetzen die alten Qrevo-Varianten mit 7.000 Pa. Der QV 35A bietet 8.000 Pa, der QV 35S 10.000 Pa, beide mit PreciSense-LiDAR, 9,65 cm Bauhöhe, rotierenden Pads mit 10 mm Anhebung und einem All-in-One-Dock mit 2.700-ml-Beutel, 4 l Frischwasser und 3,5 l Schmutzwasser. Der Akku hat 5.200 mAh und reicht für rund 180 Minuten. Gewaschen wird allerdings kalt, getrocknet mit Kaltluft über etwa sechs Stunden. Testberichte.de bewertet den QV 35S mit 1,4.

    Stufe 2 – Qrevo Master und Qrevo Edge. Der Master mit 10.000 Pa und DuoRoller-Riser-Bürste war 2024 der Preis-Leistungs-Sieger bei homeandsmart (97 von 100 Punkten) und ist inzwischen deutlich im Preis gefallen. Der Edge legt mit 18.500 Pa und Heißwasserwäsche nach. Beide sind technisch nicht mehr taufrisch, aber zum aktuellen Preis eine ehrliche Empfehlung.

    Stufe 3 – Qrevo Curv. Das Modell mit dem AdaptiLift-Chassis, das den Roboter anhebt und Schwellen bis 3 cm überwindet – im Test von SmarthomeAssistent das überzeugendste Merkmal, allerdings mit dem Hinweis, dass es in der App konfiguriert werden muss und nicht vollautomatisch arbeitet. 18.500 Pa, 98,92 g von 100 g auf Hartboden, 78,44 g auf Teppich, Station mit 75 °C Heißwasserwäsche und Warmlufttrocknung. Gesamtnote 2,4. Kritik gab es an der Hinderniserkennung, die Kabel nicht zuverlässig umfuhr.

    Stufe 4 – Curv 2 Flow und Curv 2 Pro. Die aktuelle Generation. Der Pro ist der Sauger: 25.000 Pa, einfahrbarer Turm, 7,98 cm, Chassis-Lift, Moppwäsche bis 100 °C, DuoDivide-Bürste, bei der im Test kein Haar hängen blieb. Der Flow ist der Wischer: 20.000 Pa, Wischwalze mit 220 U/min und 15 N Anpressdruck, 75 °C Wäsche, 55 °C Trocknung, 4 l Frischwasser, 3 l Schmutzwasser – aber 11,9 cm hoch und ohne Chassis-Lift.

    Die Schwachstelle, die alle teilen

    Bei praktisch jedem getesteten Qrevo-Modell fällt die Wischnote deutlich ab: 5,3 beim Qrevo Curv, „mangelhaft“ beim Curv 2 Pro, dort mit dem konkreten Befund, dass eingetrocknete Flecken nicht entfernt wurden und die Pads während des Reinigungslaufs nicht zwischengewaschen werden. Auch die nicht anhebbare Seitenbürste verschmiert beim Nasswischen. Der Curv 2 Flow schneidet mit seiner Walze etwas anders ab, scheiterte im Test aber ebenfalls an hartnäckigen Kaffee- und Ketchupflecken. Wer das weiß, wird nicht enttäuscht – wer eine Wischmaschine erwartet, schon.

    Die Qrevo-Modelle im Vergleich

    Modell Saugleistung (Herstellerangabe) Bauhöhe / Besonderheit Station Preisklasse
    QV 35A 8.000 Pa 9,65 cm, LiDAR-Turm All-in-One, Kaltwäsche, Kaltlufttrocknung ca. 400 €
    QV 35S 10.000 Pa 9,65 cm, LiDAR-Turm All-in-One inkl. Wassernachfüllung ca. 340–400 €
    Qrevo Master 10.000 Pa fester Turm, DuoRoller Riser All-in-One mit Heißwasser ca. 500–600 €
    Qrevo Edge 18.500 Pa fester Turm, DuoDivide All-in-One, Heißwasserwäsche ca. 600–700 €
    Qrevo Curv 18.500 Pa fester Turm, AdaptiLift bis 3 cm All-in-One, 75 °C, Warmluft ca. 615–750 €
    Qrevo Curv 2 Flow 20.000 Pa 11,9 cm, Wischwalze 220 U/min All-in-One, 75 °C, 55 °C Trocknung ca. 600–900 €
    Qrevo Curv 2 Pro 25.000 Pa 7,98 cm, einfahrbarer Turm, Chassis-Lift All-in-One, bis 100 °C ca. 800–900 €

