Kategorie: Marken & Modelle

  • Roomba Combo: Saugen und Wischen – alle Modelle im Vergleich 2026

    „Combo“ ist bei iRobot kein Marketingwort, sondern eine klare Ansage: Diese Roombas saugen und wischen im selben Durchgang. Nur unterscheidet sich dahinter drei Generationen Technik – vom simplen Mikrofaserpad am Heck über zwei rotierende Wischteller bis zur beheizten PowerSpin-Wischwalze mit motorisierter Abdeckung. Dieser Ratgeber erklärt, welches Combo-System für welchen Boden taugt, was die AutoWash-Station wirklich abnimmt, wo die Modelle in Tests schwächeln – und was die iRobot-Insolvenz vom Dezember 2025 für einen Kauf heute bedeutet. Wir testen nicht selbst, sondern werten Hersteller- und Testangaben aus.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Es gibt drei Combo-Wischsysteme: Pad am Heck (Roomba 105/205 Combo), zwei rotierende Pads mit Anpressdruck (Plus 405, 505, 515, 575) und die PowerSpin-Wischwalze mit Dauerwasserzufuhr (Max 705/775 Combo). Nur die letzten beiden schrubben wirklich.
    • Die AutoWash-Station entleert den Staub in einen Beutel, wäscht die Pads mit Heißwasser und trocknet sie mit Warmluft. Das ist der eigentliche Komfortgewinn – und der Hauptgrund für die Folgekosten.
    • Auf Teppich heben alle Combo-Modelle die Pads an oder fahren die Walzenabdeckung aus. Trotzdem gilt: Saug- und Wischroboter reinigen Hartboden systematisch besser als Teppich.
    • iRobot-Insolvenz: Chapter 11 am 15.12.2025, Übernahme durch Picea Robotics abgeschlossen am 26.01.2026. App, Support und Ersatzteilversorgung laufen weiter; Garantie und gesetzliche Gewährleistung bleiben bestehen.
    • Laufende Kosten eines Combo mit Station: rund 110 bis 160 € im Jahr mit Originalteilen, etwa die Hälfte mit Drittanbieter-Verbrauchsmaterial.

    Unsere Empfehlung, wenn das Wischen wirklich der Hauptgrund für den Kauf ist:

    iRobot Roomba Max 705 Saugroboter mit Autoleerstation, schwarz
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    559,98 €

    Das technisch beste Wischsystem, das iRobot bisher gebaut hat: eine beheizte PowerSpin-Wischwalze mit ständiger Frischwasserzufuhr, die sich bei jeder Umdrehung selbst abstreift, plus motorisierte Abdeckung, die auf Teppich einfährt. Navigation aus LiDAR und KI-Kamera. UVP 1.099 €.

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    Für wen sich ein Roomba Combo eignet

    Der typische Fall ist eine Wohnung mit überwiegend Hartboden – Fliesen, Vinyl, versiegeltes Parkett oder Laminat – und ein oder zwei Teppichinseln. Genau dafür sind die Combo-Modelle gebaut: Sie fahren die gesamte Fläche, wischen den Hartboden feucht und heben Pad oder Walzenabdeckung an, sobald der Teppichsensor anschlägt.

    Der zweite typische Fall ist der Haushalt, der es einfach haben will. iRobot bedient das gut: Die Roomba-Home-App ist übersichtlich, die Einrichtung dauert Minuten, und die AutoWash-Station nimmt die unangenehmste Arbeit ab – nasse Pads von Hand ausspülen. Nach Herstellerangabe müssen Sie beim Max 705 Combo den Staubbeutel etwa alle 75 Tage tauschen und Schmutz- und Frischwasser alle acht Wochen anfassen.

    Wenig geeignet ist ein Combo dagegen bei viel Hochflorteppich, bei ölig-fettigem Küchenboden mit eingetrockneten Flecken oder bei unversiegeltem Holz. Und wenn Sie ausschließlich saugen wollen, sparen Sie mit einem Vac-Modell (Max 705 Vac, 715 Vac) Geld, Bauhöhe und einen kompletten Verbrauchsmaterialposten.

    Worauf du beim Kauf achten solltest

    Das Wischsystem – der entscheidende Unterschied

    Pad am Heck. Beim Roomba 105 Combo und beim 205 DustCompactor Combo sitzt ein Mikrofasertuch hinten am Gerät, Wasser kommt aus einem kleinen Tank. Das nimmt Staubfilm und leichte Verschmutzung auf. Der SmartScrub-Modus fährt dabei in Vor-und-Zurück-Bewegungen, was mehr Reibung erzeugt. Für eingetrocknete Flecken reicht es nicht.

    Zwei rotierende Pads (DualClean). Ab dem Plus 405 Combo drehen sich zwei Wischteller mit definiertem Anpressdruck; beim Plus 515 Combo dreht das System mit bis zu 180 Umdrehungen pro Minute. Auf Teppich werden die Pads bis zu 10 mm angehoben. Das ist der Standard der Klasse und für Alltagsschmutz vollkommen ausreichend.

    PowerSpin-Wischwalze. Im Max 705 Combo und im neuen Max 775 Combo rotiert eine Walze, die permanent frisches Wasser bekommt und bei jeder Umdrehung an einer Abstreifkante gereinigt wird. Sie schiebt den gelösten Schmutz also nicht über den Boden, sondern nimmt ihn auf. Die Walze lässt sich seitlich ausfahren, um an Sockelleisten zu kommen, und im Max 775 arbeitet sie laut Hersteller mit bis zu 75 °C heißem Wasser.

    Station, Navigation, Bauhöhe

    Bei den Stationen gibt es zwei Ausbaustufen: AutoEmpty saugt nur den Staubbehälter in einen Beutel ab, AutoWash wäscht und trocknet zusätzlich die Wischeinheit. Ein Combo ohne AutoWash bedeutet, dass Sie die Pads von Hand waschen – das sollte man vor dem Kauf wissen.

    Bei der Navigation trennt sich das Programm an der Kamera. Alle aktuellen Modelle haben LiDAR und fahren dadurch systematische Bahnen. Nur die Pro-Modelle (Max 705/715/775, Plus 575) ergänzen eine Kamera mit KI-Objekterkennung. In Praxistests fiel beim Plus 405 Combo genau das negativ auf: Kabel, Schuhe und kleine Gegenstände werden schlecht erkannt – ein Rückschritt gegenüber den älteren Kameramodellen der j-Serie.

    Und die Bauhöhe: Der Max 705 Combo misst 10,5 cm, der kompakte Plus 515 Combo nur 8,35 cm. Wenn Ihr Sofa 9 cm Bodenfreiheit hat, entscheidet diese Zahl mehr über das Reinigungsergebnis als jeder Pa-Wert.

    Die Combo-Modelle im Vergleich

    Modell Wischsystem Station Preisklasse (UVP)
    Roomba 105 Combo Pad am Heck, SmartScrub Ladeschale oder AutoEmpty 299–399 €
    Roomba 205 DustCompactor Combo Pad am Heck keine – Staubverdichter, bis 60 Tage 449 €
    Roomba Plus 405 Combo zwei rotierende Pads AutoWash 699 € (Straßenpreis deutlich darunter)
    Roomba Plus 515 Combo zwei rotierende Pads, 180 U/min AutoWash, 60 °C + Warmluft 599 €
    Roomba Plus 505 Combo DualClean-Pads mit SmartScrub AutoWash 799 €
    Roomba Max 705 Combo PowerSpin-Wischwalze, beheizt AutoWash, Beutel ca. alle 75 Tage 1.099 €
    Roomba Max 775 Combo PowerSpin-Walze, bis 75 °C AutoWash inkl. Reinigungsmittel 799–899 €

    Zur Einordnung zwei ehrliche Punkte. Erstens: Der ältere Roomba Combo 10 Max steht vielerorts noch im Regal, kommt in der Auswertung von testberichte.de aber nur auf eine Gesamtnote von 2,6 – gelobt werden Station und Hinderniserkennung, kritisiert werden schwache Teppichleistung, langsames Arbeiten und lautes Trocknen. Die Amazon-Kundenwertungen fallen dort mit 2,9 Sternen bei über 400 Bewertungen auffällig polarisiert aus. Zweitens: Die Pa-Werte, die iRobot seit 2025 nennt – 7.000 Pa beim Plus 505, 22.000 Pa beim Plus 515, 30.000 Pa beim Max 775 –, sind Herstellerangaben nach unterschiedlichen Messverfahren. Ein Sprung um den Faktor vier innerhalb eines Jahres beschreibt keinen technischen Quantensprung, sondern eine geänderte Kommunikation.

    Der Preis-Tipp für alle, die den Komfort einer AutoWash-Station wollen, ohne vierstellig zu zahlen:

    iRobot Roomba Plus 405 Combo mit AutoWash Dock, Saugroboter mit Wischfunktion
    iRobot Roomba Plus 405 Combo mit AutoWash Dock, Saugroboter mit Wischfunktion

    324,46 €

    Der Einstieg in die Station-Klasse: LiDAR-Navigation, zwei rotierende Pads, automatisches Entleeren und Padwäsche. Ehrlich dazu: Kleine Hindernisse wie Kabel erkennt er kaum, und es gibt nur eine Wassermenge. Dafür liegt der Straßenpreis regelmäßig weit unter der UVP von 699 €.

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    Was ein Roomba Combo im Betrieb kostet

    Ein Combo mit Station hat drei Verbrauchsposten mehr als ein einfacher Saugroboter: Staubbeutel, Wischpads beziehungsweise Walzenbezug und Reinigungsmittel. Die Originalpreise: Staubbeutel für die AutoEmpty- und AutoWash-Docks kosten 15,99 € im Dreierpack, für die ältere Clean Base 19,99 €. Der Filtersatz 4624876 liegt bei 29,99 € für drei Stück, ein Satz Gummiwalzen bei 34,99 bis 39,99 €.

    Über ein Jahr gerechnet – sechs bis acht Beutel, zwei bis drei Filter, ein Walzensatz, Wischpads und Reinigungslösung – landen Sie mit Originalteilen bei etwa 110 bis 160 €. Mit Drittanbieter-Verbrauchsmaterial halbiert sich das ungefähr; Filter bekommen Sie dort für 1,50 bis 3 € pro Stück, Bürstensätze für 12 bis 20 €. Konkrete Teilenummern und Kompatibilitätslisten haben wir in unseren Ratgebern zu Roomba-Bürsten, Roomba-Filtern und Roomba-Staubbeuteln gesammelt. Wie sich das gegen andere Marken rechnet, zeigt der Überblick zu den Saugroboter-Folgekosten.

    Ein Posten wird gern übersehen: Das Schmutzwasser der AutoWash-Station muss regelmäßig raus, sonst riecht die Station. Und die Wischwalze der Max-Modelle ist ein Verschleißteil, für das es bislang praktisch keine Nachbauten gibt – hier kalkulieren Sie mit Originalpreisen.

    Häufige Fragen

    Wischt ein Roomba Combo so gut wie ein Wischmopp?

    Nein, und das behauptet auch kein seriöser Test. Ein Combo hält den Boden zwischen den Grundreinigungen sauber und nimmt Staubfilm, Krümelreste und frische Flecken auf. Eingetrocknetes braucht weiterhin Handarbeit. Am nächsten kommt der Handarbeit die PowerSpin-Walze, weil sie mit Frischwasser arbeitet statt mit einem sich zusetzenden Pad. Vergleichbare Systeme anderer Marken haben wir im Wischroboter-Vergleich gegenübergestellt.

    Was passiert mit meinem Teppich?

    Alle aktuellen Combo-Modelle erkennen Teppich und reagieren: Die rotierenden Pads werden bis zu 10 mm angehoben, bei den Max-Modellen fährt eine motorisierte Abdeckung über die Walze. Sicher ist das bei Kurzflor. Bei hochflorigen oder empfindlichen Teppichen empfehlen wir, in der App eine Sperrzone zu setzen, statt sich auf den Sensor zu verlassen.

    Was bedeutet die iRobot-Insolvenz für mich?

    iRobot hat am 15. Dezember 2025 Chapter 11 angemeldet; die Übernahme durch den bisherigen Fertigungspartner Picea Robotics ist seit 26. Januar 2026 abgeschlossen. Nach Unternehmensangaben laufen App, Cloud, Support und Lieferketten weiter, die zweijährige Herstellergarantie besteht fort – und Ihre gesetzliche Gewährleistung richtet sich ohnehin gegen den Händler. Das reale Restrisiko liegt in der Cloud: Sollte sie eines Tages abgeschaltet werden, saugen die Geräte weiter, aber ohne App, Karten und Zeitpläne.

    Combo oder lieber getrennt saugen und wischen?

    Wenn Sie fast nur Teppich haben, ist ein reines Vac-Modell die bessere und günstigere Wahl. Der Combo-Aufpreis lohnt sich ab etwa zwei Dritteln Hartbodenanteil – dann ersetzt er real das wöchentliche Wischen.

    Fazit: unsere Empfehlung

    Wenn das Wischen der Grund für den Kauf ist, führt bei iRobot kein Weg an der Walzentechnik vorbei: Der Roomba Max 705 Combo – oder sein 2026er Nachfolger Max 775 Combo – liefert mit der beheizten PowerSpin-Walze das mit Abstand beste Wischergebnis der Marke und dazu die einzige wirklich gute Hinderniserkennung im Programm.

    Wer den Stationskomfort will, aber nicht vierstellig zahlen möchte, nimmt den Plus 405 Combo zum Straßenpreis oder den kompakteren Plus 515 Combo, der mit 8,35 cm Bauhöhe unter deutlich mehr Möbel passt. Und wer die Folgekosten scheut: Der 205 DustCompactor Combo kommt ohne Beutel und ohne Station aus und ist damit über fünf Jahre der günstigste Combo im Unterhalt – zum Preis eines einfacheren Wischsystems.

    Transparenz: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Kaufst du über einen dieser Links, erhalten wir eine kleine Provision – für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten.

  • Roomba Vergleich 2026: Welches Modell – und was die Insolvenz bedeutet

    Roomba war jahrelang das Synonym für Saugroboter – und ist seit Dezember 2025 die Marke mit der kompliziertesten Vorgeschichte im Regal. iRobot hat Insolvenz angemeldet und gehört seit Januar 2026 dem bisherigen Auftragsfertiger Picea Robotics. Gleichzeitig ist das Modellprogramm so groß wie nie: von einem 24,5 Zentimeter kleinen Roomba Mini bis zum Max 775 Combo mit Wischwalze und Heißwasserstation. Dieser Ratgeber sortiert die Modelle, die 2026 in Deutschland tatsächlich lieferbar sind, erklärt das neue Namensschema und sagt offen, was die Eigentümerwechsel-Geschichte für jemanden bedeutet, der heute kauft. Wir testen nicht selbst – wir werten aus, was Hersteller und unabhängige Testredaktionen veröffentlichen.

    Das Wichtigste in Kürze

    • iRobot hat am 15. Dezember 2025 Chapter-11-Insolvenz angemeldet. Die Übernahme durch den chinesischen Fertigungspartner Picea Robotics (gemeinsam mit dem Investor Santrum) wurde am 26. Januar 2026 abgeschlossen. Der Geschäftsbetrieb, App-Dienste und die Ersatzteilversorgung laufen weiter.
    • Für Käufer heute heißt das: Die zweijährige Herstellergarantie und Ihre gesetzliche Gewährleistung gegenüber dem Händler bestehen weiter. Das Risiko liegt nicht bei der Hardware, sondern langfristig bei Cloud und App.
    • Das Namensschema hat sich 2025 komplett geändert: dreistellige Zahlen (105, 205, 405, 505, 705, 715, 775) plus Zusatz Vac (nur saugen) oder Combo (saugen und wischen). Die alten i-, j- und s-Serien laufen aus.
    • Alle neuen Modelle navigieren per LiDAR – ein echter Bruch mit der alten kamerabasierten iRobot-Philosophie und der wichtigste technische Fortschritt der Reihe.
    • Pa-Angaben sind reine Herstellerwerte. Dass iRobot innerhalb eines Jahres von 7.000 Pa (Plus 505) auf 30.000 Pa (Max 775) springt, sagt mehr über Messverfahren und Marketing aus als über echte Reinigungsleistung.

    Unsere Empfehlung für die meisten Haushalte, die einen Roomba mit Wischfunktion und selbstreinigender Station wollen:

    iRobot Roomba Plus 505 Combo mit AutoWash Dock, Saugroboter mit Wischfunktion
    iRobot Roomba Plus 505 Combo mit AutoWash Dock, Saugroboter mit Wischfunktion

    399,00 €

    Die runde Mitte des aktuellen Programms: ClearView-Pro-LiDAR, zwei rotierende DualClean-Wischpads mit SmartScrub-Schrubbmodus und eine AutoWash-Station, die Staub entleert sowie die Pads wäscht und trocknet. UVP 799 €, im Handel regelmäßig deutlich darunter.

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    Die Insolvenz von iRobot – was heute wirklich gilt

    Der Ablauf in Kurzform: iRobot meldete am 15. Dezember 2025 in den USA Chapter 11 an – ein Verfahren zur Sanierung unter Gläubigerschutz, nicht die Zerschlagung. Auslöser war eine Kette aus dem geplatzten Amazon-Kauf, rund 190 Millionen US-Dollar Schulden, hartem Preisdruck durch chinesische Wettbewerber und US-Einfuhrzöllen. Übernommen hat das Unternehmen Picea Robotics aus Shenzhen – der Auftragsfertiger, der die Roombas ohnehin baut – zusammen mit dem Investor Santrum. Am 26. Januar 2026 war die Übernahme abgeschlossen. Die Altaktionäre gingen dabei leer aus, der operative Betrieb läuft weiter, das Entwicklungszentrum in Bedford (Massachusetts) besteht fort.

    Was bedeutet das konkret für Sie als Käufer? Drei ehrliche Punkte:

    • Garantie und Gewährleistung. iRobot gewährt weiterhin zwei Jahre eingeschränkte Herstellergarantie. Wichtiger für Sie: Ihre gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren richtet sich gegen den Händler, bei dem Sie kaufen, nicht gegen den Hersteller. Wer über Amazon oder einen deutschen Fachhändler kauft, hat also einen Ansprechpartner, der von der US-Insolvenz unberührt ist. Für Deutschland und Österreich läuft der Fachhandelsvertrieb über den Exklusivdistributor Witt.
    • App und Cloud. Das ist der Punkt, den man nicht kleinreden sollte. Nach Unternehmensangaben laufen App-Funktionen, Cloud-Dienste und Kundenservice unverändert weiter; für den Datenschutz wurde mit „iRobot Safe“ eine eigene US-Einheit geschaffen, die ausdrücklich auf EU- und UK-Standards ausgerichtet ist. Eine Garantie für die nächsten zehn Jahre ist das nicht. Falls Cloud-Server irgendwann abgeschaltet würden, ließen sich die meisten Roombas weiterhin per Taste starten – aber Karten, Zeitpläne und Zonen wären weg.
    • Ersatzteile. Hier ist die Lage am entspanntesten. Picea hat die Geräte schon vorher produziert, die Zulieferkette bleibt also dieselbe. Dazu kommt ein großes Drittanbieter-Sortiment für Roomba-Bürsten und Roomba-Filter, das unabhängig vom Hersteller existiert.

    Unser Fazit dazu: Ein Roomba ist 2026 kein fahrlässiger Kauf, aber auch keine Marke mehr, die man wegen ihrer Stabilität wählt. Wer sich vor allem an der App-Zukunft stört, findet bei Roborock, Dreame oder Xiaomi vergleichbare Technik ohne diese Fußnote – siehe unsere Markenübersicht.

    Für wen sich ein Roomba eignet

    Die neuen Modelle sind ausgesprochen unkompliziert. Die App ist aufgeräumt, die Einrichtung dauert Minuten, und die Geräte fahren in ordentlichen Bahnen statt in Zufallsmustern – was für lange Zeit der größte Kritikpunkt an iRobot war. Wer ein Gerät sucht, das ohne Konfigurationsabende funktioniert, ist hier gut aufgehoben.

    Klare Stärken sehen Testredaktionen bei der Wartungsarmut: Die Doppelwalzen aus Gummi verheddern deutlich weniger mit Haaren als klassische Borstenbürsten, und die Stationen nehmen einem Entleeren und Padwäsche ab. Ebenfalls stark: der Roomba 205 DustCompactor, der den Staub im Gerät mechanisch presst und laut Hersteller bis zu 60 Tage ohne Entleeren auskommt – ganz ohne sperrige Station und ohne Beutelkosten.

    Weniger geeignet ist die Marke, wenn Sie viel Hochflorteppich haben oder maximale Hinderniserkennung brauchen. In Praxistests fällt regelmäßig auf, dass die günstigeren LiDAR-Modelle (405, 505) kleine Objekte wie Kabel und Socken schlechter erkennen als die alten Kameramodelle der j-Serie. Diese Fähigkeit kostet bei Roomba inzwischen Aufpreis: Erst ab den Modellen mit „PrecisionVision“-Kamera ist sie wieder an Bord.

    Worauf du beim Kauf achten solltest

    Das Namensschema verstehen. Die dreistellige Zahl steht für die Ausstattungsklasse – je höher, desto mehr Station und Sensorik. Vac heißt: saugt nur. Combo heißt: saugt und wischt. Plus und Max markieren die höheren Stationen (AutoWash statt AutoEmpty). Die 2026er Generation trägt die Endziffer 5 statt 05 – also 415, 515, 575, 715, 775.

    Navigation. Alle aktuellen Roombas nutzen ClearView-LiDAR. Die Pro-Variante in Max 705/715/775 und Plus 575 kombiniert das mit einer Kamera und KI-Objekterkennung. Wenn bei Ihnen Kabel, Spielzeug oder ein Haustier im Weg liegen, ist das der entscheidende Aufpreis.

    Wischsystem. Drei Bauarten stehen nebeneinander: einfaches Pad am Heck (105, 205), zwei rotierende Pads mit Anpressdruck (405, 505, 515, 575) und die PowerSpin-Wischwalze mit Dauer-Frischwasser und motorisierter Abdeckung (Max 705/775). Die Walze ist technisch das Beste, was iRobot je gebaut hat – und teuer.

    Station und Bauhöhe. AutoEmpty entleert nur Staub, AutoWash wäscht zusätzlich die Pads mit Heißwasser und trocknet sie. Bauhöhen liegen zwischen 8,35 cm (Plus 515) und 10,5 cm (Max 705 Combo) – messen Sie unter Sideboard und Bett nach, bevor Sie sich für ein Topmodell entscheiden.

    Die Roomba-Modelle im Vergleich

    Modell Navigation Station Preisklasse (UVP)
    Roomba Mini LiDAR, 24,5 cm Durchmesser AutoEmpty 399 €
    Roomba 105 Combo ClearView LiDAR Ladeschale oder AutoEmpty 299–399 €
    Roomba 205 DustCompactor Combo ClearView LiDAR keine – Staubverdichter im Gerät 449 €
    Roomba Plus 505 Combo ClearView Pro LiDAR AutoWash (Pads waschen + trocknen) 799 €
    Roomba Plus 515 Combo ClearView LiDAR AutoWash, 60 °C 599 €
    Roomba Max 705 Vac LiDAR + Kamera AutoEmpty 699 €
    Roomba Max 775 Combo ClearView Pro LiDAR + PrecisionVision AutoWash, Heißwasser-Wischwalze 799–899 €

    Die ehrliche Einordnung dazu: Die Preisschilder sind bei Roomba nur noch die halbe Wahrheit. Der Plus 405 Combo etwa steht mit 699 € UVP in der Liste, war aber im Handel schon für rund 250 bis 420 € zu haben – ein Nebeneffekt der Neuordnung und der kurzen Modellzyklen. Prüfen Sie vor dem Kauf immer den Straßenpreis. Und bedenken Sie: Modelle, die durch die 2026er Generation (415, 515, 575, 715, 775) ersetzt werden, sind Auslaufmodelle. Das ist beim Preis ein Vorteil und bei der Zubehörversorgung in fünf Jahren ein kleines Risiko.

    Der Preis-Tipp für alle, die keine Station brauchen und den Roboter einfach nur zuverlässig fahren lassen wollen:

    iRobot Roomba 105 Combo + AutoEmpty Dock, automatische Entleerung
    iRobot Roomba 105 Combo + AutoEmpty Dock, automatische Entleerung

    230,46 €

    Für kleine bis mittlere Wohnungen mit viel Hartboden: LiDAR-Navigation, 120 Minuten Laufzeit, SmartScrub-Wischmodus – ohne teure Station und ohne laufende Beutelkosten. testberichte.de vergibt in seiner Auswertung die Gesamtnote 1,9.

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    Was ein Roomba im Betrieb kostet

    Der Anschaffungspreis ist bei Roomba selten das Problem – die Folgekosten sind es, sobald eine Station im Spiel ist. Die konkreten Originalpreise: Staubbeutel im Dreierpack kosten 19,99 € für die klassische Clean Base und 15,99 € für die neuen AutoEmpty- und AutoWash-Docks. Der Filtersatz 4624876 liegt bei 29,99 € für drei Stück, ein Satz Gummiwalzen bei 34,99 bis 39,99 €.

    Grob gerechnet für ein Combo-Modell mit AutoWash Dock und normaler Nutzung: sechs bis acht Staubbeutel, zwei bis drei Filter, ein Walzensatz, ein Satz Wischpads und Reinigungsmittel – mit Originalteilen landen Sie bei rund 110 bis 160 € im Jahr. Mit Drittanbieterteilen fällt das etwa auf die Hälfte, denn Filter gibt es dort für 1,50 bis 3 € pro Stück und Bürstensätze für 12 bis 20 €. Details und Teilenummern stehen in unseren Ratgebern zu Roomba-Staubbeuteln und Roomba-Filtern; die vollständige Rechnung über alle Marken hinweg finden Sie unter Saugroboter-Folgekosten.

    Wer diese Posten vermeiden will, sollte sich den 205 DustCompactor ansehen: kein Beutel, keine Station, dafür ein Verdichter im Gerät. Über fünf Jahre gerechnet ist das der günstigste Roomba im Unterhalt.

    Häufige Fragen

    Funktioniert mein Roomba weiter, wenn iRobot verschwindet?

    Ja, in der Grundfunktion. Reinigen per Tastendruck an Gerät oder Station braucht keine Cloud. Was an einer Serverabschaltung hängen würde, sind App-Steuerung, gespeicherte Karten, Zeitpläne, Sperrzonen und Sprachassistenten. Aktuell laufen diese Dienste nach Unternehmensangaben unverändert weiter – die Übernahme durch Picea war ausdrücklich darauf angelegt, den Betrieb fortzuführen.

    Lohnt sich noch ein Gerät der alten i-, j- oder s-Serie?

    Nur zu deutlich reduzierten Preisen. Die alten Serien navigieren rein kamerabasiert und arbeiten dadurch weniger systematisch als die neuen LiDAR-Modelle. Ihr Vorteil ist die gute Objekterkennung der j-Serie. Ersatzteile sind für diese Baureihen noch breit verfügbar, auch von Drittanbietern.

    Welcher Roomba ist der richtige bei Tierhaaren?

    Wichtiger als die Pa-Zahl sind zwei Dinge: die Doppelwalze aus Gummi, die iRobot in allen aktuellen Modellen verbaut und die Haare kaum aufwickelt, sowie eine Station mit Beutel, damit Sie den Staub nicht in einer Staubwolke entleeren. Damit sind Plus 505/515 oder Max 705 die passenden Klassen.

    Roomba oder Roborock/Dreame?

    Rein technisch bieten die chinesischen Wettbewerber in derselben Preisklasse oft mehr: höhere Kletterfähigkeit, ausfahrbare Wischarme, Heißwasser bis 80 °C. Roomba punktet mit einfacher Bedienung, ordentlicher Verarbeitung und einem sehr gut erschlossenen Ersatzteilmarkt. Eine Übersicht der Alternativen bietet unser Ratgeber zu den Saugroboter-Testsiegern.

    Fazit: unsere Empfehlung

    Für die meisten Haushalte ist der Roomba Plus 505 Combo der stimmigste Kompromiss: LiDAR mit Pro-Sensorik, zwei rotierende Wischpads und eine Station, die Staub entleert sowie Pads wäscht und trocknet – zu einem Straßenpreis, der regelmäßig deutlich unter der UVP liegt. Wer knapp kalkuliert oder eine kleine Hartbodenwohnung hat, fährt mit dem Roomba 105 Combo genauso sauber und spart sich die laufenden Beutelkosten komplett. Wer das Maximum will und viel Hartboden feucht gereinigt haben möchte, nimmt den Max 775 Combo mit der beheizten PowerSpin-Walze.

    Und der ehrliche Schlusssatz: Kaufen Sie einen Roomba, weil Ihnen die Bedienung und die Wartungsarmut gefallen – nicht, weil die Marke „sicher“ wäre. Diese Sicherheit hat iRobot im Dezember 2025 verloren. Die Hardware, die Garantie und die Ersatzteile stehen dagegen auf solidem Grund.

    Transparenz: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Kaufst du über einen dieser Links, erhalten wir eine kleine Provision – für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten.

  • eufy Omni-Serie im Vergleich: S2, E28, E25, C28, C20

    „Omni“ heißt bei eufy: Der Roboter kommt mit einer Station, die absaugt, den Wischbezug wäscht und ihn anschließend trocknet. Dahinter verbergen sich inzwischen aber fünf sehr unterschiedliche Geräte – Omni S2, Omni E28, Omni E25, Omni C28 und Omni C20 – mit Preisen zwischen rund 306 und 1.500 Euro, zwei verschiedenen Wischsystemen und Stationen, die vom simplen Waschbecken bis zur Ozon-Desinfektion reichen. Dieser Ratgeber vergleicht die Omni-Reihe nach Stand August 2026 und sagt, welches Modell den Aufpreis wert ist und welches nicht.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Zwei Wischsysteme innerhalb derselben Reihe: Omni S2, E28, E25 und C28 nutzen die HydroJet-Wischwalze, die während der Fahrt gespült wird. Der Omni C20 arbeitet noch mit zwei rotierenden Rundpads.
    • Stationsunterschiede sind das eigentliche Kaufkriterium: Der C20 trocknet nur mit Kaltluft und braucht dafür über vier Stunden, C28, E25 und E28 trocknen mit Warmluft, der S2 desinfiziert das Wasser zusätzlich per Ozon.
    • Der Omni E28 bringt als einziges Modell einen abnehmbaren Nasssauger mit, der zugleich als Wassertank dient – damit reinigen Sie Polster, Autositze und Teppichflecken von Hand.
    • Testlage: testberichte.de führt den Omni E25 mit 1,9 und den Omni E28 mit 2,1 („gut“). Beim Flaggschiff Omni S2 vergab smarthomeassistent für die Wischleistung dagegen eine 5,9 – bei 1.499 € UVP.
    • Bauhöhe beachten: C20 8,5 cm, S2 9,8 cm, C28 rund 11 cm. Innerhalb einer Serie liegen hier zweieinhalb Zentimeter Unterschied.

    Unsere Empfehlung für Haushalte, die mehr als nur Bodenreinigung brauchen:

    eufy HydroJet C28 Set Saugroboter mit Wischfunktion
    eufy HydroJet C28 Set Saugroboter mit Wischfunktion

    399,00 €

    Nach Herstellerangabe 20.000 Pa, HydroJet-Wischwalze mit Echtzeit-Reinigung, DuroSpiral-Entwirrbürsten und CornerRover-Arm für Ecken. Das Besondere: Der Wassertank lässt sich als Handgerät entnehmen und reinigt damit Sofa, Autositze und Teppichflecken. testberichte.de führt ihn mit 2,1 („gut“).

    Auf Amazon ansehen

    Für wen sich die eufy Omni-Serie eignet

    Die Omni-Reihe ist eufys Antwort auf die Komplettstationen von Roborock, Dreame und Ecovacs – und sie ist konsequent etwas günstiger positioniert. Wer eine Station will, die den Staub absaugt und den Wischbezug wäscht und trocknet, ohne dafür vierstellige Beträge auszugeben, findet hier ab rund 500 Euro ein vollständiges Paket.

    Der klarste Vorteil der aktuellen Omni-Generation ist die HydroJet-Wischwalze. Statt zweier Rundpads, die sich im Verlauf der Reinigung mit Schmutz vollsaugen, rotiert hier eine breite Rolle, die permanent mit Frischwasser versorgt und an einer Abstreifkante ausgewrungen wird. Beim S2 ist diese Walze 29 Zentimeter breit, was pro Bahn spürbar mehr Fläche abdeckt.

    Wo die Reihe schwächelt, zeigen die Tests deutlich: beim Wischergebnis auf hartnäckigem Schmutz und auf Teppich. smarthomeassistent bewertete die Wischleistung des S2 mit 5,9 und die des E28 mit 6,0 von 10 Punkten; beim E28 fielen zudem die Teppichwerte mit 61,43 von 100 Punkten deutlich hinter die Hartbodenwerte von 93,38 zurück. Wenn Ihre Wohnung überwiegend Teppich hat, ist die Omni-Reihe nicht die naheliegendste Wahl.

    Worauf Sie beim Kauf achten sollten

    Was die Station tatsächlich kann. „Omni“ ist bei eufy kein einheitlicher Standard. Die 5-in-1-Station des C28 wäscht und trocknet die Walze mit Heißluft und entleert in einen Beutel, für den eufy bis zu 75 Tage Standzeit angibt. Die Station des C20 trocknet dagegen nur mit Kaltluft, braucht laut testsiegertv über vier Stunden und ist dabei hörbar. Die 12-in-1-UniClean-Station des S2 desinfiziert zusätzlich das Wasser per Ozon und kann Duftkapseln verwenden. Zwischen diesen Ausbaustufen liegt der eigentliche Preisunterschied der Reihe.

    Tankgrößen. Beim S2 fassen die Stationstanks 2,5 Liter Frisch- und 1,8 Liter Schmutzwasser – smarthomeassistent kritisiert das für ein Gerät dieser Klasse als zu klein, weil häufig nachgefüllt werden muss. Der C28 hat 2,2 Liter Frischwasser, der E25 kommt auf 2,5 Liter frisch und 1,8 Liter schmutzig plus einen 3-Liter-Staubbeutel. Bei größeren Wohnungen ist das ein Alltagsfaktor.

    Bauhöhe. Innerhalb der Omni-Reihe liegen Welten: Der C20 ist mit 8,5 Zentimetern flach, weil der Laser im Chassis sitzt. Der C28 baut mit rund 11 Zentimetern deutlich höher, weil er einen nicht versenkbaren Laserturm trägt. Der S2 liegt bei 9,8 Zentimetern. Wenn Sie ein bestimmtes Sofa unterfahren wollen, entscheidet dieser Wert – nicht die Saugleistung.

    Bauform. Der S2 ist kantig konstruiert, was theoretisch besser in Ecken kommt. In der Praxis führt das laut smarthomeassistent dazu, dass er sich nicht auf der Stelle drehen kann und in engen Situationen umständlich rangiert. Die runden Modelle sind hier unauffälliger.

    Reiner Wischmodus. Mehrere eufy-Omni-Modelle bieten keinen reinen Wischbetrieb, bei dem die Bürste stillsteht. Beim C20 berichtet testsiegertv sogar davon, dass die Rollbürste beim Wischen mitläuft und dadurch innen verschmutzt. Wer nach dem Kochen nur schnell die Küche feucht nachwischen will, sollte das vor dem Kauf in der App-Beschreibung prüfen.

    Die Omni-Modelle im Vergleich

    Modell Saugleistung (Herstellerangabe) Station Preisklasse
    Omni S2 30.000 Pa, Walze 29 cm 12-in-1 UniClean, 60 °C, Ozon, Duftkapseln 1.300–1.500 €
    Omni E28 20.000 Pa, HydroJet-Walze All-in-One + abnehmbarer Nasssauger 649–850 €
    Omni E25 20.000 Pa, HydroJet-Walze All-in-One, 3 l Beutel, Warmlufttrocknung 579–650 €
    Omni C28 15.000 Pa, HydroJet-Walze 5-in-1, Heißluft, bis 75 Tage Beutel 499–599 €
    Omni C20 7.000 Pa, rotierende Doppelpads Omni, nur Kaltlufttrocknung 306–400 €
    Omni S1 / S1 Pro 8.000 Pa, HydroJet-Walze UniClean mit Ozon von eufy als eingestellt geführt

    Die Tabelle zeigt einen Sprung, der erklärungsbedürftig ist: Zwischen dem Omni C20 mit 7.000 Pa und dem Omni S2 mit 30.000 Pa liegt rechnerisch der Faktor vier. In den Messungen fällt der Unterschied deutlich kleiner aus – der S2 nahm bei smarthomeassistent auf Laminat 92,15 Gramm auf, der C20 kam bei testsiegertv auf Teppich auf 90,9 Prozent Aufnahmerate. Pa-Angaben stammen aus herstellereigenen Laborläufen unter idealen Bedingungen und lassen sich weder zwischen Marken noch zuverlässig innerhalb einer Marke in Reinigungsleistung umrechnen.