    Auslaufmodelle: Die älteren Qrevo-Varianten mit 7.000 Pa – Qrevo S, Qrevo Plus, Qrevo Pro, Qrevo MaxV – werden nicht mehr aktiv beworben und sind technisch von den QV-Modellen überholt. Wenn Sie eines davon unter 300 Euro finden, ist es kein Fehlkauf; zum Neupreis lohnt es nicht. Auch der Qrevo Slim mit 11.000 Pa und 3D-ToF-Navigation läuft aus, ist aber wegen der reduzierten Bauhöhe für manche Wohnungen weiter interessant.

    roborock Qrevo Edge 2 Saugroboter mit Wischfunktion, 25.000 Pa Saugkraft
    roborock Qrevo Edge 2 Saugroboter mit Wischfunktion, 25.000 Pa Saugkraft

    639,98 €

    Die Alternative für Wisch-Prioritäten: Roborocks erster Roboter mit rotierender Wischwalze, die kontinuierlich frisches Wasser aufträgt und Schmutzwasser abstreift. SmarthomeAssistent vergibt 2,8 gesamt, aber 1,7 beim Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit 11,9 cm hoch – Möbelunterkanten vorher messen.

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    Was ein Qrevo im Betrieb kostet

    Qrevo-Modelle haben immer eine Station – und Stationen sind der Grund, warum die Folgekosten bei diesen Geräten deutlich über denen der Q-Serie liegen. Rechnen Sie mit rund 192 bis 424 Euro pro Jahr, wenn Sie ausschließlich Originalteile kaufen, und mit etwa 70 bis 150 Euro, wenn Sie bei den mechanischen Verschleißteilen zu guten Drittanbietern greifen.

    Die Posten im Einzelnen: Staubbeutel sind der größte Brocken – der Dreierpack kostet im Roborock-Shop 18,99 €, der Sechserpack 29,99 €, und bei täglichem Betrieb wechseln Sie ihn alle zwei bis sechs Wochen. Welche Beutelgröße zu welchem Dock passt, klären wir in Roborock Staubbeutel. Die Hauptbürste schlägt mit 24,99 € zu Buche und hält laut Roborock 6 bis 12 Monate – Bauformen und Kompatibilität siehe Roborock Bürsten. Filter kosten je nach Serie 19,99 bis 32,99 € und wollen alle 3 bis 6 Monate getauscht werden (Roborock Filter), Wischpads 25,99 bis 29,99 € im Viererpack (Roborock Wischpads). Dazu kommt bei den Curv-Modellen die Reinigungslösung für 19,99 € je 480 ml.

    Ein Hinweis zum Curv 2 Pro: Er besitzt keinen Tank für Reinigungsmittel, was den Verbrauch senkt – dafür fehlt die Dosierautomatik. Die vollständige Aufstellung für alle Gerätekategorien finden Sie in Saugroboter-Folgekosten.

    Häufige Fragen

    Was ist der Unterschied zwischen QV 35A und QV 35S?

    Vor allem die Saugleistung: 8.000 gegen 10.000 Pa. Beide teilen sich Bauhöhe, Navigation, Akku und Stationskonzept. Der 35S wird von Roborock ausdrücklich als Nachfolger des alten Qrevo Plus positioniert. Da beide preislich oft nur 50 Euro auseinanderliegen und der 35S in Tests besser abschneidet, ist er in der Regel die bessere Wahl.

    Curv 2 Pro oder Curv 2 Flow – welchen soll ich nehmen?

    Fragen Sie sich, was Sie öfter ärgert: Staub und Haare oder Flecken. Der Pro ist der klar bessere Sauger, deutlich flacher und klettert besser. Der Flow ist die einzige Roborock-Option mit echter Wischwalze und schneidet beim Preis-Leistungs-Verhältnis besser ab. Eine gemischte Wohnung mit Teppich und niedrigen Möbeln spricht für den Pro, eine reine Hartbodenwohnung mit Küche für den Flow.

    Reicht ein Qrevo für 120 Quadratmeter?

    Ja. Die Modelle ab QV 35A haben einen 5.200-mAh-Akku und laufen bis zu 180 Minuten; sie fahren bei Bedarf zurück zur Ladestation und setzen die Reinigung fort. Die Station fasst 4 Liter Frischwasser, was für mehrere Durchgänge reicht. Was Sie realistisch einplanen sollten: Bei großen Flächen dauert ein kompletter Saug- und Wischlauf mit Zwischenladen leicht drei Stunden. Wie sich die Qrevo-Modelle gegen das Gesamtfeld schlagen, zeigt unser Überblick Saugroboter-Testsieger.