    Wichtig für die Kaufentscheidung ist außerdem: Die Omni-S1-Serie wird von eufy selbst als eingestellt geführt. Wenn Sie ein S1 oder S1 Pro im Abverkauf finden, bekommen Sie ein technisch solides Gerät mit Ozon-Station, aber ohne weitere Produktpflege. Filter und Wischbezüge sind im deutschen eufy-Shop weiterhin gelistet – der S1/S1-Pro-Hochleistungsfilter etwa für 10,99 €.

    eufy X10 Pro Omni Saugroboter mit Wischfunktion und All-in-One-Station, 8.000 Pa
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    399,00 €

    Seit Februar 2026 in Deutschland: HydroJet-Wischwalze, die sich auf Teppich automatisch anhebt, geteilte Bürste gegen Haarverwicklung und eine 5-in-1-Station mit Heißlufttrocknung und bis zu 75 Tagen Beutelstandzeit. Nachteil: rund 11 cm Bauhöhe wegen des Laserturms.

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    Was ein Omni-Modell im Betrieb kostet

    Jedes Omni-Modell hat eine Absaugstation und verbraucht damit Staubbeutel. eufy nennt beim C28 bis zu 75 Tage Standzeit – realistisch sind vier bis acht Wochen, bei Haustieren weniger. Über ein Jahr landen Sie damit bei rund sechs bis zehn Beuteln.

    Der zweite Posten ist der Wischbezug, und hier unterscheiden sich die Modelle. Die Walzenmodelle S2, E25, E28 und C28 brauchen den Rolling Mop, den eufy für 14,99 € führt. Der C20 mit seinen rotierenden Rundpads nutzt den Ersatz-Wischmopp im Doppelset für 10,99 €. Beide Systeme sind nicht untereinander tauschbar – wer hier das falsche Teil bestellt, hat ein Stück Mikrofaser gekauft, das nirgends passt. Die vollständige Zuordnung steht in unserem Ratgeber zu eufy-Wischpads.

    Dazu kommen Filter zwischen 9,99 € und 25,99 € je nach Modellreihe sowie die Rollbürste für 15,99 € und Seitenbürsten im Viererpack für 9,99 €. eufy-Filter sind waschbar, was die Standzeit verlängert – ersetzt aber den Tausch nicht, weil aufgequollene Fasern nie wieder vollständig durchlässig werden. Welcher der acht Filtertypen in Ihr Gerät gehört, klärt unser Ratgeber zu eufy-Filtern.

    In Summe kommen Sie bei einem eufy-Omni-Modell mit Originalteilen auf etwa 70 bis 120 € pro Jahr. Das ist im Markenvergleich günstig – bei Premium-Geräten anderer Hersteller liegt derselbe Warenkorb schnell bei 130 bis 160 €. Die vollständige Gegenüberstellung finden Sie in unserer Übersicht zu den Folgekosten von Saugrobotern.

    Häufige Fragen

    Omni E25 oder Omni E28 – lohnt der Aufpreis?

    Beide Modelle haben dieselbe Grundtechnik: 20.000 Pa nach Herstellerangabe, HydroJet-Wischwalze, 5.200-mAh-Akku für bis zu 180 Minuten. Der Unterschied ist der abnehmbare Nasssauger des E28, der zugleich als Wassertank dient. Wenn Sie Polster, Autositze oder Teppichflecken regelmäßig von Hand reinigen, ersetzt das ein separates Gerät und der Aufpreis von rund 70 bis 100 Euro rechnet sich sofort. Wenn nicht, ist der E25 die bessere Wahl – testberichte.de bewertet ihn mit 1,9 sogar minimal besser.

    Warum ist der C28 höher als der deutlich teurere S2?

    Weil eufy beim C28 einen klassischen, nicht versenkbaren Laserturm verbaut, während der S2 seine Sensorik anders unterbringt. Bauhöhe und Preis korrelieren bei Saugrobotern nicht – prüfen Sie den Wert immer einzeln, wenn niedrige Möbel bei Ihnen ein Thema sind.

    Sind die Duftkapseln des S2 sinnvoll?

    Das ist Geschmackssache und rein optional. Relevanter ist die Eco-Clean-Ozon-Funktion derselben Station, die das Reinigungswasser desinfiziert – sie adressiert das reale Problem, dass Wischwasser und feuchte Bezüge in Stationen mit der Zeit riechen. Ein Ersatz für regelmäßiges Reinigen der Station ist sie nicht.

    Welches Omni-Modell ist das richtige bei Tierhaaren?

    Die Modelle mit geteilter Hauptbürste beziehungsweise DuroSpiral-Entwirrbürsten – also S2, E25, E28 und C28. Der S2 erhielt bei smarthomeassistent für die Haaraufnahme auf Hartboden und Kurzflor jeweils die Bestwertung. Kalkulieren Sie bei Haustieren aber deutlich kürzere Beutelintervalle ein, eher monatlich als vierteljährlich. Einen Überblick über das gesamte eufy-Programm inklusive der günstigeren Nicht-Omni-Modelle gibt unser Ratgeber eufy: welches Modell passt.

    Fazit: unsere Empfehlung

    Wenn Sie den Roboter auch für Polster, Autositze und Teppichflecken einsetzen wollen, ist der eufy Omni E28 das interessanteste Gerät der Reihe – der abnehmbare Nasssauger ist eine echte Zusatzfunktion und kein Marketingdetail. Für alle, die nur Böden reinigen lassen, ist der Omni E25 die vernünftigere und günstigere Variante mit identischer Grundtechnik.

    Wer erstmals eine Wischwalze ausprobieren will, ohne über 600 Euro auszugeben, fährt mit dem Omni C28 gut – solange Ihre Möbel die rund 11 Zentimeter Bauhöhe zulassen. Der Omni C20 ist nur dann die richtige Wahl, wenn Sie zwingend ein flaches Gerät brauchen und mit den dokumentierten Navigationsschwächen und der Kaltlufttrocknung leben können.

    Vom Omni S2 zum vollen Preis raten wir ab. Er bringt die beeindruckendste Ausstattung der Reihe mit, blieb bei der Wischleistung in unabhängigen Tests aber deutlich hinter dem zurück, was ein Gerät für 1.300 bis 1.500 Euro leisten sollte. Und die Omni-S1-Serie ist offiziell eingestellt – ein Abverkaufspreis kann sie attraktiv machen, aber Sie kaufen ein Auslaufmodell.

    Transparenz: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Kaufst du über einen dieser Links, erhalten wir eine kleine Provision – für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten.

  • eufy Saugroboter: welches Modell passt zu Ihnen?

    eufy – die Haushaltsmarke von Anker – hat sein Saugroboter-Programm 2026 komplett umgebaut. Aus der einst übersichtlichen RoboVac-Reihe sind fünf parallel laufende Serien geworden: Omni S, E, X, C und L. Gleichzeitig hat der Hersteller die Saugleistung seiner Spitzenmodelle von 8.000 auf 30.000 Pa hochgezogen und mit der HydroJet-Wischwalze ein neues Wischsystem eingeführt. Dieser Ratgeber sortiert das Programm nach Stand August 2026, zeigt die Preisspanne von rund 190 bis 1.500 Euro und sagt, welches eufy-Modell zu welchem Haushalt passt – und wo die Tests deutliche Schwächen dokumentieren.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Serienlogik 2026: Omni S = Flaggschiff, Omni E = Hybrid mit hoher Saugkraft, X = Mittelklasse (aktuell nur X10 Pro Omni), Omni C = kompakt und flach, L = Einstieg mit LiDAR.
    • eufy nutzt drei Wischsysteme: flaches Klettpad (alte RoboVac-Hybrid-Reihe, L60), rotierende Doppelpads (X10 Pro Omni, Omni C20) und die HydroJet-Wischwalze (Omni S2, E25, E28, C28).
    • Preisspanne im deutschen Handel: L60 ab rund 190 €, Omni C20 ab rund 306 €, X10 Pro Omni ab rund 400 €, Omni C28 ab rund 499 €, Omni E25 ab rund 579 €, Omni E28 ab rund 649 €, Omni S2 ab rund 1.300 €.
    • eufy ist beim Saugen stark und beim Wischen uneinheitlich: smarthomeassistent vergab dem Flaggschiff Omni S2 für die Wischleistung eine 5,9 – bei einem Gerät für 1.499 € UVP.
    • Die Omni-S1-Serie führt eufy selbst als eingestellt. Wer sie im Abverkauf sieht, sollte das wissen.

    Unsere Empfehlung für die meisten Haushalte – aktuelle Wischwalze, Komplettstation und ein realistischer Preis:

    eufy Saug- und Wischroboter HydroJet E25, All-in-One
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    649,00 €

    Nach Herstellerangabe 20.000 Pa, LiDAR-Navigation plus Kamera mit Strukturlicht, Moppanhebung um 10,5 mm auf Teppich und 5.200 mAh für bis zu 180 Minuten. Von testberichte.de mit 1,9 („gut“) geführt – das ausgewogenste eufy-Modell im mittleren Preisbereich.

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    Für wen sich eufy eignet

    eufy war jahrelang die Marke für Menschen, die einen zuverlässigen Saugroboter ohne Schnickschnack wollten – die RoboVac-Reihe hat in Deutschland Hunderttausende Käufer gefunden, weil sie einfach funktionierte und günstig war. Dieses Erbe prägt die Marke bis heute: eufy positioniert sich in jeder Klasse etwas unter der direkten Konkurrenz von Roborock, Dreame und Ecovacs.

    Am besten passt eufy zu Haushalten mit viel Hartboden und moderatem Anspruch ans Wischen, zu Wohnungen mit niedrigen Möbeln – die C-Serie ist mit 7,3 bis 8,5 Zentimetern ungewöhnlich flach – und zu allen, die einen Ersatzteilshop mit deutschsprachigem Service schätzen. eufy betreibt für Deutschland einen eigenen Ersatzteilshop mit rund 49 Positionen, in dem Rollbürsten, Seitenbürsten, Filter und Wischbezüge einzeln bestellbar sind. Das ist bei Fernost-Marken keine Selbstverständlichkeit.

    Weniger passend ist eufy, wenn Sie kompromisslose Wischleistung suchen. Mehrere aktuelle Tests dokumentieren hier Schwächen: smarthomeassistent bewertete das Wischen beim Omni S2 mit 5,9, beim Omni E28 vergab dasselbe Portal 6,0 von 10 Punkten. Auch die Teppichleistung ist uneinheitlich – der E28 kam auf 93,38 von 100 Punkten auf Hartboden, aber nur auf 61,43 auf Teppich.

    Worauf Sie beim Kauf achten sollten

    Welches Wischsystem. Das ist bei eufy die wichtigste Frage, weil drei Systeme parallel laufen. Das flache Klettpad an einem kleinen Wassertank (alte RoboVac-Hybrid-Reihe, L60) befeuchtet den Boden mehr, als es ihn reinigt. Rotierende Doppelpads (X10 Pro Omni, Omni C20) drücken mit Anpressdruck und schrubben spürbar besser. Die HydroJet-Wischwalze der aktuellen Omni-Modelle wird während der Fahrt permanent gespült und arbeitet damit durchgehend mit sauberem Textil.

    Bauhöhe. eufy hat hier ein echtes Alleinstellungsmerkmal im Einstiegssegment: Der C10 baut nur 7,3 Zentimeter, der Omni C20 8,5 Zentimeter, weil der Laser im Chassis statt in einem Turm sitzt. Zum Vergleich: Omni C28 und X10 Pro Omni bauen mit rund 11 Zentimetern deutlich höher. Messen Sie vor dem Kauf Ihre niedrigste Möbelunterkante.

    Station mit oder ohne Beutel. Alle Omni-Modelle und die Auto-Empty-Varianten haben eine Absaugstation mit Beutel. eufy gibt beim Omni C28 bis zu 75 Tage zwischen zwei Beutelwechseln an. Die reinen L60- und C10-Basisvarianten haben nur eine Ladeschale – dort leeren Sie den Bordbehälter selbst.

    Hinderniserkennung. Die Spanne ist groß. Das Flaggschiff Omni S2 nutzt 3D MatrixEye 2.0 und umfährt laut smarthomeassistent die meisten Haushaltsgegenstände zuverlässig. Der günstige Omni C20 hat dagegen einen im Chassis integrierten Laser, der sich zur Positionsbestimmung ständig selbst drehen muss – testsiegertv beschreibt dadurch Fehlmeldungen an Stuhlbeinen und ungereinigte Flächen. Der Preisunterschied bildet hier einen realen Funktionsunterschied ab.

    Alte RoboVac-Modelle erkennen. Geräte wie RoboVac 11S, 15C, 30C, G20, G30 und G40 sind technisch überholt, aber weiterhin im Umlauf. Ersatzteile führt eufy weiterhin – eine einzige Rollbürste mit der Artikelnummer T2907031 deckt die halbe RoboVac-Familie ab. Als Neukauf sind sie nur noch bei sehr niedrigen Preisen sinnvoll.

    Die eufy-Serien im Vergleich

    Modell Wischsystem Station Preisklasse
    Omni S2 HydroJet-Walze, 29 cm 12-in-1 UniClean, 60 °C, Ozon 1.300–1.500 €
    Omni E28 HydroJet-Walze + abnehmbarer Nasssauger All-in-One mit Beutel 649–850 €
    Omni E25 HydroJet-Walze All-in-One, 3 l Beutel 579–650 €
    Omni C28 HydroJet-Walze 5-in-1 Omni, bis 75 Tage 499–599 €
    X10 Pro Omni MopMaster 2.0, rotierende Doppelpads All-in-One mit Beutel 400–500 €
    Omni C20 rotierende Doppelpads Omni, ohne Heißlufttrocknung 306–400 €
    L60 / L60 Auto-Empty flaches Klettpad Ladeschale bzw. Absaugstation 190–400 €

    Zur ehrlichen Einordnung der Pa-Angaben: eufy hat innerhalb von zwei Jahren von 8.000 auf 30.000 Pa aufgerüstet, aber die Testergebnisse sind dieser Zahl nicht im gleichen Maß gefolgt. Der Omni S2 mit 30.000 Pa nahm bei smarthomeassistent auf Laminat 92,15 Gramm auf – ein Wert, den günstigere Geräte anderer Marken mit deutlich niedrigeren Nennwerten übertreffen. Pa-Werte sind Herstellerangaben aus eigenen Laborläufen und taugen nicht als markenübergreifende Rangliste.

    Bemerkenswert ist dagegen, wie gut sich das ältere Mittelklassemodell hält: Der X10 Pro Omni kam im März 2024 für 799 € UVP auf den Markt, wurde von der Stiftung Warentest im Rahmen ihres großen Saugroboter-Tests (test 12/2024, 44 Geräte) geprüft und ist heute für rund 400 bis 500 Euro zu haben. Für Haushalte, die rotierende Doppelpads bevorzugen, ist er im eufy-Programm nach wie vor das Preis-Leistungs-Argument.

    eufy X10 Pro Omni Saugroboter mit Wischfunktion und Absaugstation
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    369,00 €

    Ehemals 799 € UVP, heute deutlich darunter: MopMaster-2.0-Doppelpads mit Anpressdruck, AI.See-Hinderniserkennung, All-in-One-Station und rund drei Stunden Laufzeit. Von der Stiftung Warentest in test 12/2024 mitgeprüft – ein bewährtes Gerät, kein Neuheitenrisiko.

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    Was ein eufy im Betrieb kostet

    eufy gehört zu den günstigeren Marken im Unterhalt – das ist ein reales Argument, weil die Originalteile im deutschen eufy-Shop moderat kalkuliert sind. Die Ersatz-Rollbürste kostet 15,99 €, ein Viererpack Seitenbürsten 9,99 €, Bürstenschutz zwischen 7,99 und 10,99 €. Welche Bürste zu welchem Modell gehört und wo Nachbausets sinnvoll sind, klärt unser Ratgeber zu eufy-Bürsten.

    Bei Filtern reicht die Spanne von 9,99 € für die klassische RoboVac-Reihe über 12,99 € für das Unibody-Filterset bis 25,99 € für neuere Varianten. eufy-Filter sind waschbar, was die Lebensdauer verlängert, den Tausch aber nicht ersetzt – nasse Fasern quellen auf und der Filter wird nie wieder vollständig durchlässig. Die Zuordnung aller acht Filtervarianten steht im Ratgeber zu eufy-Filtern.

    Beim Wischmaterial liegt der Ersatz-Wischmopp im Doppelset bei 10,99 €, der Rolling Mop für die Walzenmodelle bei 14,99 €, Einweg-Wischtücher bei 19,99 € für zehn Stück. Dazu kommen bei allen Omni-Modellen Staubbeutel. Unterm Strich landen Sie bei einem eufy-Omni-Modell bei rund 70 bis 120 € pro Jahr mit Originalteilen – spürbar weniger als bei vergleichbaren Premium-Geräten anderer Marken. Den Vergleich über alle Marken finden Sie in unserer Übersicht zu den Folgekosten von Saugrobotern.

    Häufige Fragen

    Welches eufy-Modell ist das richtige für kleine Wohnungen?

    Der Omni C20 mit 8,5 Zentimetern Bauhöhe oder der C10 mit 7,3 Zentimetern, wenn Wischen keine Rolle spielt. Beide kommen unter Möbel, an denen höhere Geräte scheitern. Bei beiden gilt aber die dokumentierte Einschränkung: Die Navigation des C20 ist laut testsiegertv fehleranfällig, weil sich der im Chassis integrierte Laser ständig drehen muss.

    Lohnt sich das Flaggschiff Omni S2?

    Nur eingeschränkt. Es bringt beeindruckende Technik mit – 29 Zentimeter breite Wischwalze, Ozon-Desinfektion des Wassers, Chassis-Lift für Hochflorteppich –, wurde von smarthomeassistent in der Wischdisziplin aber mit 5,9 bewertet und kann durch seine kantige Bauform nicht auf der Stelle drehen. Für 1.300 bis 1.500 Euro gibt es bei anderen Marken durchgängigere Geräte. Die Details zur ganzen Omni-Reihe stehen in unserem Vergleich der eufy Omni-Serie.

    Was ist mit der Omni-S1-Serie?

    eufy führt die Omni-S1-Serie selbst als eingestellt und verweist auf Nachfolger. Wenn Sie ein S1 oder S1 Pro im Abverkauf finden, ist das kein Ausschlusskriterium – Filter und Bürsten sind im eufy-Shop weiterhin gelistet –, aber Sie kaufen ein Modell ohne weitere Produktpflege. Der Preis sollte das klar abbilden.

    Ist eufy für Tierhaare geeignet?

    Ja, mit Einschränkung. Die neueren Modelle nutzen geteilte Hauptbürsten beziehungsweise DuroSpiral-Entwirrbürsten, die Haare deutlich seltener aufwickeln – beim Omni S2 vergab smarthomeassistent für die Haaraufnahme auf Hartboden und Kurzflor jeweils die Bestwertung. Bei Teppich sind die Ergebnisse dagegen uneinheitlich. Wenn Ihr Haushalt viel Hochflorteppich und ein haarendes Tier kombiniert, schauen Sie sich vor dem Kauf gezielt die Teppichwerte des jeweiligen Modells an.

    Fazit: unsere Empfehlung

    Für die meisten Haushalte ist der eufy Omni E25 das runde Paket: HydroJet-Wischwalze, LiDAR plus Kamera, Komplettstation mit 3-Liter-Beutel, testberichte.de-Note 1,9 und ein Straßenpreis um 580 bis 650 Euro. Er hat die aktuelle Technik ohne den Aufpreis der Flaggschiffe.

    Wer weniger ausgeben will oder rotierende Doppelpads bevorzugt, greift zum X10 Pro Omni – ein bewährtes Gerät, das die Stiftung Warentest in ihrem großen Test von 2024 mitgeprüft hat und das heute rund die Hälfte seines Startpreises kostet. Für sehr niedrige Möbel bleibt der Omni C20 die einzige sinnvolle Option, wenn Sie mit den Navigationsschwächen leben können.

    Vom Omni S2 zum vollen Preis raten wir ab, solange die Wischleistung in unabhängigen Tests so deutlich hinter dem Anspruch zurückbleibt. Und generell gilt bei eufy: Die Marke ist beim Saugen und bei den Folgekosten gut, beim Wischen wechselhaft. Wenn Wischen Ihre Hauptaufgabe ist, lesen Sie vor dem Kauf gezielt die Wischwertung des konkreten Modells – innerhalb derselben Marke liegen dort Welten dazwischen.

    Transparenz: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Kaufst du über einen dieser Links, erhalten wir eine kleine Provision – für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten.

  • Deebot T-Serie im Vergleich: T90, T80S, T80 und T50

    Die T-Serie ist die Reihe, in der Ecovacs sein Geld verdient – und für die meisten Haushalte die vernünftigere Wahl gegenüber der X-Serie. Sie übernimmt die Technik der Flaggschiffe mit ein bis zwei Generationen Verzögerung zu deutlich niedrigeren Preisen, und beim aktuellen Programm ist dieser Abstand ungewöhnlich klein geworden: Der T90 Pro Omni hat neuere Komponenten als mancher X-Vorgänger. Dieser Ratgeber sortiert T90, T80S, T80 und die gesamte T50-Familie nach Stand August 2026 und sagt, welches Modell zu welchem Haushalt passt.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Zwei Wischsysteme in einer Serie: T80, T80S und T90 Pro Omni nutzen die OZMO-Roller-Wischwalze, die gesamte T50-Familie arbeitet mit rotierenden Rundpads. Wischwalze wischt gründlicher, Rundpads bauen flacher.
    • Bauhöhe als echtes Kaufargument: T50 Pro Omni Gen 3 und T50 Omni Gen 3 sind nur 8,1 cm hoch, der T90 Pro Omni 9,5 cm, T80 und T80S 9,8 cm. Ecovacs verzichtet in der ganzen Reihe auf den Laserturm.
    • Straßenpreise (Stand August 2026): T50 Omni Gen 3 ab rund 350 €, T50 Pro Omni Gen 3 und T80S Omni ab rund 445 €, T90 Pro Omni ab rund 545 €.
    • smarthomeassistent bewertet den T90 Pro Omni mit 2,3 („gut“) in der Leistung und 1,0 („sehr gut“) beim Preis-Leistungs-Verhältnis – vergibt aber 0 von 100 Punkten für Hochflorteppich.
    • Folgekosten: rund 100 bis 160 € pro Jahr mit Originalteilen. Ecovacs empfiehlt für Wischbezüge selbst einen Austausch alle ein bis zwei Monate – das ist der größte Posten.

    Unsere Empfehlung für die meisten Haushalte – aktuellste Technik der Serie zu einem Preis, den die X-Serie nicht bietet:

    Ecovacs T90 Pro Omni Saugroboter mit Wischfunktion, 30.000 Pa, PowerBoost
    Ecovacs T90 Pro Omni Saugroboter mit Wischfunktion, 30.000 Pa, PowerBoost

    545,00 €

    Nach Herstellerangabe 30.000 Pa, OZMO Roller 3.0 mit 50 Prozent breiterer Walze, AIVI 3D 4.0 für Kabel und Kleinteile und PowerBoost-Schnellladen. smarthomeassistent nahm im Hartbodentest 97,53 g von 100 g auf und vergibt beim Preis-Leistungs-Verhältnis die Bestnote.

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    Für wen sich die Deebot T-Serie eignet

    Die T-Serie ist für Haushalte gedacht, die eine Komplettstation und ordentliches Wischen wollen, ohne den Flaggschiffaufschlag zu zahlen. Das Preisfenster von rund 350 bis 650 Euro trifft genau den Bereich, in dem die meisten Saugroboter in Deutschland verkauft werden.

    Besonders stark ist die Reihe in zwei Situationen. Erstens bei niedrigen Möbeln: Mit 8,1 Zentimetern kommt ein T50 Pro Omni Gen 3 unter Sofas und Sideboards, unter die viele Wettbewerber mit Laserturm nicht passen. Zweitens bei Tierhaaren: Die ZeroTangle-Bürsten der neueren Modelle reduzieren das Haarschneiden deutlich – laut smart-home-fox nimmt die Stufe 4.0 im T90 Pro Omni nahezu alle Haare auf, während beim T80 mit ZeroTangle 3.0 rund 40 Prozent in der Bürste hängen bleiben.

    Weniger geeignet ist die Reihe bei viel Hochflorteppich. smarthomeassistent vergab dem T90 Pro Omni in dieser Disziplin 0 von 100 Punkten, weil sich der Roboter auf dicken Teppichen festfährt. Auch wer Wert auf schnelle Durchläufe legt, sollte wissen: Dasselbe Testlabor maß 55 Minuten für 25 Quadratmeter – der T90 arbeitet gründlich, aber langsam.

    Worauf Sie beim Kauf achten sollten

    Walze oder Rundpads. Die T80-Reihe und der T90 nutzen die selbstspülende Wischwalze: eine breite Rolle, die während der Fahrt permanent mit Frischwasser versorgt und an einer Abstreifkante gereinigt wird. Die T50-Familie arbeitet mit zwei rotierenden Rundpads bei 180 Umdrehungen pro Minute, die auf Teppich um 9 Millimeter angehoben werden. Die Walze wischt sichtbar gründlicher, die Rundpads kommen etwas besser in Ecken und ermöglichen die flachere Bauform.

    „Pro“ oder nicht. Bei der T50-Familie ist das der entscheidende Unterschied: Der T50 Pro Omni Gen 3 hat die Kamera-Hinderniserkennung mit Strukturlicht und einen Tank für Reinigungsmittel, der einfache T50 Omni Gen 3 nicht. Rund 100 Euro Aufpreis für den Pro sind gut angelegt, wenn bei Ihnen regelmäßig Kabel oder Spielzeug herumliegen.

    Generation prüfen. „T50 Omni Gen2″, „T50 Omni Gen3″, „T50 Pro Omni Gen3″ und „T50 Max Pro Omni“ sind vier unterschiedliche Geräte, und im Handel laufen sie gleichzeitig. Dasselbe gilt für Zubehör: Rundpads und Wischwalzen sind nicht tauschbar, und selbst bei den Walzen gibt es zwei Varianten – eine für X8, X9 und T80, eine für X11 und T80S. Der Ratgeber zu Deebot-Wischpads ordnet das zu.

    Kantenreinigung. Die dokumentierte Schwäche der Reihe. Der T90 Pro Omni holte im Eckentest von smarthomeassistent nur zwei von fünf Maiskörnern heraus, weil ihm die ausfahrbare Seitenbürste fehlt. Die TruEdge-Technik fährt zwar die Wischwalze seitlich aus, was beim Wischen an Sockelleisten hilft – beim Saugen in Zimmerecken bleibt es aber bei sichtbaren Rückständen.

    Akku und Ladeverhalten. Der T80 hat mit 6.400 mAh den größten Akku der Reihe, der T90 Pro Omni nur 4.000 mAh – gleicht das aber mit PowerBoost aus, das laut smart-home-fox in drei Minuten 10 Prozent nachlädt. Für große Wohnungen ist das relevanter als der Nennwert: Der Roboter fährt zwischendurch kurz zur Station und macht weiter.

    Die T-Modelle im Vergleich

    Modell Wischsystem / Bauhöhe Hinderniserkennung Preisklasse
    T90 Pro Omni (2026) OZMO Roller 3.0, 27 cm / 9,5 cm AIVI 3D 4.0, RGB + 3D-Licht 545–800 €
    T80S Omni (2026) OZMO Roller 2.0, ausfahrbar / 9,8 cm ToF + KI-Kamera 445–650 €
    T80 Omni (2025) OZMO Roller 2.0, kürzer / 9,8 cm AIVI 3D 3.0 500–700 €
    T50 Pro Omni Gen 3 Rundpads, 180 U/min / 8,1 cm ToF + Kamera + Strukturlicht 445–600 €
    T50 Omni Gen 3 Rundpads / 8,1 cm ToF, ohne Kamera 350–370 €
    T50 Omni Gen 2 / T30-Reihe Rundpads ältere Generationen Auslaufmodelle, ab 300 €

    Zur Einordnung der Zahlen: Die Herstellerangaben zur Saugleistung reichen in dieser Serie von 18.000 Pa (T80) über 24.800 Pa (T80S) und 25.000 Pa (T50-Reihe) bis 30.000 Pa (T90 Pro Omni). Diese Werte stammen aus herstellereigenen Messungen und sind zwischen Marken kaum vergleichbar. Aufschlussreich ist der Befund von smart-home-fox, dass der T80 mit dem niedrigsten Nennwert auf Hartboden trotzdem besser abschnitt als der T90 – die Bürstenkonstruktion und die Luftführung wiegen schwerer als die Zahl im Datenblatt.

    Die T30-Reihe und der T50 Omni Gen 2 sind als Auslaufmodelle einzuordnen. Sie sind weiterhin im Handel, aber Ecovacs bewirbt sie nicht mehr aktiv. Ersatzteile gibt es reichlich – bei einem einzelnen deutschen Händler sind über 330 kompatible Deebot-Artikel gelistet –, der Preisabstand sollte den technischen Rückstand aber deutlich abbilden.

    Ecovacs Deebot T50 Pro Omni Gen3 Saugroboter mit Wischfunktion, 25.000 Pa
    Ecovacs Deebot T50 Pro Omni Gen3 Saugroboter mit Wischfunktion, 25.000 Pa

    449,99 €

    Nur 8,1 cm hoch und damit unter fast jedes Sofa: Komplettstation mit 75 °C Moppwäsche, Kamera-Hinderniserkennung, bis zu 210 Minuten Laufzeit. testberichte.de bewertet ihn mit 2,0 („gut“) – die richtige Wahl, wenn Sie die Wischwalze nicht brauchen.

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    Was ein T-Modell im Betrieb kostet

    Alle Omni-Modelle der T-Serie haben eine Beutelstation – anders als X11 und X12 gibt es hier keine beutellose Variante. Ecovacs nennt für den Beutelwechsel ausnahmsweise konkrete Zahlen: alle zwei bis drei Monate bei leichter Nutzung, monatlich bei mittlerer, alle zwei bis drei Wochen bei starker. Der Originalbeutel kostet rund 19 €, Drittanbieter starten bei etwa 10 € für zwei Stück. Über ein Jahr macht das grob 40 bis 100 €; welche Nachbaubeutel funktionieren und warum eine blockierte Absaugung fast nie am Beutel liegt, steht im Ratgeber zu Deebot-Staubbeuteln.

    Der teurere Posten ist der Wischbezug. Für die T50-Reihe kostet der Originalsatz mit vier Rundpads rund 29 €, die antibakterielle Wischwalze für T80, T80S und T90 rund 19 €. Ecovacs empfiehlt auf der eigenen Produktseite einen Austausch alle ein bis zwei Monate – hochgerechnet sind das 100 bis 170 € pro Jahr allein für Wischmaterial. Wir halten diese Empfehlung für konservativ; die branchenübliche Orientierung liegt bei drei bis sechs Monaten. Realistisch dazwischen zu landen, ist vertretbar, solange die Pads nach jedem Einsatz sauber getrocknet werden.

    Dazu kommen Hauptbürsten ab rund 15 € und Seitenbürsten-Sets ab rund 12 €. In Summe liegen Sie bei einem T-Modell bei rund 100 bis 160 € pro Jahr mit Originalteilen, mit guten Drittanbieterteilen bei etwa der Hälfte. Die vollständige Rechnung über alle Marken und Bauteile steht in unserer Übersicht zu den Folgekosten von Saugrobotern.

    Häufige Fragen

    T90 Pro Omni oder T80S Omni?

    Der T90 hat die breitere Wischwalze mit 27 Zentimetern, die bessere Kantenführung (TruEdge 3.0), die neuere Hinderniserkennung (AIVI 3D 4.0) und ZeroTangle 4.0 gegen Haarverwicklung. Der T80S ist rund 100 Euro günstiger, hat den größeren Frischwassertank in der Station (4 Liter) und ebenfalls eine seitlich ausfahrbare Walze. Bei Haustieren im Haushalt lohnt der Aufpreis zum T90, sonst reicht der T80S.

    Warum ist der T50 flacher als der T90?

    Weil er keine Wischwalze hat. Die Rolle braucht Bauraum in der Höhe, die flachen Rundpads nicht. Ecovacs verzichtet in beiden Fällen auf den Laserturm und verlegt die Sensorik nach vorn – aber nur die T50-Reihe kommt damit auf 8,1 Zentimeter. Wenn Sie an einer bestimmten Möbelunterkante scheitern, ist das oft das entscheidende Kriterium.

    Reicht der einfache T50 Omni Gen 3?

    Für aufgeräumte Wohnungen ja. Er saugt und wischt wie der Pro und hat dieselbe Komplettstation mit 75 °C Moppwäsche. Ihm fehlen die kamerabasierte Hinderniserkennung und der Reinigungsmitteltank. Wenn abends regelmäßig Kabel, Socken oder Kinderspielzeug auf dem Boden liegen, sparen Sie an der falschen Stelle.

    Wie schlägt sich die T-Serie gegen die X-Serie?

    Besser, als der Preis vermuten lässt. Der T90 Pro Omni hat neuere Sensorik und eine neuere Walzengeneration als der ältere X9 Pro Omni und kostet weniger als der X11. Die X-Serie punktet vor allem mit der beutellosen Station und größeren Akkus. Den direkten Vergleich finden Sie in unserem Ratgeber zur Deebot X-Serie.

    Fazit: unsere Empfehlung

    Wenn Wischen für Sie wichtig ist und Sie überwiegend Hartboden haben, ist der Deebot T90 Pro Omni das beste Gerät der Serie und eines der ausgewogensten Angebote im deutschen Markt: breite Wischwalze, gute Hinderniserkennung, 9,5 Zentimeter Bauhöhe und ein Straßenpreis, der spürbar unter der UVP liegt. Rechnen Sie mit langen Reinigungszeiten und legen Sie Hochflorteppiche als Sperrzone an.

    Wer die Walze nicht braucht, fährt mit dem Deebot T50 Pro Omni Gen 3 ausgezeichnet: 8,1 Zentimeter flach, testberichte.de-Note 2,0, im Handel regelmäßig unter 450 Euro. Für kleine Budgets ist der T50 Omni Gen 3 ab rund 350 Euro ein ehrliches Angebot – solange Ihre Böden frei sind.

    Nicht kaufen würden wir in dieser Serie den T80 Omni zum vollen Preis, solange der neuere T80S mit stärkerem Saugsystem und anhebbaren Bürsten für weniger Geld zu haben ist. Und planen Sie die rund 100 bis 160 Euro Folgekosten pro Jahr von Anfang an ein – bei einem Gerät mit Wischwalze ist der Bezug der Posten, der am schnellsten wiederkommt.

    Transparenz: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Kaufst du über einen dieser Links, erhalten wir eine kleine Provision – für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten.

  • Deebot X-Serie im Vergleich: X8, X9, X11 und X12

    Die X-Serie ist Ecovacs‘ Schaufenster: Was hier zuerst erscheint, landet ein bis zwei Jahre später in der T-Serie. Aktuell laufen in Deutschland vier X-Modelle parallel – X8 Pro Omni, X9 Pro Omni, X11 OmniCyclone und der 2026 gestartete X12 OmniCyclone. Sie unterscheiden sich in Wischwalze, Stationskonzept und Sensorik erheblich, und die Preise haben sich seit dem jeweiligen Marktstart teils halbiert. Dieser Ratgeber zeigt, was die Modelle wirklich trennt, wo die dokumentierten Schwächen liegen und welches X-Modell im August 2026 der beste Kauf ist.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Alle aktuellen X-Modelle nutzen die OZMO-Roller-Wischwalze, die während der Fahrt permanent mit Frischwasser gespült wird. Die älteren X1 und X2 Omni arbeiten noch mit rotierenden Rundpads.
    • OmniCyclone heißt: Die Station kommt ohne Staubbeutel aus und sammelt den Schmutz in einem 1,6-Liter-Zyklonbehälter. Ecovacs nennt bis zu 48 Tage ohne Eingriff. Das betrifft X11 und X12, nicht X8 und X9.
    • Preisverfall als Kaufargument: Der X9 Pro Omni startete mit 1.299 € UVP und liegt inzwischen bei rund 380 bis 500 €, der X11 OmniCyclone kam im August 2025 für 1.299 € und ist heute für rund 600 € zu haben.
    • Die dokumentierte Schwäche der Reihe sind Ecken und Kanten: X9, X11 und X12 haben keine ausfahrbare Seitenbürste. PC-Welt und nextpit kritisieren das bei X11 und X12 jeweils ausdrücklich.
    • Pa-Angaben sind Herstellerwerte. Laut smart-home-fox reinigte der X8 Pro Omni mit 18.000 Pa Hartboden besser als der X9 Pro Omni mit 16.600 Pa – die Luftführung zählt mehr als der Nennwert.