    Ist die Absaugstation den Aufpreis wert?

    Für die Bequemlichkeit ja, für den Geldbeutel nein. Die Station spart Ihnen bei täglichem Betrieb rund 150 Handgriffe im Jahr, kostet aber über den Beutelverbrauch dauerhaft Geld. Wer sparsam ist und den Behälter selbst leert, fährt mit einem Modell der Q-Serie unter dem Strich günstiger.

    Fazit: unsere Empfehlung

    In der Qrevo-Familie gibt es drei sinnvolle Kaufentscheidungen, und sie hängen weniger am Budget als am Grundriss.

    Für die meisten Haushalte ist der Qrevo Curv 2 Pro das stimmigste Paket: flach genug für Möbelunterkanten, top im Saugen, mit Chassis-Lift für Teppich und der besten Haarbehandlung der Reihe. Wenn Wischen zählt, nehmen Sie den Curv 2 Flow – mit dem Wissen, dass er hoch baut und keine Wunder an eingetrockneten Flecken vollbringt. Wenn das Budget begrenzt ist, ist der QV 35S für rund 340 bis 400 Euro einer der besten Deals im gesamten Roborock-Programm: volles All-in-One-Dock, bewährte Navigation, sehr gute Testnoten.

    Und wenn Sie unsicher sind, ob Qrevo oder die teurere Flaggschiff-Reihe: Lesen Sie den Saros-Vergleich. Der Aufpreis lohnt fast nur wegen Bauhöhe und Kletterfähigkeit – beim Reinigungsergebnis liegen die Serien näher beieinander, als die Preisdifferenz vermuten lässt.

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  • Roborock Saugroboter: welches Modell passt? Alle Serien 2026

    Roborock ist in Deutschland die meistverkaufte Saugroboter-Marke – und gleichzeitig die mit dem unübersichtlichsten Portfolio. Zwischen einem Q7 M5 für unter 200 Euro und einem Saros 20 für rund 1.000 Euro liegen vier Serien, ein gutes Dutzend Modellnamen und Zusätze wie „Curv“, „Edge“, „Master“, „Plus“ und „S5+“, die sich kaum jemand merken kann. Dieser Ratgeber sortiert das Angebot nach Serien, erklärt anhand belegter Testergebnisse, welche Unterschiede im Alltag zählen, und sagt offen, wo auch die teuren Roborock-Modelle schwächeln. Wir testen nicht selbst – wir werten aus, was unabhängige Redaktionen veröffentlichen, und rechnen die Folgekosten dazu.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Roborock führt aktuell vier Linien: Q-Serie (Einstieg, ca. 150–400 €), Qrevo (Mittel- und Oberklasse, ca. 340–900 €), S-Serie (auslaufend) und Saros (Flaggschiff, ca. 770–1.000 €).
    • Der wichtigste Unterschied ist nicht die Saugkraft, sondern die Bauhöhe: Saros-Modelle und der Qrevo Curv 2 Pro fahren ihren Sensorturm ein und messen nur 7,98 cm. Q-Serie und die meisten Qrevo-Modelle liegen bei 9,65–11,9 cm.
    • Roborock ist im Saugen durchgängig stark: SmarthomeAssistent misst bei Saros 10R, Qrevo Curv 2 Pro und Saros 20 zwischen 98 und 99 von 100 Gramm Testschmutz auf Hartboden.
    • Ehrlich zur Schwäche: Das Wischen bekommt bei Roborock in mehreren unabhängigen Tests nur „mangelhaft“ bis „ungenügend“. Wer eingetrocknete Flecken erwartet, sollte gezielt zum Walzenmodell Qrevo Curv 2 Flow greifen oder markenübergreifend vergleichen.
    • Pa-Angaben sind reine Herstellerwerte und zwischen Marken nicht vergleichbar. Innerhalb von Roborock geben sie eine grobe Reihenfolge, aber der Qrevo Curv mit 18.500 Pa sammelte im Test praktisch dasselbe ein wie der Saros 20 mit 36.000 Pa.