    Unsere Empfehlung für die meisten Haushalte – ehemaliges Flaggschiff mit beutelloser Station zum halben Startpreis:

    Ecovacs X11 OmniCyclone Saugroboter mit Wischfunktion Blast, 19.500 Pa
    Ecovacs X11 OmniCyclone Saugroboter mit Wischfunktion Blast, 19.500 Pa

    569,00 €

    Nach Herstellerangabe 19.500 Pa mit BLAST-Luftführung, OZMO Roller 2.0 mit 200 U/min, Moppwäsche bei 75 °C, Trocknung bei 63 °C und Schwellen bis 4 cm. PC-Welt bewertet ihn als „innovatives Flaggschiff“ – die beste Mischung aus Technik und Preis in der X-Serie.

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    Für wen sich die Deebot X-Serie eignet

    Die X-Serie richtet sich an Haushalte, denen gründliches Wischen wichtiger ist als der Preis. Die Wischwalze ist der eigentliche Grund, diese Reihe zu kaufen: Statt zweier Rundpads, die sich im Lauf der Reinigung mit Schmutz vollsaugen, arbeitet hier eine breite Rolle, die permanent gespült und an einer Abstreifkante ausgewrungen wird. Notebookcheck hebt das im Test des X8 Pro Omni als „sehr gute Wischleistung dank Rollmopp“ hervor, nextpit spricht beim X12 von „makellosen Böden“ im Alltag.

    Ein zweites Argument ist die beutellose Station bei X11 und X12. Wer sich über Staubbeutel als dauerhaften Kostenpunkt ärgert, bekommt hier eine echte Alternative – der Zyklonbehälter wird von Hand ausgeleert, ähnlich wie bei einem beutellosen Bodenstaubsauger.

    Nicht die richtige Wahl ist die X-Serie, wenn Ihre Wohnung viele Ecken, freistehende Möbel und Hochflorteppiche hat. Bei X9, X11 und X12 fehlt die ausfahrbare Seitenbürste, sodass in Zimmerecken sichtbar Schmutz liegen bleibt. PC-Welt berichtet außerdem, dass sich der X11 unter Freischwinger-Stühlen festfuhr und sich nicht selbst befreien konnte, und empfiehlt, Hochflorteppiche als Sperrzone anzulegen.

    Worauf Sie beim Kauf achten sollten

    Stationskonzept. Das ist die klarste Trennlinie. X8 Pro Omni und X9 Pro Omni haben klassische Beutelstationen, X11 und X12 die beutellose PureCyclone-Station mit 1,6 Litern. Über eine Nutzungsdauer von drei Jahren macht das bei Originalbeuteln schnell 150 bis 250 Euro Unterschied aus – ein Betrag, der den höheren Kaufpreis relativiert.

    Wischwalze und ihre Breite. Der X8 Pro Omni nutzt eine 18 Zentimeter breite Walze, der X12 OmniCyclone eine 27 Zentimeter breite. Breiter heißt: mehr Fläche pro Bahn und weniger Überfahrten. Der X12 bringt zusätzlich die FocusJet-Funktion mit, die eingetrocknete Flecken mit einem Hochdruckstrahl vorbehandelt, bevor die Walze darüberfährt – laut nextpit das Alleinstellungsmerkmal des Modells.

    Sensorik. Der X11 arbeitet mit AIVI 3D 3.0 Omni und einem dToF-Sensor, der X9 Pro Omni mit KI-gestützter Objektklassifizierung und 3D-Strukturlicht, die laut smart-home-fox sogar die Bürsteneinstellung automatisch anpasst. Der X8 Pro Omni hat die einfachste Hinderniserkennung der aktuellen Reihe. Wenn regelmäßig Kabel, Socken oder Spielzeug auf dem Boden liegen, ist das der wichtigste Unterschied im Alltag.

    Bauhöhe und Kletterfähigkeit. Alle aktuellen X-Modelle bauen 9,8 Zentimeter hoch, weil Ecovacs auf den Laserturm verzichtet. Der X11 überwindet mit dem TruePass-System Schwellen bis 4 Zentimeter – ein reales Argument in Altbauwohnungen mit hohen Türschienen.

    Kein reiner Wischmodus. Das ist eine Eigenheit, die sowohl PC-Welt beim X11 als auch Notebookcheck beim X8 Pro Omni kritisiert: Die Geräte saugen beim Wischen immer mit. Wer nur nass durchwischen will, ohne dass die Bürste läuft, kann das bei diesen Modellen nicht sauber trennen.

    Die X-Modelle im Vergleich

    Modell Saugleistung (Herstellerangabe) Station Preisklasse
    X12 OmniCyclone (2026) 30.000 Pa, Walze 27 cm, FocusJet beutellos, 1,6 l 900–1.400 €
    X11 OmniCyclone (2025) 19.500 Pa, BLAST-Luftführung beutellos, 1,6 l 600–700 €
    X9 Pro Omni (2025) 16.600 Pa, BLAST 16,3 l/s Beutel 380–500 €
    X8 Pro Omni (2025) 18.000 Pa, Walze 18 cm Beutel 400–600 €
    X2 Omni / X5 Pro Omni rotierende Rundpads statt Walze Beutel Auslaufmodelle, Restbestände

    Die ehrliche Einordnung dazu: Die Pa-Zahlen in der ersten Spalte legen eine Rangfolge nahe, die es so nicht gibt. Der X9 Pro Omni nennt den niedrigsten Wert der Reihe und ist trotzdem das modernste der beiden Beutelmodelle – seine BLAST-Technik erreicht laut smart-home-fox einen Luftdurchsatz von 16,3 Litern pro Sekunde und dadurch auf Teppich bessere Ergebnisse als der nominell stärkere X8. Umgekehrt gewinnt der X8 auf Hartboden. Wer eine harte Rangliste sucht, wird bei dieser Serie nicht fündig; die Wahl entscheidet sich an Station, Walzenbreite und Sensorik.

    Die X2 Omni und der X5 Pro Omni werden auf der deutschen Ecovacs-Seite nicht mehr aktiv geführt und sind als Auslaufmodelle einzuordnen. Sie arbeiten noch mit rotierenden Rundpads, nicht mit der Wischwalze. Ersatzteile gibt es weiterhin, aber der zentrale Vorteil der aktuellen X-Serie fehlt ihnen.

    Ecovacs X9 Pro Omni Saugroboter mit Wischfunktion, 16.600 Pa, OZMO Roller
    Ecovacs X9 Pro Omni Saugroboter mit Wischfunktion, 16.600 Pa, OZMO Roller

    345,00 €

    Ehemals 1.299 € UVP, heute regelmäßig unter 500 €: OZMO-Roller-Wischwalze, KI-Objekterkennung mit 3D-Strukturlicht und AI Re-Mop 2.0 für hartnäckige Flecken. Die Spiralbürste verheddert kaum Haare, kommt dafür schlechter in Ecken.

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    Was ein X-Modell im Betrieb kostet

    Hier trennt sich die Serie in zwei Kostenwelten. Bei X8 Pro Omni und X9 Pro Omni fällt der übliche Beutelverbrauch an: Ecovacs nennt selbst alle zwei bis drei Monate bei leichter, monatlich bei mittlerer und alle zwei bis drei Wochen bei starker Nutzung. Der antibakterielle Originalbeutel liegt bei rund 19 €, Drittanbieter starten bei etwa 10 € für zwei Stück. Über ein Jahr sind das grob 40 bis 100 €.

    Bei X11 und X12 entfällt dieser Posten vollständig. Dafür kommen zwei Filter ins Spiel: Neben dem waschbaren Feinstaubfilter verbaut Ecovacs bei den OmniCyclone-Modellen einen zusätzlichen Schwammfilter, der im Ecovacs-Shop für rund 7 € gelistet ist. Welche Filter in welchem Modell stecken und wann Waschen reicht, steht im Ratgeber zu Deebot-Filtern.

    Der größte laufende Posten der X-Serie ist die Wischwalze. Die antibakterielle Original-Walze für X8, X9 und T80 beziehungsweise für X11 und T80S kostet jeweils rund 19 €, und Ecovacs empfiehlt einen Austausch alle ein bis zwei Monate. Das ist deutlich häufiger als die branchenübliche Orientierung von drei bis sechs Monaten; wie wir beide Angaben einordnen, steht im Ratgeber zu Deebot-Wischpads und -Wischwalzen. Realistisch landen Sie bei einem X-Modell bei rund 100 bis 170 € pro Jahr mit Originalteilen. Den Vergleich über alle Marken finden Sie in unserer Übersicht zu den Folgekosten von Saugrobotern.

    Häufige Fragen

    Ist die beutellose Station wirklich günstiger?

    Ja, aber der Vorteil ist kleiner als er wirkt. Sie sparen 40 bis 100 € Beutelkosten pro Jahr, müssen dafür alle paar Wochen einen Zyklonbehälter über der Mülltonne ausleeren – mit der entsprechenden Staubwolke. Für Allergikerhaushalte ist der geschlossene Beutel hygienischer, für alle anderen ist die Zyklonstation die entspanntere Lösung.

    Lohnt sich der X12 gegenüber dem X11?

    Nur, wenn Sie regelmäßig eingetrocknete Flecken haben. Die FocusJet-Hochdruckdüsen und die auf 27 Zentimeter verbreiterte Walze sind reale Verbesserungen, kosten beim Marktstart aber rund 400 bis 700 Euro Aufpreis. Die Grundschwäche – fehlende ausfahrbare Seitenbürste, schwierige Navigation um Stuhl- und Tischbeine – hat nextpit auch beim X12 wieder kritisiert.

    Was ist mit dem X2 Omni?

    Der X2 Omni mit seiner eckigen Bauform kam noch mit rotierenden Rundpads und ist heute ein Auslaufmodell. Er ist im Handel weiterhin zu finden, teils zu attraktiven Preisen. Wenn Sie die Wischwalze nicht brauchen und die eckige Front für Ecken schätzen, ist das vertretbar – rechnen Sie aber damit, dass die Software-Pflege für eine ältere Generation irgendwann ausläuft.

    X-Serie oder T-Serie?

    Der Abstand ist derzeit ungewöhnlich klein. Der T90 Pro Omni hat mit OZMO Roller 3.0, ZeroTangle 4.0 und AIVI 3D 4.0 neuere Komponenten als der ältere X9 Pro Omni und kostet weniger als der X11. Die X-Serie punktet vor allem mit der beutellosen Station und mehr Akkukapazität. Der direkte Vergleich steht in unserem Ratgeber zur Deebot T-Serie.

    Fazit: unsere Empfehlung

    Der beste Kauf in der X-Serie ist derzeit der Deebot X11 OmniCyclone. Er bringt die Wischwalze, die beutellose Station, Schwellen bis 4 Zentimeter und eine solide Hinderniserkennung mit – und kostet im Abverkauf etwa die Hälfte seines Startpreises. Für Haushalte mit viel Hartboden und Wischbedarf ist das im Ecovacs-Programm das ausgewogenste Angebot.

    Wenn das Budget enger ist, ist der Deebot X9 Pro Omni unter 500 Euro ein sehr gutes Gerät – mit Beutelstation, aber moderner Objekterkennung. Der X12 OmniCyclone lohnt sich erst, wenn er ebenfalls deutlich unter UVP gefallen ist; seine FocusJet-Funktion ist echt, rechtfertigt aber zum Startpreis keinen Aufpreis von mehreren hundert Euro.

    Und die ehrliche Warnung zum Schluss: Kaufen Sie in dieser Serie nie zum Marktstart. Ecovacs bringt jedes Jahr ein neues Flaggschiff, und der Preisverfall der Vorgänger ist so steil, dass ein zwölf Monate altes X-Modell regelmäßig das bessere Geschäft ist. Wenn Ihnen Ecken und Kanten besonders wichtig sind, prüfen Sie vorher, ob das Modell eine ausfahrbare Seitenbürste hat – bei X9, X11 und X12 ist das nicht der Fall.

    Transparenz: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Kaufst du über einen dieser Links, erhalten wir eine kleine Provision – für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten.

  • Ecovacs Deebot: welches Modell passt zu Ihnen?

    Ecovacs verkauft in Deutschland derzeit vier Deebot-Familien parallel – X, T, N und mini –, und innerhalb der Serien laufen alte und neue Generationen gleichzeitig weiter. Wer „Deebot“ bei einem Händler eingibt, bekommt Modelle zwischen 200 und 1.400 Euro angezeigt, die sich in Wischsystem, Station und Navigation grundlegend unterscheiden. Dieser Ratgeber sortiert das Programm nach Stand August 2026, erklärt die Serienlogik und die Kürzel Omni, Pro, S und OmniCyclone – und sagt, welches Deebot-Modell zu welchem Haushalt passt, ohne dass Sie das teuerste kaufen müssen.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Serienlogik: X = Flaggschiff mit der neuesten Technik, T = Alltagsklasse mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis, N = Einstieg, mini = Kleinwohnung. Der Zusatz Omni bedeutet immer: Komplettstation mit Absaugen, Moppwäsche und Trocknung.
    • Ecovacs hat 2025 das Wischsystem gewechselt. Die neuen Modelle (X8 aufwärts, T80 aufwärts) nutzen die OZMO-Roller-Wischwalze, die sich während der Fahrt selbst spült. Die älteren und die günstigen Modelle arbeiten mit rotierenden Rundpads.
    • Die OmniCyclone-Stationen von X11 und X12 arbeiten beutellos. Das spart dauerhaft rund 40 bis 100 € Beutelkosten pro Jahr, verlangt aber manuelles Entleeren des Zyklonbehälters.
    • Pa-Angaben sind Herstellerwerte. Im Test von smart-home-fox schnitt der ältere X8 Pro Omni mit 18.000 Pa auf Hartboden sogar besser ab als der X9 Pro Omni mit 16.600 Pa – die Zahl allein entscheidet nicht.
    • Für die meisten Haushalte reicht die T-Serie. Die X-Serie lohnt sich vor allem wegen der beutellosen Station und der besseren Wischwalze, nicht wegen der Saugleistung.

    Unsere Empfehlung für die meisten Haushalte – flache Bauform, Komplettstation und aktuelle Technik zum Mittelklassepreis:

    Ecovacs Deebot T50 Pro Omni Gen3 Saugroboter mit Wischfunktion, 25.000 Pa
    Ecovacs Deebot T50 Pro Omni Gen3 Saugroboter mit Wischfunktion, 25.000 Pa

    449,99 €

    Mit 8,1 cm Bauhöhe eines der flachsten Geräte mit Komplettstation, nach Herstellerangabe 25.000 Pa, Kamera-Hinderniserkennung mit Strukturlicht und bis zu 210 Minuten Laufzeit. Von testberichte.de mit 2,0 („gut“) bewertet – die sinnvollste Wahl, wenn Sie nicht auf die Wischwalze angewiesen sind.

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    Für wen sich ein Deebot eignet

    Ecovacs ist die Marke, die das Wischen am konsequentesten weiterentwickelt hat. Während viele Wettbewerber weiterhin auf zwei rotierende Rundpads setzen, hat Ecovacs mit dem OZMO Roller eine echte Wischwalze eingeführt: eine breite Rolle, die während der Fahrt permanent mit Frischwasser gespült und an einer Abstreifkante gereinigt wird. Das Ergebnis ist, dass der Roboter keinen zunehmend dreckigen Lappen über den Boden schiebt, sondern durchgehend mit sauberem Textil arbeitet.

    Wenn Wischen für Sie die Hauptaufgabe ist – Küche, Fliesen, Haushalt mit Kindern oder Hund –, ist ein Deebot mit OZMO Roller eine der stärksten Optionen auf dem deutschen Markt. Notebookcheck hebt in seinem Test des X8 Pro Omni ausdrücklich die „sehr gute Wischleistung dank Rollmopp“ hervor.

    Weniger gut passt Ecovacs, wenn Ihre Wohnung viel Hochflorteppich hat. Der Test von smarthomeassistent zum T90 Pro Omni vergab in der Hochflor-Disziplin 0 von 100 Punkten, weil sich der Roboter dort festfährt. Auch bei der Kantenreinigung ist Ecovacs bei mehreren aktuellen Modellen schwächer als die Konkurrenz, weil bei X9, X11 und X12 die ausfahrbare Seitenbürste fehlt.

    Worauf Sie beim Kauf achten sollten

    Wischwalze oder Rundpads. Das ist die wichtigste Entscheidung im Deebot-Programm. Wischwalze haben X8, X9, X11, X12, T80, T80S und T90 Pro Omni. Rotierende Rundpads haben X1, X2, T20, T30, die gesamte T50-Reihe, N20 und der Deebot mini. Die Walze wischt gründlicher und muss seltener von Hand gewaschen werden. Die Rundpads kommen dafür etwas besser in Ecken und bauen flacher – deshalb ist ein T50 Pro Omni Gen 3 nur 8,1 Zentimeter hoch, ein T80S dagegen 9,8.

    Station mit Beutel oder beutellos. Die OmniCyclone-Stationen der Modelle X11 und X12 sowie der N20 Pro Plus verzichten komplett auf Staubbeutel und sammeln den Schmutz in einem 1,6-Liter-Zyklonbehälter. Ecovacs gibt dafür bis zu 48 Tage wartungsfreien Betrieb an. Alle anderen Omni-Modelle brauchen Beutel für rund 19 € im Original.

    Hinderniserkennung. Die Generationen heißen bei Ecovacs AIVI 3D. Der T80 nutzt noch AIVI 3D 3.0 und hat laut smart-home-fox Schwierigkeiten mit flachen Objekten, der T90 Pro Omni arbeitet mit AIVI 3D 4.0 und erkennt auch Kabel und Tierhinterlassenschaften. Wenn bei Ihnen Spielzeug oder Ladekabel auf dem Boden liegen, ist das der Unterschied zwischen einem funktionierenden Gerät und täglichem Ärger.

    Bauhöhe. Ecovacs hat den Laserturm bei fast allen aktuellen Modellen entfernt und die Sensorik nach vorn verlegt. Das Ergebnis: 8,1 cm bei der T50-Reihe, 9,5 cm beim T90 Pro Omni, 9,8 cm bei X8, X11, X12 und T80S. Damit passt praktisch die ganze Reihe unter Standardmöbel.

    Generationen auseinanderhalten. „T50 Omni Gen2″, „T50 Omni Gen3″, „T50 Pro Omni Gen3″ und „T50 Max Pro Omni“ sind vier verschiedene Geräte. Bei Ecovacs ist das Prüfen der exakten Bezeichnung besonders wichtig – auch beim Zubehörkauf, wie unser Ratgeber zu Deebot-Wischpads zeigt: Rundpads und Wischwalzen sind untereinander nicht tauschbar.

    Die Deebot-Serien im Vergleich

    Modell Wischsystem Station Preisklasse
    Deebot X12 OmniCyclone OZMO Roller, 27 cm, mit FocusJet-Vorbehandlung beutellos (Zyklon) 900–1.400 €
    Deebot X11 OmniCyclone OZMO Roller 2.0 beutellos (Zyklon) 600–700 €
    Deebot X9 Pro Omni OZMO Roller Beutel 380–500 € (Abverkauf)
    Deebot T90 Pro Omni OZMO Roller 3.0, 27 cm Beutel 550–800 €
    Deebot T80S Omni OZMO Roller 2.0, ausfahrbar Beutel (3 l) 440–650 €
    Deebot T50 Pro Omni Gen 3 rotierende Rundpads, 180 U/min Beutel (3 l) 440–600 €
    Deebot T50 Omni Gen 3 rotierende Rundpads Beutel 350–370 €
    Deebot N20 / mini flaches Wischtuch bzw. Rundpads je nach Variante 200–350 €

    Zur ehrlichen Einordnung: Die X-Serie ist technisch die interessanteste, aber sie verliert im Preis extrem schnell. Der X9 Pro Omni startete mit 1.299 € UVP und ist heute für unter 500 € zu haben, der X11 OmniCyclone kam im August 2025 für 1.299 € und liegt inzwischen bei rund 600 €. Wer bereit ist, eine Generation zurückzugreifen, bekommt bei Ecovacs verlässlich das beste Preis-Leistungs-Verhältnis des gesamten Marktes. Die Kehrseite: Die Modellzyklen sind kurz, und ein heute gekauftes Flaggschiff ist in zwölf Monaten das halbe Geld wert.

    Ecovacs X11 OmniCyclone Saugroboter mit Wischfunktion Blast, 19.500 Pa
    Ecovacs X11 OmniCyclone Saugroboter mit Wischfunktion Blast, 19.500 Pa

    569,00 €

    Ehemaliges Flaggschiff für unter die Hälfte des Startpreises: 19.500 Pa nach Herstellerangabe, OZMO Roller 2.0, Schwellen bis 4 cm und eine Station, die dauerhaft ohne Staubbeutel auskommt. PC-Welt nennt ihn ein „innovatives Flaggschiff“, kritisiert aber die Ecken.

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    Was ein Deebot im Betrieb kostet

    Ecovacs ist eine der wenigen Marken, die selbst quantifizierte Intervalle nennt – beim Staubbeutel etwa alle zwei bis drei Monate bei leichter, monatlich bei mittlerer und alle zwei bis drei Wochen bei starker Nutzung. Der antibakterielle Original-Staubbeutel kostet rund 19 €, Drittanbieterbeutel gibt es ab etwa 10 € für zwei Stück. Details und die Frage, ob Fremdbeutel blockiert werden, klären wir im Ratgeber zu Deebot-Staubbeuteln.

    Der zweite große Posten ist der Wischbezug. Für die Rundpad-Modelle kostet der Originalsatz „Reinigungstücher x 2 Paare“ rund 29 €, die antibakterielle Wischwalze für X8, X9, T80 beziehungsweise X11, T80S liegt bei rund 19 €. Ecovacs empfiehlt auf der eigenen Produktseite einen Austausch alle ein bis zwei Monate – das ist deutlich häufiger als die branchenübliche Orientierung von drei bis sechs Monaten und treibt die Jahreskosten spürbar. Hauptbürsten beginnen bei rund 15 €, Seitenbürsten-Sets bei rund 12 €.

    Unterm Strich landen Sie bei einem Omni-Modell mit Beutelstation und Originalteilen bei etwa 100 bis 160 € pro Jahr. Bei einem OmniCyclone-Modell entfallen die Beutel komplett, dafür müssen Sie den Zyklonbehälter selbst ausleeren. Den vollständigen Kostenvergleich über alle Marken finden Sie in unserer Übersicht zu den Folgekosten von Saugrobotern.

    Häufige Fragen

    X-Serie oder T-Serie – was ist der echte Unterschied?

    Die X-Serie bekommt neue Technik zuerst: beutellose Station, FocusJet-Hochdruckdüsen, stärkere Akkus. Die T-Serie übernimmt diese Technik ein bis zwei Generationen später zu deutlich niedrigeren Preisen. Beim aktuellen Programm ist der Abstand ungewöhnlich klein – der T90 Pro Omni hat mit OZMO Roller 3.0 und AIVI 3D 4.0 sogar neuere Komponenten als der ältere X9. Die Details zu beiden Reihen stehen in unseren Ratgebern zur Deebot X-Serie und zur Deebot T-Serie.

    Sind die höheren Pa-Werte der neuen Modelle spürbar?

    Nur begrenzt. Pa-Angaben sind Herstellerwerte unter Laborbedingungen und zwischen Marken kaum vergleichbar. Innerhalb von Ecovacs zeigt der Vergleich von smart-home-fox das Problem deutlich: Der X8 Pro Omni mit 18.000 Pa reinigte Hartboden besser als der X9 Pro Omni mit 16.600 Pa – aber auch besser als manches Modell mit deutlich höherem Nennwert. Entscheidender sind Bürstenkonstruktion, Luftführung und Anpressdruck.

    Welcher Deebot ist der richtige bei Tierhaaren?

    Modelle mit ZeroTangle-Bürste. Die aktuelle Stufe ZeroTangle 4.0 im T90 Pro Omni nimmt laut smart-home-fox nahezu alle Haare auf, während beim T80 mit ZeroTangle 3.0 rund 40 Prozent in der Bürste hängen bleiben. Dazu kommt: Bei Haustieren müssen Sie den Staubbeutel deutlich häufiger wechseln – kalkulieren Sie eher monatlich als vierteljährlich.

    Lohnt sich ein Auslaufmodell?

    Bei Ecovacs oft ja. X2 Omni, X5 Pro Omni und T30-Reihe werden auf der deutschen Ecovacs-Seite nicht mehr aktiv beworben, sind aber im Handel weiterhin verfügbar und mit Ersatzteilen versorgt. Achten Sie darauf, dass es sich nicht um Restbestände mit sehr alter Sensorik handelt – ein Gerät ohne Kamera-Hinderniserkennung ist auch für 300 Euro kein Schnäppchen, wenn es täglich an Kabeln hängenbleibt.

    Fazit: unsere Empfehlung

    Für die meisten Haushalte ist der Deebot T50 Pro Omni Gen 3 die vernünftigste Wahl: 8,1 Zentimeter flach, Komplettstation, Kamera-Hinderniserkennung, von testberichte.de mit 2,0 bewertet und im Handel regelmäßig unter 450 Euro. Er hat keine Wischwalze – wer die nicht braucht, spart hier erheblich.

    Wenn Wischen die Hauptaufgabe ist, führt kein Weg an der Walze vorbei. Dann ist der Deebot X11 OmniCyclone aktuell das beste Angebot im gesamten Programm: ehemaliges Flaggschiff, beutellose Station, im Abverkauf unter 700 Euro. Wer zusätzlich die beste Hinderniserkennung will, nimmt den T90 Pro Omni.

    Was Sie bei Ecovacs nicht kaufen sollten: das aktuellste Flaggschiff zum Startpreis. Die Modellzyklen sind so kurz und die Preisverfälle so steil, dass Sie mit einer Generation Abstand regelmäßig 50 Prozent sparen und dabei kaum etwas vermissen. Und wenn viel Hochflorteppich in Ihrer Wohnung liegt, schauen Sie sich vor dem Kauf bewusst die Testergebnisse zur Teppichdisziplin an – das ist die dokumentierte Schwachstelle der Marke.

    Transparenz: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Kaufst du über einen dieser Links, erhalten wir eine kleine Provision – für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten.

  • Dreame L-Serie im Vergleich: L10s, L40, L50 – welches Modell?

    Die L-Serie ist Dreames meistverkaufte Modellreihe – und gleichzeitig die verwirrendste. Zwischen L10s Ultra Gen 3, L40 Ultra, L40s Pro Ultra, L50 Ultra AE, L50s Pro Ultra und L50 Pro Ultra liegen im deutschen Handel rund 700 Euro Preisunterschied, obwohl die Namen sich teils nur um einen einzigen Buchstaben unterscheiden. Dieser Ratgeber sortiert die Reihe nach Stand August 2026, erklärt, was die Kürzel „s“, „Pro“, „Ultra“ und „AE“ wirklich bedeuten, und sagt, welches Modell für welchen Haushalt die vernünftige Wahl ist – inklusive der laufenden Kosten, die bei allen Ultra-Modellen anfallen.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die L-Serie ist Dreames Mittelklasse: Absaug- und Wischstation zum Preis, den andere Hersteller für Geräte ohne Station verlangen. Die Flaggschiff-Technik steckt in der X-Serie.
    • Die Namenslogik: Ultra = Komplettstation mit Absaugen, Moppwäsche und Trocknung. s = überarbeitete Neuauflage mit stärkerem Saugsystem. Pro = zusätzliche Sensorik und Ausstattung. AE = abgespeckte Sparvariante derselben Generation.
    • Preisspanne im deutschen Dreame-Shop (Stand August 2026): L10s Pro Gen 3 ab 299 €, L10s Ultra Gen 3 379 €, L40 Ultra AE 399 €, L40s Pro Ultra 499 €, L50 Ultra AE 599 €, L50s Pro Ultra 749 €, L50 Pro Ultra 1.099 €.
    • Pa-Angaben sind Herstellerwerte und markenübergreifend nur bedingt vergleichbar. Innerhalb der L-Serie zeigen sie aber sauber die Generationssprünge: 11.000 Pa beim L40 Ultra, 19.000 Pa beim L40s Pro Ultra, 30.000 Pa beim L50s Pro Ultra.
    • Folgekosten realistisch: rund 90 bis 140 € pro Jahr für Staubbeutel, Bürsten, Filter und Wischpads bei Originalteilen. Die Station kostet dauerhaft Geld.

    Unsere Empfehlung für die meisten Haushalte – aktuelle Technik, Komplettstation und ein Preis, der zur Mittelklasse passt:

    dreame L40s Pro Ultra Saugroboter mit Wischfunktion, 19.000 Pa
    dreame L40s Pro Ultra Saugroboter mit Wischfunktion, 19.000 Pa

    499,00 €

    Nach Herstellerangabe 19.000 Pa, Pathfinder-Navigation mit Kamera und 3D-Strukturlicht, Moppwäsche mit 75 °C und die EasyLeap-Mechanik für Türschwellen bis 22 mm (40 mm als Doppelstufe). Die vernünftigste Mischung aus Ausstattung und Preis innerhalb der L-Serie.

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    Für wen sich die Dreame L-Serie eignet

    Die L-Serie ist für Haushalte gedacht, die den vollen Komfort einer Komplettstation wollen, aber nicht 1.200 Euro für ein Flaggschiff ausgeben möchten. Dreame verkauft in dieser Reihe seit Jahren dieselbe Grundidee: ein Roboter mit LiDAR- oder Kamera-Navigation, rotierenden Wischpads und einer Station, die Staub absaugt, die Mopps mit warmem Wasser wäscht und sie anschließend trocknet. Genau das kostet bei vielen Wettbewerbern deutlich mehr.

    Typische Nutzerprofile, für die die Reihe passt: Wohnungen und Häuser zwischen etwa 60 und 150 Quadratmetern mit überwiegend Hartboden und einzelnen Teppichen, Haushalte mit Haustieren, die nicht alle drei Tage einen Staubbehälter ausklopfen wollen, und alle, die Wischen wirklich nutzen und nicht nur als Marketingfunktion mitkaufen.

    Weniger geeignet ist die L-Serie, wenn Ihre Wohnung viele Hochflorteppiche hat – die rotierenden Rundpads werden zwar angehoben, aber die Reihe ist konstruktiv auf Hartboden optimiert. Auch wer eine sehr niedrige Möbelunterkante hat, sollte rechnen: Alle Ultra-Modelle bauen mit ihrem Laserturm rund 9,7 bis 10,4 Zentimeter hoch. Wirklich flache Geräte finden Sie in dieser Serie nicht.

    Worauf Sie beim Kauf achten sollten

    Die Namenskürzel entschlüsseln. Das ist bei Dreame der wichtigste Punkt, weil der Hersteller innerhalb einer Generation bis zu vier Varianten anbietet. „Ultra“ steht immer für die Station mit Absaugen, Moppwäsche und Heißlufttrocknung. Ein angehängtes „s“ markiert eine überarbeitete Neuauflage mit stärkerem Saugsystem – der L40s Pro Ultra kam nach dem L40 Ultra und saugt nach Herstellerangabe fast doppelt so stark. „Pro“ ergänzt Sensorik und Ausstattung. „AE“ ist die Sparvariante: gleiche Generation, reduzierte Ausstattung, deutlich niedrigerer Preis.

    Navigation und Hinderniserkennung. Hier liegt der größte Praxisunterschied. Der L40 Ultra arbeitet mit RGB-Kamera und 3D-Strukturlicht und erkennt nach Dreame-Angabe rund 100 Objektarten, der L50s Pro Ultra mit LDS-Kartierung und Tiefensensoren bereits über 220. Der L50 Pro Ultra nutzt einen versenkbaren dToF-Sensor (VersaLift), der es ihm erlaubt, unter niedrige Möbel zu fahren. Wichtig ist dabei die ehrliche Einordnung: Der Test von smarthomeassistent zum L10s Ultra Gen 3 kritisiert ausdrücklich, dass die Hinderniserkennung gegenüber dem Vorgänger abgebaut wurde, weil die Kreuzlaser fehlen – mehr Pa bedeutet also nicht automatisch das bessere Gerät.

    Schwellen und Kletterfähigkeit. Der L40 Ultra überfährt nach Herstellerangabe 22 Millimeter. Die neueren Modelle mit EasyLeap-Mechanik nennen 22 Millimeter für eine einzelne und 40 Millimeter für eine doppelte Stufe. Auch hier gilt: Der Test von smarthomeassistent bewertete die Kletterleistung des L50 Pro Ultra im direkten Vergleich mit dem teureren X50 Ultra als deutlich schwächer. Wer echte Altbauschwellen im Haus hat, sollte die Werte im Laden nachmessen statt darauf zu vertrauen.

    Wischsystem. Die komplette L-Serie arbeitet mit zwei rotierenden Rundpads, von denen eines seitlich ausfahren kann, um an Kanten zu kommen. Eine Wischwalze wie bei Dreames Aqua10-Reihe gibt es hier nicht. Die Waschtemperatur in der Station steigt von Generation zu Generation: 65 °C beim L40 Ultra, 75 °C beim L40s Pro Ultra und L50 Pro Ultra, bis 100 °C beim L50s Pro Ultra.

    Erkennen Sie Auslaufmodelle. L20 Ultra, L30 Ultra und L10s Ultra Gen 2 werden im deutschen Dreame-Shop nicht mehr regulär geführt beziehungsweise deutlich abverkauft. Das ist kein Ausschlusskriterium – Ersatzteile gibt es weiterhin –, aber der Preis sollte den Altersnachteil deutlich abbilden.

    Die Modelle der L-Serie im Vergleich

    Modell Saugleistung (Herstellerangabe) Navigation Preisklasse
    L10s Pro Gen 3 Einstiegsklasse, ohne Komplettstation LiDAR um 300 €
    L10s Ultra Gen 3 25.000 Pa LiDAR, ohne Kreuzlaser um 380 €
    L40 Ultra / L40 Ultra AE 11.000 Pa RGB-Kamera + 3D-Strukturlicht 400–500 €
    L40s Pro Ultra 19.000 Pa Pathfinder: KI-RGB + Dual-Laser um 500 €
    L50 Ultra AE 28.000 Pa Smart Pathfinder, ohne HEPA-Filter 550–600 €
    L50s Pro Ultra 30.000 Pa LDS + Tiefensensoren, 220 Objektarten um 750 €
    L50 Pro Ultra 19.500 Pa VersaLift, versenkbarer dToF, 180 Objektarten um 1.100 €

    Die Tabelle zeigt die zentrale Merkwürdigkeit der Reihe: Der teuerste L50 Pro Ultra nennt weniger Pa als der halb so teure L50s Pro Ultra. Das ist kein Fehler, sondern zeigt, dass die Pa-Zahl allein nichts über die Reinigungsleistung sagt. Der L50 Pro Ultra investiert sein Budget in die Doppelwalzen-Bürste, den versenkbaren Sensorturm und einen größeren 6.400-mAh-Akku; smarthomeassistent bewertete ihn mit der Teilnote 2,1 („gut“) und maß auf Hartboden 99,35 von 100 möglichen Punkten. Der L50 Ultra AE wiederum steht laut Test von testsieger.de bei der Hinderniserkennung und der Kantenreinigung deutlich schwächer da, obwohl er mit 28.000 Pa wirbt – und ihm fehlt ein HEPA-Filter, was ihn für Allergikerhaushalte ausscheiden lässt.

    dreame L10s Ultra Gen 3 Kit Saugroboter mit Wischfunktion, 25.000 Pa
    dreame L10s Ultra Gen 3 Kit Saugroboter mit Wischfunktion, 25.000 Pa

    379,00 €

    Komplettstation mit Absaugen, Moppwäsche und Warmluft-Trocknung für deutlich unter 400 €. Laut smarthomeassistent stark auf Hartboden und Kurzflor, aber mit schwächerer Hinderniserkennung – die richtige Wahl für aufgeräumte Wohnungen mit knappem Budget.