    Unsere Empfehlung für die meisten Haushalte – flach genug für Möbelunterkanten, stark beim Saugen und deutlich günstiger als das Topmodell:

    roborock Saros 10R Saugroboter mit Wischfunktion und anhebbarem Wischmopp
    roborock Saros 10R Saugroboter mit Wischfunktion und anhebbarem Wischmopp

    799,00 €

    Mit 7,98 cm Bauhöhe und der turmlosen StarSight-Navigation kommt er unter Sofas und Betten, an denen fast jeder andere Roboter scheitert. SmarthomeAssistent bewertet ihn mit 2,0 („gut“), das Saugen mit 1,5 – das Wischen dagegen nur mit 5,5. Für hartbodenlastige Wohnungen mit niedrigen Möbeln die runde Wahl.

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    Für wen sich ein Roborock eignet

    Roborock ist die richtige Marke, wenn Ihnen Navigation und Zuverlässigkeit wichtiger sind als der Spitzenwert im Datenblatt. Die Kartierung gehört seit Jahren zum Besten am Markt, die App ist strukturiert und stabil, Mehretagen-Karten funktionieren zuverlässig, und die Ersatzteilversorgung in Deutschland ist ausgezeichnet – Original-Verschleißteile sind für praktisch jedes Modell direkt lieferbar, und der Drittanbietermarkt ist für keine andere Marke so breit.

    Konkret passt Roborock besonders gut zu drei Situationen. Erstens zu Wohnungen mit viel Hartboden und niedrigen Möbeln: Die einfahrbaren Sensortürme der Saros-Reihe und des Qrevo Curv 2 Pro sind ein echter, im Alltag spürbarer Vorteil, kein Marketing. Zweitens zu Haushalten mit Haaren: Das DuoDivide-Doppelwalzensystem der neueren Modelle verhindert das Aufwickeln zuverlässig – im SmarthomeAssistent-Test des Qrevo Curv 2 Pro blieb kein einziges Haar hängen. Drittens zu Altbauwohnungen mit hohen Türschwellen: Das AdaptiLift-Chassis hebt den Roboter an und überwindet je nach Modell 3 bis 5 cm.

    Weniger gut passt Roborock, wenn Wischen Ihre Hauptaufgabe ist. Das ist keine Kleinigkeit, sondern ein durchgehendes Muster: Der Saros 10 bekam für das Wischen die Note „ungenügend“, der Saros 20 5,1, der Saros 10R 5,5, der Qrevo Curv 5,3. Die rotierenden Pads verteilen eingetrocknete Flecken eher, als dass sie sie lösen. Wer täglich in der Küche Fettspritzer und Getrocknetes hat, ist mit einem Walzensystem besser bedient – bei Roborock gibt es das bislang nur im Qrevo Curv 2 Flow, markenübergreifend etwa bei den Dreame-Aqua10-Modellen.

    Worauf Sie beim Roborock-Kauf achten sollten

    Bauhöhe und Sensorturm

    Das ist bei Roborock die wichtigste Entscheidung. Klassische Modelle tragen einen LiDAR-Turm auf dem Deckel und kommen damit auf 9,65 cm (QV 35A, QV 35S), 9,9 cm (Q10 S5+) oder sogar 11,9 cm (Qrevo Curv 2 Flow). Die Saros-Serie und der Qrevo Curv 2 Pro versenken den Turm entweder mechanisch oder verzichten mit der kamerabasierten StarSight-Technik ganz darauf – Ergebnis: 7,95 bis 7,98 cm. Messen Sie vor dem Kauf die niedrigste Möbelunterkante in Ihrer Wohnung. Ein Zentimeter entscheidet hier darüber, ob unter dem Bett gesaugt wird oder nicht.

    Saugleistung – und warum die Pa-Zahl täuscht

    Roborock gibt zwischen 8.000 Pa (QV 35A) und 36.000 Pa (Saros 20) an. Diese Werte stammen vom Hersteller, werden nicht nach einer einheitlichen Norm gemessen und sagen wenig über die reale Aufnahme. Sichtbar wird das an den Messungen von SmarthomeAssistent: Der Qrevo Curv mit 18.500 Pa nahm 98,92 von 100 g Testschmutz auf Hartboden auf, der Saros 20 mit 36.000 Pa 98,45 g. Auf Hochflorteppich trennt sich das Feld stärker – dort zeigt der Saros 20 mit 71,16 g seinen Vorteil. Als Faustregel: Ab etwa 10.000 Pa ist Hartboden kein Thema mehr, mehr Leistung zahlt sich fast nur auf dickem Teppich aus.

    Wischsystem

    Roborock verwendet drei Bauarten. VibraRise ist ein vibrierendes Pad (Q10 S5+, Saros 10) – gut für leichten Alltagsschmutz, schwach bei Eingetrocknetem. Rotierende Doppelpads mit Anhebefunktion sind der Standard in Qrevo und Saros und arbeiten deutlich besser, vor allem, wenn sie sich zur Wand ausfahren lassen. Die Wischwalze gibt es bislang nur im Qrevo Curv 2 Flow (220 U/min, 15 N Anpressdruck) und ist die einzige Roborock-Lösung, die kontinuierlich frisches Wasser zuführt und Schmutzwasser sofort abstreift.

    Station

    Ohne Station (Q7 M5) müssen Sie den 400-ml-Behälter selbst leeren. Mit reiner Absaugstation (Q10 S5+) läuft der Beutel laut Hersteller bis zu sieben Wochen. Erst die All-in-One-Docks ab QV 35S waschen und trocknen die Pads. Die Spitzenmodelle waschen mit 75 bis 100 °C und dosieren Reinigungsmittel automatisch. Wie stark das die laufenden Kosten treibt, lesen Sie weiter unten – und ausführlich in unserem Ratgeber Saugroboter mit Absaugstation.

    Die Roborock-Serien im Vergleich

    Serie Typische Modelle Station Preisklasse
    Q-Serie Q7 M5, Q10 S5, Q10 S5+ keine oder reine Absaugstation ca. 150–350 €
    Qrevo QV QV 35A, QV 35S All-in-One mit Padwäsche und Kaltlufttrocknung ca. 340–400 €
    Qrevo Master / Edge Qrevo Master, Qrevo Edge All-in-One mit Heißwasserwäsche ca. 500–700 €
    Qrevo Curv Qrevo Curv, Curv 2 Flow, Curv 2 Pro All-in-One, 75–100 °C, Warmlufttrocknung ca. 600–900 €
    Saros Saros 10, 10R, Z70, Saros 20 All-in-One, 80 °C, automatische Mitteldosierung ca. 770–1.000 €

    Ehrliche Einordnung dazu: Die S-Serie (S8, S8 Pro Ultra, S8 MaxV Ultra) war jahrelang das Rückgrat der Marke, ist aber inzwischen erkennbar ein Auslaufmodell – Roborock stellt keine neuen S-Geräte mehr vor, die Rolle hat Saros übernommen. Ein S8 MaxV Ultra zum Abverkaufspreis kann trotzdem ein guter Kauf sein, die Ersatzteilversorgung läuft weiter. Ebenso gilt: Die älteren Qrevo-Varianten mit 7.000 Pa (Qrevo S, Plus, Pro, MaxV) sind technisch überholt und lohnen nur, wenn der Preis deutlich unter den aktuellen QV-Modellen liegt. Details zu den einzelnen Familien haben wir in eigenen Artikeln aufgearbeitet: Roborock Qrevo im Vergleich, Roborock Saros im Vergleich und Roborock Q-Serie.

    roborock QV 35A Set Saugroboter mit Wischfunktion, 8.000 Pa Saugkraft
    roborock QV 35A Set Saugroboter mit Wischfunktion, 8.000 Pa Saugkraft

    329,99 €

    Der Preis-Tipp: 10.000 Pa, LiDAR-Navigation und ein komplettes All-in-One-Dock mit Absaugung, Padwäsche und Wassernachfüllung für rund ein Drittel des Saros-Preises. Testberichte.de bewertet ihn mit 1,4. Mit 9,65 cm Bauhöhe passt er allerdings nicht unter niedrige Möbel.

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    Was ein Roborock im Betrieb kostet

    Der Anschaffungspreis ist nur die halbe Rechnung. Roborock veröffentlicht als einziger großer Hersteller im S8-Handbuch klare Wechselintervalle – Hauptbürste alle 6 bis 12 Monate, Seitenbürste und Filter alle 3 bis 6 Monate, Wischpads alle 3 bis 6 Monate. Mit den offiziellen Preisen aus dem deutschen Roborock-Shop ergibt das eine belastbare Kalkulation.

    • Hauptbürste: 24,99 € original, im Drittanbieter-Set deutlich weniger. Bauformen und Kompatibilität klären wir in Roborock Bürsten.
    • Filter: je nach Serie 19,99 bis 32,99 €, 2–4× pro Jahr fällig – siehe Roborock Filter.
    • Wischpads: Viererpack 25,99 bis 29,99 €. Welche Pads zu welcher Serie passen, steht in Roborock Wischpads.
    • Staubbeutel: 18,99 € im Dreierpack, 29,99 € im Sechserpack – der größte Einzelposten. Details in Roborock Staubbeutel.
    • Reinigungslösung: 19,99 € für 480 ml, bei Geräten mit automatischer Dosierung ein spürbarer Dauerposten.