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    Was ein L-Serie-Roboter im Betrieb kostet

    Bei der L-Serie ist der Kaufpreis nur der Anfang. Jedes Ultra-Modell hat eine Absaugstation, und die verbraucht Beutel. Dreame verkauft die aktuellen Beutel für 17,99 € im Dreierpack – RDB3 mit 3 Litern für die L10s-Reihe und L20 Ultra, RDB8 mit 3,2 Litern für L40, L40s, L50 und L50s. Bei realistischen vier bis acht Wochen Standzeit landen Sie damit bei rund 40 bis 100 € Beutelkosten pro Jahr. Wie sich das Intervall verlängern lässt und welche Nachbaubeutel funktionieren, steht in unserem Ratgeber zu Dreame-Staubbeuteln.

    Dazu kommen die mechanischen Verschleißteile. Die Hauptbürste kostet als Original je nach Bauform 44,99 € (HyperStream Duo für L40s, L50, L50s) oder 59,99 € (TriCut 2.0 für die L10s-Reihe), Seitenbürsten liegen zwischen 14,99 € und 16,99 €, der Staubbehälterfilter RHF14 bei 25,99 € für zwei Stück und die rotierenden Wisch-Pads RMP8 bei 19,99 €. Welche Bürstenvariante in welches L-Modell gehört und wo Nachbauten sinnvoll sind, klärt unser Ratgeber zu Dreame-Bürsten.

    In Summe kommen Sie bei konsequentem Einsatz von Originalteilen auf etwa 90 bis 140 € pro Jahr, mit guten Drittanbieterteilen bei Bürsten, Filtern und Pads auf etwa die Hälfte. Der vollständige Kostenüberblick über alle Marken und Bauteile steht in unserer Übersicht zu den Folgekosten von Saugrobotern.

    Häufige Fragen

    Was ist der Unterschied zwischen L40 Ultra und L40s Pro Ultra?

    Es sind zwei unterschiedliche Gerätegenerationen mit ähnlichem Namen. Der L40 Ultra nennt 11.000 Pa und wäscht die Mopps mit 65 °C. Der spätere L40s Pro Ultra nennt 19.000 Pa, wäscht mit 75 °C, nutzt die Pathfinder-Navigation mit zusätzlichem Dual-Laser und bringt die EasyLeap-Mechanik für höhere Schwellen mit. Wenn der Preisunterschied im Handel unter 100 Euro liegt, ist der L40s Pro Ultra die klar bessere Wahl.

    Wofür steht „AE“ bei Dreame?

    AE-Modelle sind Sparvarianten einer Generation für den europäischen Handel. Beim L50 Ultra AE bedeutet das laut Test von testsieger.de unter anderem: keine HEPA-Filterung, schwächere Objekterkennung als bei den Pro-Modellen und spürbare Schwächen an Kanten. Als günstiger Einstieg in die aktuelle Generation funktionieren sie, für Allergiker und vollgestellte Wohnungen sind sie nicht die richtige Wahl.

    Lohnt sich der Aufpreis zur X-Serie?

    Nur, wenn Sie konkrete Anforderungen haben, die die L-Serie nicht erfüllt: sehr hohe Schwellen, UV-Desinfektion der Mopps, ausgereiftere Kletterfunktionen oder das Bedürfnis, unter sehr niedrige Möbel zu fahren. Für die typische Wohnung mit Hartboden und ein paar Teppichen macht ein L40s Pro Ultra oder L50s Pro Ultra den Job. Die Gegenüberstellung finden Sie in unserem Ratgeber zur Dreame X-Serie.

    Wie lange bekomme ich Ersatzteile für ältere L-Modelle?

    Dreame führt im eigenen Shop weiterhin Verschleißteile für Modelle bis zurück zum L10 Pro und der D-Serie. Zusätzlich ist der Drittanbietermarkt für die L-Reihe breit, weil sie sich sehr gut verkauft hat. Bei einem Auslaufmodell ist die Ersatzteilversorgung damit derzeit kein Argument gegen den Kauf – der niedrigere Preis sollte aber den technischen Rückstand ausgleichen.

    Fazit: unsere Empfehlung

    Für die meisten Haushalte ist der Dreame L40s Pro Ultra das vernünftigste Gerät der Reihe: aktuelle Navigation mit Kamera und Dual-Laser, 75 °C Moppwäsche, EasyLeap für Schwellen und ein Straßenpreis um 500 Euro. Er macht praktisch alles, was die teureren Modelle können, ohne deren Aufpreis.

    Wenn das Budget knapp ist und Ihre Böden aufgeräumt sind, greifen Sie zum L10s Ultra Gen 3 – die Komplettstation für unter 400 Euro ist ein reales Argument, die schwächere Hinderniserkennung müssen Sie dafür einkalkulieren und Kabel vorher wegräumen. Wer maximale Saugleistung innerhalb der Serie will, nimmt den L50s Pro Ultra mit 30.000 Pa und 100 °C Moppwäsche.

    Vom L50 Pro Ultra für 1.099 Euro raten wir in dieser Serie ab, solange die X-Serie im Abverkauf zu ähnlichen Preisen zu haben ist – und vom L50 Ultra AE, wenn im Haushalt jemand mit Allergie lebt, weil der HEPA-Filter fehlt. Und rechnen Sie unabhängig vom Modell die rund 100 Euro Folgekosten pro Jahr von Anfang an mit ein. Sie fallen bei jedem Ultra-Modell an.

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  • Dreame X-Serie im Vergleich: X40, X50, X50s und X60

    Die X-Serie ist Dreames Flaggschiff-Linie und derzeit die technisch mutigste Modellreihe am Markt: Roboter, die sich auf zwei ausfahrbaren Beinen über Türschwellen heben, ihren Laserturm im Fahren versenken und Wischarme 18 Zentimeter zur Seite ausstrecken. Zwischen dem auslaufenden X40 Ultra für rund 480 Euro und dem X60 Pro Ultra Complete für bis zu 1.499 Euro liegen vier Generationen und ein halbes Dutzend Namensvarianten. Dieser Vergleich ordnet sie anhand belegter Testergebnisse ein und sagt offen, wo die beeindruckende Mechanik im Alltag an ihre Grenzen stößt.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die aktuelle X-Serie umfasst X50 Ultra Complete, X50 Master, X50s Ultra und X60 Pro Ultra Complete. Der X40 Ultra Complete ist ein Auslaufmodell und deshalb im Abverkauf besonders interessant.
    • Kernmerkmal ab X50: das ProLeap-Kletterwerk. Der Roboter hebt sich auf zwei ausfahrbaren Beinen über Schwellen – laut Hersteller bis 6 cm beim X50, im Test von SmarthomeAssistent beim X50 Master gemessene 4,4 cm.
    • Zweites Kernmerkmal: der einfahrbare Laserturm, der die Bauhöhe von 9,7 cm (X40) auf 8,9 cm (X50, X60) senkt.
    • Ehrlich zur Schwäche: Beim Saugen sind die X-Modelle Spitze – SmarthomeAssistent misst beim X50 Master 99,98 von 100 g auf Laminat. Beim Wischen vergab dieselbe Redaktion dem X60 Pro Ultra nur 5,5 und damit „mangelhaft“.
    • Pa-Werte sind Herstellerangaben ohne einheitliche Messnorm. Von 12.000 Pa (X40) über 20.000 (X50) und 35.000 (X50s) bis 42.000 Pa (X60) – die reale Aufnahme unterscheidet sich weit weniger deutlich.

    Unsere Empfehlung innerhalb der X-Serie – der stimmigste Kompromiss aus Können und Preis:

    dreame X50 Ultra Complete Saugroboter mit Wischfunktion, 20.000 Pa
    dreame X50 Ultra Complete Saugroboter mit Wischfunktion, 20.000 Pa

    739,99 €

    Das Modell, das die Kletterfunktion salonfähig gemacht hat: ProLeap-Beine für Schwellen bis 6 cm, einfahrbarer Laserturm für 8,9 cm Bauhöhe, 20.000 Pa und eine Station mit 80 °C Moppwäsche und Direktdosierung ins Robotertankgehäuse. Notebookcheck vergibt 4 von 5 Punkten – mit dem klaren Hinweis auf die knappe Akkureichweite von rund 80 m² pro Ladung.

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    Für wen sich die X-Serie eignet

    Die X-Serie kaufen Sie nicht wegen der Saugkraft – die bekommen Sie in der L-Serie für deutlich weniger. Sie kaufen sie wegen baulicher Hindernisse, an denen jeder normale Saugroboter scheitert.

    Türschwellen. Standardgeräte schaffen etwa 2 cm. Altbauwohnungen mit Holzschwellen, Balkonübergänge mit Aluprofil, Bäder mit Absatz liegen darüber. Das ProLeap-System des X50 hebt den Roboter mit zwei Beinen an und überwindet laut Hersteller bis zu 6 cm; der X60 Pro Ultra schafft nach Herstellerangabe auch doppelte Absätze von zusammen 10 cm. Im praktischen Test von SmarthomeAssistent bewältigte der X50 Master 4,4 cm zuverlässig – also deutlich mehr als jedes Gerät ohne Kletterwerk, aber weniger als die Marketingzahl.

    Niedrige Möbel. Der einfahrbare Laserturm bringt die Bauhöhe auf 8,9 cm, beim X50s Ultra sogar auf rund 8 cm. Damit kommt der Roboter unter Betten und Sideboards, an denen ein Gerät mit festem Turm abprallt. Notebookcheck merkte allerdings an, dass die Einfahrautomatik nicht in jeder Situation auslöst – unter einem 9,5-cm-Schrank funktionierte sie, unter einem Wand-WC nicht.

    Kanten und Ecken. Die MopExtend-Arme fahren seitlich aus, beim X60 Pro Ultra mit doppeltem Gelenk bis zu 18 cm. Das schließt die klassische Lücke entlang der Sockelleiste, die bei runden Robotern sonst ungewischt bleibt.

    Wenn Ihre Wohnung keines dieser drei Probleme hat, ist die X-Serie für Sie überdimensioniert. Dann liefert die L-Serie dieselbe Stationstechnik und dieselbe App für 200 bis 500 Euro weniger.

    Worauf Sie beim Kauf achten sollten

    Die Namenszusätze entschlüsseln

    Das ist bei Dreame keine Nebensache, sondern der häufigste Grund für Fehlkäufe.

    • „Ultra“ = volle Station mit Absaugung, Padwäsche, Trocknung und Wassernachfüllung.
    • „Complete“ = identischer Roboter, aber mit umfangreichem Ersatzteilpaket im Karton. Technisch kein Unterschied – rechnen Sie aus, ob das Paket den Aufpreis wert ist.
    • „Master“ = technisch identisch zum jeweiligen Ultra-Modell, aber mit einer kompakten Station mit Festwasseranschluss. Beim X50 Master misst sie nur 24,9 cm Höhe und passt unter Küchenzeile oder Waschbecken.
    • „s“ wie in X50s = überarbeitete Variante, in der Regel mit stärkerem Saugmotor und geänderter Sensorik.
    • „Pro“ = die jeweils höchste Ausbaustufe einer Generation.

    Station: Platz und Anschluss

    Die Standard-X-Stationen sind groß und brauchen eine freie Wandfläche mit Steckdose. Wer diesen Platz nicht hat, sollte gezielt die Master-Variante prüfen – sie ist die kleinste All-in-One-Station im Dreame-Programm, verlangt dafür aber Zu- und Ablauf in Reichweite. Der Umbau ist kein Klempnerprojekt, aber er ist ortsgebunden: Ein Master lässt sich nicht mal eben umstellen.

    Der Akku – der unterschätzte Schwachpunkt

    X40 und X50 haben beide 6.400 mAh. Notebookcheck stellte im Test des X50 Ultra Complete jedoch fest, dass er trotz gleicher Kapazität eine kürzere Reichweite erzielte als der Vorgänger und nur rund 80 m² pro Ladung schaffte. Das ist kein Ausschlusskriterium – der Roboter lädt zwischendurch nach und setzt fort –, verlängert bei großen Wohnungen aber die Gesamtdauer erheblich. Wenn Sie 150 m² am Stück reinigen wollen, planen Sie mehrere Stunden ein.

    Wischleistung: die ehrliche Erwartung

    Alle X-Modelle wischen mit rotierenden Doppelpads. Diese Bauart trägt Wasser auf, nimmt Schmutz teilweise auf und verteilt den Rest – bis der Roboter zur Station fährt. Die Waschtemperatur der Station (70 °C beim X40, 80 °C beim X50, 100 °C beim X60) verbessert die Hygiene der Pads, nicht das Ergebnis auf dem Boden. Genau deshalb bekam der X60 Pro Ultra trotz 100 °C und 42.000 Pa im Test nur 5,5 fürs Wischen. Wer eingetrocknete Flecken lösen will, ist mit Dreames eigener Aqua10-Walzenreihe besser bedient – die Einordnung dazu steht in Dreame: welches Modell passt.

    Die X-Modelle im Vergleich

    Modell Saugleistung (Herstellerangabe) Bauhöhe / Klettern Station Preisklasse
    X40 Ultra Complete (Auslaufmodell) 12.000 Pa 9,7 cm / ca. 2 cm Ultra-Station, 70 °C Moppwäsche ab ca. 480 €
    X50 Ultra Complete 20.000 Pa 8,9 cm / bis 6 cm (ProLeap) Ultra-Station, 80 °C, Direktdosierung ca. 690–999 €
    X50 Master 20.000 Pa 8,9 cm / im Test 4,4 cm Kompaktstation 24,9 cm mit Festwasseranschluss ca. 849–1.099 €
    X50s Ultra 35.000 Pa rund 8 cm / bis 8,8 cm Ultra-Station, 100 °C, Heißluft ca. 1.300 €
    X60 Pro Ultra Complete 42.000 Pa 8,9 cm / doppelte Schwellen bis 10 cm Ultra-Station, 100 °C, MopExtend bis 18 cm ca. 1.199–1.499 €

    Einordnung zu den Auslaufmodellen: Der X40 Ultra Complete war 2024 Dreames Topgerät und wird inzwischen deutlich unter Neupreis gehandelt, teilweise auch als generalüberholte Ware direkt beim Hersteller. Das ist eine ehrliche Sparoption, solange Ihnen klar ist, was fehlt: Kletterwerk, einfahrbarer Turm und die neuere Reinigungsplatte in der Station. Genau letzteres wurde im Vergleich von Smart-Home-Fox hervorgehoben – die glatte Reinigungswanne des X50 macht spürbar weniger Wartungsarbeit als das siebbasierte System des X40. Dafür schnitt der X40 auf Teppich in dem Vergleich sogar besser ab als der X50 (98 gegenüber 92 Prozent Aufnahme). Ein Datenblatt-Sprung ist eben nicht automatisch ein Praxis-Sprung.

    dreame X40 Ultra Complete Saugroboter mit Wischfunktion, 12.000 Pa, 70 °C Wischwäsche
    dreame X40 Ultra Complete Saugroboter mit Wischfunktion, 12.000 Pa, 70 °C Wischwäsche

    799,00 €

    Der Preis-Tipp der Serie: ehemaliges Topmodell mit voller Ultra-Station, ausfahrbaren Wischarmen und ausgereifter Firmware – inzwischen für rund die Hälfte des einstigen Preises. Ihm fehlen Kletterwerk und einfahrbarer Laserturm, auf Teppich sammelte er im Vergleich aber sogar mehr ein als der Nachfolger. Ersatzteile sind weiterhin regulär verfügbar.

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    Was ein X-Modell im Betrieb kostet

    Die X-Serie hat die aufwendigsten Stationen im Dreame-Programm – und damit die höchsten Folgekosten der Marke. Rechnen Sie mit rund 192 bis 424 Euro pro Jahr mit Originalteilen und etwa 70 bis 150 Euro, wenn Sie bei den mechanischen Verschleißteilen zu guten Drittanbietern greifen. Wichtig zur Einordnung: Dreame veröffentlicht keine quantifizierten Wechselintervalle. Wir rechnen deshalb mit den Branchenwerten aus dem Roborock-S8-Handbuch und kennzeichnen das ausdrücklich als Übertragung.

    Die Originalpreise aus dem deutschen Dreame-Shop: Filter 15,59 bis 25,99 € (2–4× jährlich), Wischpads 19,99 € im Viererpack (2–4× jährlich), Staubbeutel 17,99 € im Dreierpack (bei täglichem Betrieb der größte Posten), dazu Reinigungs- und Entkalkerlösung für rund 15 €.

    • Bei der Hauptbürste gilt eine wichtige Unterscheidung: Die TriCut-Anti-Tangle-Walze mit integrierter Schneidklinge sollten Sie im Original kaufen, weil Nachbauten genau dieses Funktionsdetail selten sauber treffen. Bei einfachen Gummiwalzen sind Drittanbieter unbedenklich – Bauformen und Kompatibilitätslisten in Dreame Bürsten.
    • Filter sind der häufigste Grund für nachlassende Saugkraft und werden fast immer zu selten getauscht: Dreame Filter.
    • Die Wischpads der X-Serie sind runde Drehpads mit Klettaufnahme – sie passen weder auf die Walzenmodelle der Aqua10-Reihe noch auf die Matrix10-Wechselmopps: Dreame Wischpads.
    • Staubbeutel unterscheiden sich zwischen den Stationsgenerationen; prüfen Sie die Typbezeichnung, bevor Sie einen Vorrat kaufen: Dreame Staubbeutel.

    Die vollständige Rechnung mit drei Beispielhaushalten und dem direkten Vergleich Original gegen Nachbau steht in Saugroboter-Folgekosten.

    Häufige Fragen

    Klettert der X50 wirklich 6 Zentimeter?

    Die 6 cm sind eine Herstellerangabe unter idealen Bedingungen. Im praktischen Test von SmarthomeAssistent überwand der baugleiche X50 Master 4,4 cm zuverlässig. Das ist immer noch mehr als das Doppelte dessen, was Standardgeräte schaffen. Entscheidend ist neben der Höhe die Kantenform: Eine scharfkantige Schwelle mit senkrechter Flanke ist deutlich schwieriger als eine angeschrägte. Messen Sie Ihre kritischste Schwelle und rechnen Sie einen Sicherheitsabstand ein.

    X50 Ultra Complete oder X50 Master?

    Der Roboter ist derselbe. Entscheiden Sie über die Station: Das Complete-Modell hat Tanks, die Sie von Hand füllen und leeren, dafür können Sie es überall aufstellen. Der Master braucht Wasseranschluss und Abfluss, ist dann aber vollständig wartungsfrei im Wasserbetrieb – und mit 24,9 cm Höhe passt seine Station unter viele Arbeitsplatten. Wer die Anschlüsse hat, nimmt den Master.

    Lohnt der X60 Pro Ultra gegenüber dem X50?