    Unter dem Strich: Ein Q7 M5 ohne Station kostet mit Originalteilen rund 76 bis 152 € pro Jahr, ein Q10 S5+ mit Absaugstation 121 bis 282 €, ein Saros oder Qrevo Curv mit voller Wischstation 192 bis 424 €. Mit guten Drittanbieter-Teilen sinken diese Werte um 50 bis 70 Prozent. Die vollständige Rechnung mit allen Annahmen finden Sie in Saugroboter-Folgekosten.

    Häufige Fragen

    Welcher Roborock ist der beste für Tierhaare?

    Entscheidend ist nicht die Saugkraft, sondern die Bürstenkonstruktion. Modelle mit dem DuoDivide-Doppelwalzensystem – Qrevo Curv 2 Pro, Qrevo Edge und die gesamte Saros-Reihe – schnitten in den Haartests von SmarthomeAssistent am besten ab; beim Qrevo Curv 2 Pro und beim Saros 10 wickelte sich kein Haar auf. Der Saros Z70 geht mit einer aktiv schneidenden Hauptbürste noch einen Schritt weiter. Wer viel Hochflorteppich hat, sollte zusätzlich auf ein Modell mit Chassis-Lift achten. Mehr dazu in Saugroboter für Tierhaare.

    Lohnt sich der Aufpreis von Qrevo auf Saros?

    Nur wegen zwei Dingen: der Bauhöhe von 7,98 cm und der Kletterfähigkeit. Beim Saugen und Wischen liegen Qrevo Curv 2 Pro und Saros 10R in den Messungen praktisch gleichauf. Wenn Sie keine niedrigen Möbel und keine hohen Schwellen haben, sparen Sie die 200 bis 300 Euro.

    Was bedeuten die Kürzel wie „S5+“, „Plus“ oder „Set“?

    Ein „+“ oder „Plus“ steht bei Roborock fast immer für „mit Absaugstation“ – der Q10 S5+ ist technisch identisch mit dem Q10 S5, nur mit Dock. „Set“ beim Q7 M5 funktioniert genauso. Bei den Saros-Modellen bezeichnet ein angehängtes „X“ (Saros 20X) keine andere Technik, sondern ein Bundle mit Reinigungsmittel und Ersatzpads. Prüfen Sie also vor dem Preisvergleich, ob wirklich dasselbe im Karton liegt.

    Wie lange bekomme ich Ersatzteile für ein älteres Modell?

    Roborock ist hier verlässlich: Für Geräte der S7- und Q7-Generation sind Bürsten, Filter und Pads weiterhin regulär erhältlich, und der Drittanbietermarkt deckt praktisch jedes Modell ab dem Baujahr 2020 ab. Das ist ein echtes Argument für die Marke – bei kleineren Herstellern versiegt die Versorgung oft schon nach zwei bis drei Jahren.

    Fazit: unsere Empfehlung

    Für die meisten Haushalte ist der Saros 10R die runde Wahl: Er saugt auf Spitzenniveau, ist mit 7,98 cm flach genug für fast jede Möbelunterkante und kostet spürbar weniger als das Topmodell. Wer viel Hochflorteppich und Tiere hat, greift zum Saros 20 mit seiner höheren Saugreserve. Für Altbauwohnungen mit hohen Schwellen ist der Qrevo Curv 2 Pro die günstigere Alternative mit demselben flachen Aufbau.

    Wer solide automatisieren will, ohne 800 Euro auszugeben, bekommt mit dem QV 35S für rund 340 bis 400 Euro ein komplettes All-in-One-Dock und die bewährte Roborock-Navigation. Und wer nur saugen will und den Behälter selbst leert, fährt mit dem Q7 M5 für unter 200 Euro erstaunlich weit – die Folgekosten sind dann auch nur ein Bruchteil.

    Eine Einschränkung bleibt bei allen: Roborock ist eine Saugmarke. Wenn Ihr Boden vor allem gewischt werden muss, prüfen Sie zuerst den Qrevo Curv 2 Flow mit Wischwalze – und vergleichen Sie ehrlich mit dem Wettbewerb, bevor Sie sich auf die Marke festlegen. Eine Gegenüberstellung finden Sie in Roborock oder Dreame.

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