    Nur bei sehr speziellen Anforderungen. Die 42.000 Pa bringen im Alltag wenig zusätzliche Reinigungsleistung, und die Gesamtnote im Test lag mit 2,8 unter der des günstigeren X50 Master. Echte Argumente für den X60 sind der doppelt gelenkige Wischarm mit 18 cm Reichweite – interessant bei vielen offenen Kanten und Sockelleisten – und die Fähigkeit, doppelte Schwellenstufen zu überwinden. Kosten Sie ansonsten lieber den Preisunterschied als Ersatzteil-Budget aus.

    Wie viel Wartung braucht ein X-Modell?

    Weniger als frühere Generationen, aber nicht keine. Die Reinigungswanne der Station setzt trotz Selbstreinigung Rückstände an und sollte monatlich ausgewischt werden; beim X40 mit Siebsystem häufiger als beim X50 mit glatter Wanne. Dazu kommen die beweglichen Teile, die es bei anderen Marken nicht gibt: Die ProLeap-Beine und die Ausfahrmechanik der Wischarme sammeln Haare an Stellen, an denen niemand nachschaut. Ein Blick alle zwei Wochen verhindert Ärger. Wer sich vor dem Kauf einen Überblick über die Oberklasse verschaffen will, findet ihn in Premium-Saugroboter.

    Fazit: unsere Empfehlung

    Der X50 Ultra Complete ist für die meisten Interessenten die richtige Wahl innerhalb der Serie: Er bringt die beiden Funktionen, für die man diese Reihe überhaupt kauft – Kletterwerk und einfahrbarer Laserturm –, ist inzwischen deutlich im Preis gefallen und hat eine ausgereifte Firmware. Wer Wasseranschluss und wenig Stellfläche hat, nimmt stattdessen den X50 Master: gleiche Technik, kompaktere Station, im Test die besseren Saugwerte.

    Der X40 Ultra Complete ist die ehrliche Sparoption für alle, die keine hohen Schwellen und keine sehr niedrigen Möbel haben – ein ausgereiftes ehemaliges Topmodell mit voller Station zum halben Preis, dessen Ersatzteilversorgung gesichert ist. Der X60 Pro Ultra lohnt nur, wenn Sie die doppelte Schwellenstufe oder die extreme Kantenreichweite wirklich brauchen.

    Und die wichtigste Einschränkung zum Schluss: Die X-Serie ist eine Saug- und Kletterserie, keine Wischserie. Wenn Ihr Hauptproblem eingetrocknete Flecken sind, sollten Sie den Aufpreis nicht in ein X-Modell stecken, sondern in ein Gerät mit Wischwalze. Wie Dreame damit gegen den Hauptkonkurrenten dasteht, klären wir in Roborock oder Dreame.

    Transparenz: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Kaufst du über einen dieser Links, erhalten wir eine kleine Provision – für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten.

  • Dreame Saugroboter: welches Modell passt? Alle Serien 2026

    Dreame hat sich in wenigen Jahren vom Preisbrecher zum technischen Vorreiter entwickelt – und produziert dabei so viele Modellreihen, dass selbst Fachhändler durcheinanderkommen. X-Serie, L-Serie, Aqua10, Matrix10, D-Serie: Das sind fünf parallele Linien mit unterschiedlichen Wischsystemen, Stationskonzepten und Preisen zwischen rund 250 und 1.500 Euro. Dieser Ratgeber sortiert das Programm nach dem, was im Alltag zählt, benennt die belegten Testergebnisse und sagt offen, wo Dreame konsequent stark ist – und wo die Marke ihre Datenblattversprechen nicht einlöst.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Dreame führt fünf Linien: X-Serie (Flaggschiff, ca. 480–1.500 €), L-Serie (Ober- und Mittelklasse, ca. 380–1.100 €), Aqua10 (Wischwalze, ca. 600–1.100 €), Matrix10 (automatischer Moppwechsel, ca. 800–1.000 €) und D-Serie (Einstieg).
    • Dreames eigentliche Stärke ist die Mechanik: ProLeap-Beine, die Schwellen bis 6 cm überwinden, ausfahrbare Wischarme mit bis zu 18 cm Reichweite und einfahrbare Lasertürme für 8,9 cm Bauhöhe.
    • Bei den Pa-Angaben ist Dreame besonders offensiv – bis zu 42.000 Pa beim X60 Pro Ultra. Das sind Herstellerwerte ohne einheitliche Norm; im Test von SmarthomeAssistent bekam dieses Modell beim Saugen 1,6, beim Wischen aber nur 5,5.
    • Wer wirklich wischen will, sollte nicht in die X-Serie schauen, sondern zu den Walzenmodellen der Aqua10-Reihe – die entfernten im Vergleich von Smart-Home-Fox selbst eingetrocknete Flecken überzeugend.
    • Preis-Leistungs-Tipp der Marke ist die L-Serie: Der L50s Pro Ultra bringt laut PC-WELT „viele Funktionen teurerer Flaggschiff-Modelle“ – inklusive 100 °C Moppwäsche – zum Mittelklassepreis.

    Unsere Empfehlung für die meisten Haushalte – Oberklassetechnik ohne Flaggschiff-Aufpreis:

    dreame L50s Pro Ultra Saugroboter mit Wischfunktion, 30.000 Pa
    dreame L50s Pro Ultra Saugroboter mit Wischfunktion, 30.000 Pa

    749,00 €

    30.000 Pa Herstellerangabe, LiDAR plus KI-Kamera mit über 220 erkannten Hindernistypen, HyperStream-Doppelwalze gegen Haarwickel und eine ThermoHub-Station, die die Pads mit bis zu 100 °C wäscht. PC-WELT misst rund 95 Prozent Schmutzaufnahme. Einschränkung: fester Laserturm, daher nichts für sehr niedrige Möbel.

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    Für wen sich ein Dreame eignet

    Dreame ist die richtige Marke, wenn Sie ein konkretes bauliches Problem haben. Kein anderer Hersteller investiert so konsequent in Mechanik: Der X50 Ultra Complete hebt sich mit dem ProLeap-System auf zwei ausfahrbaren Beinen über Schwellen von bis zu 6 cm, der X60 Pro Ultra schafft laut Hersteller sogar doppelte Absätze von zusammen 10 cm. Die MopExtend-Arme fahren bis zu 18 cm zur Seite aus und schließen die Lücke an Wand und Sockelleiste auf 5 bis 10 mm. Wenn Ihre Wohnung Türschwellen, Sockelleisten mit Fuge oder eine ungewöhnliche Möbelgeometrie hat, löst Dreame das besser als jeder Wettbewerber.

    Der zweite Grund ist das Preis-Leistungs-Verhältnis in der Mittelklasse. Funktionen, die bei anderen Marken der Oberklasse vorbehalten sind – Heißwasserwäsche der Pads, KI-Hinderniserkennung, ausfahrbare Wischarme, Matter-Unterstützung – finden sich bei Dreame bereits in der L-Serie um 500 bis 750 Euro.

    Weniger gut passt Dreame, wenn Sie maximale Verlässlichkeit ohne Nachjustieren erwarten. In den unabhängigen Tests taucht wiederholt dasselbe Muster auf: beeindruckende Einzelfunktionen, aber Schwächen in der Ausführung. Beim X50 Ultra Complete bemängelte Notebookcheck eine Akkuleistung von nur rund 80 m² pro Ladung und ein etwas unsystematisches Fahrverhalten; beim X50 Master wurde die Teppicherkennung als unvollständig beschrieben; beim X60 Pro Ultra vergab SmarthomeAssistent trotz Spitzenwerten beim Saugen nur eine Gesamtnote von 2,8. Dreame liefert Technik am oberen Rand des Machbaren – die Feinabstimmung kommt oft erst über Firmware-Updates nach.

    Worauf Sie beim Dreame-Kauf achten sollten

    Das Wischsystem ist die wichtigste Entscheidung

    Dreame bietet als einziger Hersteller drei grundverschiedene Nasssysteme parallel an – und genau daran sollten Sie Ihre Wahl ausrichten.

    • Rotierende Doppelpads (X- und L-Serie): der Standard. Gut für regelmäßige Erhaltungsreinigung, schwach bei Eingetrocknetem. Der X60 Pro Ultra bekam für das Wischen 5,5, obwohl er mit 100 °C wäscht – die Padbauart begrenzt das Ergebnis, nicht die Wassertemperatur.
    • Wischwalze (Aqua10 Roller, Aqua10 Ultra Roller): eine durchgehende Walze, die während der Fahrt kontinuierlich mit Frischwasser benetzt und sofort abgestreift wird. Im Vergleich von Smart-Home-Fox entfernte der Aqua10 Roller selbst eingetrocknete Flecken gründlich und erreichte auf Teppich 91 Prozent Aufnahme.
    • Automatischer Moppwechsel (Matrix10 Ultra): Die Station tauscht selbstständig zwischen drei verschiedenen Wischmopps – gedacht für Haushalte mit geöltem Parkett, Fliesen und Laminat unter einem Dach. Auf Hartboden erreichte er im selben Vergleich mit 94 Prozent den besten Saugwert.

    Bauhöhe und Laserturm

    Dreame löst die Höhenfrage mechanisch: Die X-Modelle ab X50 fahren den Laserturm ein und kommen so auf 8,9 cm. Der ältere X40 Ultra misst 9,7 cm, die L-Serie trägt einen festen Turm – beim L50s Pro Ultra wurde genau das in Tests kritisiert, weil er damit nicht unter sehr niedrige Möbel kommt. Messen Sie vorher nach.

    Station: Größe und Wasseranschluss

    Dreame-Stationen sind groß. Die des L50s Pro Ultra misst 34 × 59 × 45,6 cm – das ist ein halbes Sideboard. Wer wenig Platz hat, sollte den X50 Master prüfen: technisch identisch zum X50 Ultra Complete, aber mit einer nur 24,9 cm hohen Station mit Festwasseranschluss, die unter Küchenzeile oder Waschbecken passt. Voraussetzung ist ein Zu- und Ablauf in Reichweite.

    Die Zusätze im Namen entschlüsseln

    „Ultra“ steht bei Dreame für die volle Station mit Absaugung, Padwäsche und Trocknung. „Complete“ bezeichnet ein Bundle mit umfangreichem Ersatzteilpaket – technisch identisch zum Grundmodell. „Master“ heißt: kompakte Station mit Festwasseranschluss. Ein „s“ wie in L50s oder X50s markiert eine überarbeitete Variante, meist mit stärkerem Saugmotor. Vergleichen Sie deshalb immer Datenblätter, nicht Namen.

    Die Dreame-Serien im Vergleich

    Serie Typische Modelle Wischsystem Besonderheit Preisklasse
    X-Serie X40 Ultra, X50 Ultra, X50 Master, X60 Pro Ultra rotierende Doppelpads, ausfahrbar ProLeap-Kletterbeine, einfahrbarer Laserturm, 8,9 cm ca. 480–1.500 €
    L-Serie L10s Ultra, L40 Ultra, L40s Pro Ultra, L50 Pro Ultra, L50s Pro Ultra rotierende Doppelpads, MopExtend Flaggschiff-Funktionen zum Mittelklassepreis, fester Turm ca. 380–1.100 €
    Aqua10 Aqua10 Roller, Ultra Roller, Ultra Track Wischwalze bzw. Track-System bestes Nassergebnis im Dreame-Programm ca. 600–1.100 €
    Matrix10 Matrix10 Ultra, Matrix10 Pro rotierende Pads mit automatischem Wechsel drei Moppsätze in der Station, für gemischte Böden ca. 800–1.000 €
    D-Serie D10s, D20 einfaches Wischpad Einstieg, meist ohne oder mit reiner Absaugstation ca. 250–400 €

    Ehrlicher Hinweis zu Auslaufmodellen: Der X40 Ultra Complete war 2024 Dreames Topgerät und ist inzwischen abgelöst – im deutschen Handel gibt es ihn ab rund 480 Euro, teilweise auch als generalüberholte Ware direkt bei Dreame. Zu diesem Preis ist er ein guter Kauf, technisch aber klar hinter dem X50: 12.000 statt 20.000 Pa, 9,7 statt 8,9 cm Bauhöhe, rund 2 statt 4 bis 6 cm Kletterhöhe, 70 statt 80 °C Moppwäsche. Gleiches gilt für den L10s Ultra, der ab rund 380 Euro weiterhin gehandelt wird. Bei beiden ist die Ersatzteilversorgung gesichert – das ist bei Dreame kein Problem.

    dreame Aqua10 Ultra Roller Complete Saugroboter mit AquaRoll-Wischmopp
    dreame Aqua10 Ultra Roller Complete Saugroboter mit AquaRoll-Wischmopp

    699,00 €

    Die Alternative, wenn Wischen wichtiger ist als Saugen: eine durchgehende Wischwalze, die während der Fahrt permanent gespült und abgestreift wird. Im Vergleich von Smart-Home-Fox das einzige Dreame-System, das eingetrocknete Flecken zuverlässig löste – und mit 91 Prozent Aufnahme auf Teppich besser als erwartet.

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    Was ein Dreame im Betrieb kostet

    Dreame veröffentlicht – anders als Roborock – keine quantifizierten Wechselintervalle. Wir rechnen deshalb mit den Branchenwerten aus dem Roborock-S8-Handbuch, kennzeichnen das aber ausdrücklich als Übertragung: Hauptbürste alle 6 bis 12 Monate, Seitenbürste, Filter und Pads alle 3 bis 6 Monate.

    Die Originalpreise aus dem deutschen Dreame-Shop liegen leicht unter denen von Roborock: Filter 15,59 bis 25,99 €, Wischpads 19,99 € im Viererpack, Staubbeutel 17,99 € im Dreierpack, Reinigungs- und Entkalkerlösung rund 15 €. Für ein Oberklassemodell mit voller Wisch- und Absaugstation ergibt das rund 192 bis 424 Euro pro Jahr mit Originalteilen; mit guten Drittanbieter-Teilen sinkt der Wert auf etwa 70 bis 150 Euro.

    • Bei den Bürsten lohnt die Unterscheidung: Für klassische Gummi- und Kombiwalzen sind Nachbauten unbedenklich, bei der TriCut-Anti-Tangle-Bürste mit Schneidklinge raten wir zum Original – Begründung in Dreame Bürsten.
    • Filter sind der am häufigsten unterschätzte Posten und der häufigste Grund für nachlassende Saugkraft: Dreame Filter.
    • Bei den Wischpads unterscheidet Dreame zwischen runden Drehpads, Walzenbezügen (Aqua10) und Matrix-Wechselmopps, die nicht untereinander passen: Dreame Wischpads.
    • Staubbeutel sind bei täglichem Betrieb mit 45 bis 130 € pro Jahr der größte Einzelposten überhaupt: Dreame Staubbeutel.

    Ein Dreame-spezifischer Punkt: Modelle mit Heißwasserwäsche und automatischer Mitteldosierung – also alle Ultra-Varianten – verbrauchen zusätzlich Reinigungslösung und Entkalker. Das ist kein großer Betrag, wird aber in keiner Testtabelle ausgewiesen. Die komplette Rechnung steht in Saugroboter-Folgekosten.

    Häufige Fragen

    Welcher Dreame ist der beste für Tierhaare?

    Alle aktuellen Modelle ab L40 tragen eine Anti-Tangle-Konstruktion – entweder die TriCut-Walze mit integrierter Schneidklinge oder die HyperStream-Doppelwalze. Beide funktionieren gut; im Test des L50s Pro Ultra wurde das Haarhandling ausdrücklich gelobt, ebenso beim X50 Master, der alle erfassten Haare ohne Aufwicklung aufnahm. Wichtiger als das Modell ist bei Tierhaaren die Reinigungsroutine – dazu mehr in Saugroboter für Tierhaare.

    Sind 42.000 Pa wirklich besser als 20.000 Pa?

    Auf dem Papier ja, im Wohnzimmer kaum. Der X60 Pro Ultra mit 42.000 Pa erhielt beim Saugen die Note 1,6, der deutlich schwächer angegebene X50 Master holte im Test 99,98 von 100 g Testschmutz von Laminat. Oberhalb von etwa 10.000 Pa entscheidet die Bürstenkonstruktion und die Dichtung der Saugöffnung mehr als der Motor. Relevant wird der Unterschied erst bei dickem Hochflorteppich.

    X-Serie oder L-Serie?

    Die X-Serie kaufen Sie wegen der Mechanik: einfahrbarer Turm für 8,9 cm Bauhöhe und Kletterbeine für hohe Schwellen. Die L-Serie kaufen Sie wegen des Preises: dieselbe Stationstechnik, dieselbe App, oft dieselbe Bürste, aber mit festem Laserturm und ohne Kletterfunktion. Wenn Ihre Wohnung keine baulichen Hürden hat, ist die L-Serie das rationalere Angebot. Die Details stehen in Dreame X-Serie und Dreame L-Serie.

    Dreame oder Roborock?

    Grob vereinfacht: Roborock ist bei Navigation und Softwarereife etwas voraus, Dreame bei Mechanik und Ausstattung pro Euro. Bei der Wischleistung nehmen sich beide mit rotierenden Pads wenig – Dreame hat mit der Aqua10-Walzenreihe allerdings die überzeugendere Antwort im Programm. Die ausführliche Gegenüberstellung finden Sie in Roborock oder Dreame.

    Fazit: unsere Empfehlung

    Für die meisten Haushalte ist der L50s Pro Ultra das rationalste Dreame-Angebot: Oberklassestation mit 100 °C Moppwäsche, sehr gute Saugwerte, KI-Hinderniserkennung und Matter-Unterstützung zum Mittelklassepreis. Der einzige echte Kompromiss ist der feste Laserturm.

    Wenn Wischen Ihre Hauptaufgabe ist – Küche, Kinder, Hund mit nassen Pfoten –, greifen Sie zur Aqua10-Walzenreihe statt zu einem teureren X-Modell. Das ist die Empfehlung, die den größten spürbaren Unterschied macht und trotzdem am seltensten gegeben wird.

    Wenn Ihre Wohnung hohe Türschwellen oder sehr niedrige Möbel hat, führt kein Weg an der X-Serie vorbei; dort ist der X50 Ultra Complete derzeit der beste Kompromiss aus Preis und Können, während der X40 Ultra als Auslaufmodell zum Abverkaufspreis eine ehrliche Sparoption bleibt. Und wer schlicht günstig anfangen will, findet in der D-Serie oder einem L10s Ultra solide Technik ab rund 250 bis 400 Euro – mit deutlich niedrigeren Folgekosten, weil die aufwendige Station wegfällt.

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